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Da schau her

Dienstag, 24. Februar 2009 4:50

Einfach mal stehen bleiben und sich ein wenig umsehen kann sich lohnen. Leider haben wir das viel zu selten gemacht…

  • Vietnam Mekong Delta Mekong Fauna  Da schau her

Thema: Motiv Serien | Kommentare (0) | Autor: Ahmed

Am Mekong Delta

Dienstag, 24. Februar 2009 4:40

  • Vietnam Mekong Delta Mekong  Am Mekong Delta

Thema: Motiv Serien | Kommentare (0) | Autor: Ahmed

3 Tage mit dem Boot durch’s Mekong Delta

Dienstag, 24. Februar 2009 4:18

20.02. Freitag Mit dem Bus fahren wir ca. 3 Stunden Richtung Cai Be und steigen dort in ein Boot um, dass uns zum Floating Market bringt. Hier sehen wir schon mal im Kleinen wir der Handel mit frischem Obst und Gemüse von Boot zu Boot von Statten geht. Von dort aus geht es weiter in die kleinen und vor allen Dingen weit verästelten Kanäle des Mekong Deltas. Hier fühlt man sich tatsächlich wie im Urwald bei der Fahrt mit dem Holzboot vorbei an einer Vielfalt jeglicher Arten von Palmen, Bananen, Farnen und weiteren tropischen Gewächsen… Als wir in ein kleines Ruderboot umsteigen (jeder von den 4 Insassen bekommt einen der allseits bekannten Reishüte aufgesetzt - was irgendwie komisch aussieht) - kann man die Details und die Ruhe dieser Landschaft (die extreme Hitze und Sonne lasse ich an dieser Stelle einfach mal raus) noch viel besser aufnehmen… Nach einem Mittagessen und die Bekanntschaft mit einer sich frei herum schlängelnden Schlange geht es wieder auf’s Boot und in ein nahe gelegenes Village, um den  Einheimischen bei der Herstellung von dem hiesigen Reispapier und den Coconut Candies über die Schulter zu schauen. Unser Guide, der ein sehr gutes Englisch spricht und uns alle Produktionsschritte bis ins kleinste Detail erklärt, lässt uns natürlich auch alles Gezeigte probieren. Wir sind absolut begeistert von den kleinen in Reispapier (dies kann man übrigens mit essen!) eingepackten Kokosnussbonbons angereichert mit den verschiedensten Geschmacksrichtungen und nehmen uns gleich eine Portion mit. Auch das Reispapier, welches knusprig gebraten leicht nach Kokos schmeckt überzeugt uns sofort und wird unser Knabberbegleiter für den Tag….

Mit dem Boot geht es nun weiter in einer 3 stündigen Fahrt durch die kleinen Kanäle des Deltas in Richtung Sonnenuntergang und Can Tho. Die langsame Fahrt vermittelt einen wirklich interessanten Eindruck über das Leben und die Aktivitäten der Menschen, die hier am Fluss leben. Der Fluß ist wirklich alles in Allem Nahrungs- und Produktionsmittellieferant, Transportweg, Parkplatz, Badewanne, Spüle, Spielplatz und Müllhalde (dies merkt man vor allen Dingen bei Ebbe!) Man kann sich vielleicht vorstellen, was das bedeutet….

Endstation für diesen Tag ist Can Tho, von wo aus es am nächsten Tag bereits um 6 Uhr zum  schwimmenden Markt gehen soll.

21.02. Samstag

Leicht verschlafen sitzen wir im Boot in Richtung des größten schwimmenden Marktes des Mekong Deltas in Cai Rang. Ganz im Gegensatz zu den schwimmenden Märkten Bangkoks und Umgebung (die tatsächlich nur noch für Touristen aufrecht erhalten, von den Thai’s aber seit 10 Jahren gar nicht nicht mehr genutzt werden!) gilt dieser Markt als riesiger Umschlagsplatz für die Bewohner des Mekong Delta’s. Und tatsächlich werden hier kiloweise Obst, Gemüse und Fisch hin und her geschoben bzw. gehoben und geworfen. Was jedes einzelne Schiff verkauft, kann ganz schnell an den Dingen erkennen, die an einem hoch herausragenden Bambusrohr am Bug des Schiffes befestigt sind. Wer als Tourist gerne eine frische Ananas kaufen möchte - bekommt als kleinste Einheit 10 Kilo angeboten Vietnam Urwald Schwimmende Maerkte Reis Mekong Delta  3 Tage mit dem Boot durchs Mekong Delta Da aber dennoch zwischen den ganzen großen Booten einige kleine Touristenboote verkehren, ist natürlich auch für deren Wohl gesorgt (Früchte und Getränke von den kleineren Booten kann man bedenkenlos kaufen).

Weiter geht’s mit dem Boot zu einer Reismühle in der uns unser Guide mal wieder wunderbar erklärt, wie Vietnams Reis gesetzt, gepflückt und weiter verarbeitet wird. Ich habe bei diesem Besuch auch folgendes gelernt: auch wenn wir Deutschen noch so sauber sind, was die Zubereitung von Essen angeht, so sollten wir uns manchmal fragen ob dies beim Ursprung der Herstellung auch der Fall ist! Wer gerne ein paar Bilder der mit abertausenden Spinnenweben versehenen Reismühle sehen möchte, der werfe einen Blick in die entsprechende Motivserie!

Leider endet unser Bootstrip für den Tag hier und wir steigen zurück in Can Tho in den Minibus zu einer 3 stündigen Fahrt nach Chau Doc, wo unser Floating Boat bereits auf uns wartet. Auf dem Boot verbringen wir die Nacht in einer netten kleinen Kajüte mit ca. 30°C - die wir leider auch nicht mit dem Ventilator und offenen Türen vertreiben können. Nur das Moskitonetz dürfen wir nicht vom Bett entfernen, da wir dies sicherlich bereuen würden.

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Thema: Unterwegs | Kommentare (0) | Autor: Martina

Saigon “Same Same but different”

Dienstag, 24. Februar 2009 4:14

18.+19.02. Mittwoch + Donnerstag

Unsere letzte Sleeper Fahrt steckt uns noch sichtlich in den Knochen als wir uns am Morgen um 6 Uhr in Saigon angekommen aus dem Bus quälen. Der Reiseführer sagt zu Recht, dass die letzte zwischen Nha Trang Strecke die Hölle bzw. das Gefängnis genannt wird. Wir wissen jetzt auch warum… Der Menge der bereits wartenden Mofataxifahrer ist groß und wir lassen uns ausnahmsweise auf eine 1 US $ Fahrt ein - zu schwer sind die Rucksäcke und zu müde sind wir. Mit meinen 15Kg Gewicht auf dem Rücken - habe ich bei jeder Vollbremsung das Gefühl eine Rolle Rückwärts vom Mofa hinzulegen und so klammere ich mich mit Armen und Beinen an meinen Fahrer (ich weiß, dass gehört sich nicht ABER was ich machen, um nicht ungewollt das Mofa zu verlassen!?). Angekommen im Hotel geht das bereits bekannte Spielchen wieder los: „Sorry my Hostel is full but I have another hotel just across the street. SAME SAME!” Ja, ja…. wissen wir doch…! Zumindest bekommen wir hier schon mal ein Frühstück mit einem starken Kaffee, um die Zeit bis das Zimmer um 12 Uhr fertig ist zu überbrücken… und Internet gibt’s auch, was wollen wir mehr….

Der Bezirk in dem wir gelandet sind, nennt sich District 1 und ist voll von Backpackern in Saigon. Hier tummelt sich alles auf der Straße und es gibt zahlreiche Café’s, internationale Restaurants (aber wer möchte schon vietnamesisch angehauchte italiensiche Pasta?) und Bars, die Preise haben Richtung Süden um einiges angezogen und auch die Menschen und die Häuser hinterlassen hier einen sehr viel städtischeren Eindruck. Auch die Unterkünfte haben sich verändert, hat man im Norden und der Mitte Vietnams noch ein großes Zimmer bekommen, so hat man jetzt für den selben Preis eine Kammer mit „Fenster” aus dem heraus man dem Nachbar wunderbar die Hand schütteln kann. Das WIFI funktioniert zwar aber das Same Same zumindest mal in Bezug auf das Frühstück ist eher different Vietnam Saigon  Saigon Same Same but different am ersten Morgen gibt es kein Frühstück, weil wir zu spät sind (ok…) und am zweiten Morgen gibt es 2 Bissen davon, weil der Minibus bereits wartet…

Die Märkte allerdings, sind wohl in allen Teilen Vietnams gleich Vietnam Saigon  Saigon Same Same but different Als wir Ben Tham, den größten Markt  in unserm District betreten, werden wir innerhalb von Millisekunden von zahlreichen Händen, die aus den unterschiedlichsten Richtungen kommen, erfasst und in dem knapp 80cm breiten Gang hin- und her gerissen. Das ganze untermalt mit laut schmetternden Kaufangeboten aus mindestens 10 verschiedenen Kehlen - hat uns  erstmal Schachmatt gesetzt. Nur langsam erholen wir uns von dem Überfall (denn eigentlich wollten wir uns erstmal nur über das kalte Plätzchen freuen, nachdem wir aus 35°C trockener Hitze gekommen und all unsere Körperfunktionen auf einem Minimum herunter gefahren waren).  Wir befreien uns aus den Fängen der Marktschreier und versuchen uns unseren eigenen Weg durch das riesige Angebot an Kleidern, Stoffen, Früchten, Gemüse, Gewürzen und Souvenirs zu bahnen. Nachdem wir eigentlich nur gucken wollten, verlassen wir den Markt nach einiger Zeit doch mit folgenden Sachen:

-        einer frischen, geschnittenen und zuckersüßen Ananas (wird sofort gegessen)

-        einer 2,5kg schweren Wassermelone (die wir den ganzen Nachmittag mit uns herumtragen bevor wir uns am Abend darüber her machen)

-        ein paar kitschigen Haargummis für Ahmed (ja die Haare sind schon ganz schön lang geworden und die Vietnamesen haben leider nur Kitsch)

-        Essstäbchen aus Ebenholz (ab sofort benutzen wir unsere Eigenen, wo auch immer wir essen)

-        einen Ring aus Redwood für mich

-        und einem viertel Kilogramm Pistazien

Weiter geht unser Spaziergang durch die Stadt vorbei an Luxuseinkaufsstraßen, der Oper, einigen Museen, dem Wasserpuppentheater, Parks hin zu einem Café, um etwas Kühles zu trinken zu uns zu nehmen. Nachdem wir bislang immer tolle, frisch gepresste Fruchtsäfte für ganz kleine Dongs getrunken haben gibt es hier in Saigon die Weiterentwicklung: Fruit Shakes!!! Im Café für 25.000 Dong auf der Straße allerdings bereits für 7.000 Dong erhältlich wird hier zu der frisch gepressten Frucht auch noch jede Menge Sirup, Zucker und vor allen Dingen die gesüßte Kondensmilch (die wir bereits bestens aus dem vietnamesischen Kaffee kennen!) Der Shake ist kalorienmäßig quasi Mittag- und Abendessen in einem - aber schmeckt eisgekühlt einfach umwerfend gut! Man kann auch nicht sagen, dass man sich einseitig ernährt, denn die Bandbreite an frischen Früchten ist zahlreich, von Zuckerrohr, Papaya, Mango über Wassermelone, hin zu Kokos, Drachenfrucht, Litschi, und das ist nur eine kleine Auswahl davon…

Anschließend gibt es noch ein paar frische, vor unseren Augen gebackene Waffeln. Allerdings nicht wie von uns geplant eine kleine Tüte, sondern gleich 4 davon, da die Dame (während Ahmed eine ganze Fotoserie von Ihr schießt), mich am laufenden Band füttert, mir dabei immer wieder etwas in die große Tüte packt und wahrscheinlich auch noch den Fotoaufschlag mit einrechnet Vietnam Saigon  Saigon Same Same but different Böse sind wir aber nicht, denn die Waffeln schmecken mit ihrem leicht kokosnussigen Geschmack wirklich ganz vorzüglich!!!

Zurück im Hotel schreiben wir uns nach einigem Überlegen für eine 3 tägige Tour durch das Mekong Delta mit Ende in Kambodscha (Pnom Penh) ein.  Noch eine Portion Reis-Gurken-Suppe mit richtig viel Chili und einen weiteren Fruit Shake - dann geht’s schlafen, damit wir fit für die morgige Weiterreise um 7:30 Uhr sind…

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Thema: Unterwegs | Kommentare (1) | Autor: Martina

Nha Trang “Beaches”

Mittwoch, 18. Februar 2009 16:03

16.02. Montag

Heute Nacht habe ich meine erste Banane auf 1.000 Dong runter gehandelt!!!

Na ja, um ganz ehrlich zu sein, war es eigentlich kein Handeln meinerseits, sondern einfach nur absolute Empörung über den Preis, der mir angeboten wurde. So ist die vietnamesische Lady von ganz alleine alle Minute wieder mit einem neuen Preis bei mir gestanden, bis ich dann zugeschlagen habe Vietnam Open Bus Ticket Nha Trang  Nha Trang Beaches Nichts desto trotz muss ich sagen, sind wir mittlerweile (da wir das Land ja auch bald verlassen werden) ganz gut mit den Preisen vertraut und lassen uns kaum noch über den Tisch ziehen…

Die Nacht im Luxus Sleeper erfolgreich nach Nha Trang hinter uns gebracht (die Straßen werden zwar immer schlimmer und die Vollbremsungen des Busfahrers ebenfalls!) sollen wir eigentlich am Busstop von unserem Taxifahrer abgeholt werden - der aber leider nicht da ist. Wir haben die Unterkunft über Hostelword gebucht - blöderweise auf das falsche Datum (denn wir haben Zeit und Raum schon lange hinter uns gelassen - was sich aber mit der sehr verständnisvollen Hotellady per Mail Kontakt schnell wieder korrigieren ließ). Auch der nicht vorhandene Taxifahrer lässt sich mit einem Anruf schnell herbei zaubern. Im Hotel werden wir gleich herzlich mit der Frage begrüßt ob wir nicht eine Booze Cruise Tour buchen möchten. Da wir nach der noch in den Knochen steckenden Busfahrt weder Lust auf Partyboot noch irgendeine andere organisierte Einkaufstour haben, entschließen wir uns erstmal ganz relaxt zu frühstücken und unser Zimmer - es ist mittlerweile 7:30 Uhr früh - zu beziehen. Nha Trang bietet neben seinem Strand (sehr touristisch) nicht sehr viel mehr. Mann könnte noch schnorcheln gehen aber wir sind nach wie vor der Meinung keine 25US$ Shopping Touren dafür buchen zu müssen…

Also gibt es Strand und das erste Mal echtes Meer (inkl. einem mächtigen Sonnenbrand auf unsere bislang schneeweißen Körper und die Bestätigung der nächsten Abfahrt nach Saigon (das letzte Mal Sleeper-Bus in Vietnam) auf den kommenden Tag am Abend…

Ganz witzig ist, dass wir mittlerweile an jeder Straßenecke bekannte Gesichter treffen, mit denen wir in den vergangenen Tage Trips jedweder Art unternommen haben Vietnam Open Bus Ticket Nha Trang  Nha Trang Beaches Da die Wege zwischenzeitlich ja immer wieder auseinander gehen ist es ganz spannend zu hören, was die einzelnen Leute so erlebt haben…

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Thema: Allgemein, Unterwegs | Kommentare (8) | Autor: Martina