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Düstere Gletscherwelt

Mittwoch, 24. Juni 2009 7:25

Ein weiteres Highlight der Westküste sind zwei leicht zugänglichen Gletscher (von rund 60 häufig weniger gut zugänglichen), die sich ihren Weg vom Gebirge bis hinunter zum dichten Regenwald der Küstenebene bahnen. Innerhalb weniger km fällt hier das Gelände von 3000m auf Meereshöhe ab. Auf Grund dieser Steigung präsentieren sich die zwei Protagonisten mit den lieblichen Namen „Franz Josef“ und „Fox“ nicht wie von anderen Gletschern gewohnt, dreckig und mit Geröll bedeckt, sondern in strahlendem weiß mit vielen eis-grünen und blauen Nuancen – wenn die Sonne scheint. Wir haben einen dieser finsteren Tage bei unserem Ausflug erwischt, mit tief hängenden, dunkelgrauen, mit Wasser bis zum Anschlag gesättigten Wolken. Mit eiskalten, sowohl horizontalen als auch vertikalem Regenfällen die einem ob ihrer Temperatur und Menge eine Gänsehaut nach der anderen beschert haben… Und trotzdem oder gerade deswegen ein unvergesslicher Anblick. Das riesige Trümmerfeld der Gletschermoräne in dem man sich mehrere Tage auf der Suche nach interessanten Steinen aufhalten hätte können. Die unzähligen Wasserfälle,  die überall zur rechten und zur linken an, über und in die durch beständiges lecken dieser riesigen eisigen Zunge geschliffenen Felswände hinunterstürzten. So viel Atmosphäre hätte ein sonniger Tag mit tausenden Besuchern die sich via Helikopter zum Sektfrühstück dort treffen sicher nicht hergegeben.
Bei der Witterung und dem Regen auf dem Objektiv war das mit den Fotos dann auch eher Zufall; genauso wie die Tatsache das wir uns NICHT erkältet haben. Die letzten vier Bilder sind übrigens in der selben Ecke entstanden, nur das da kurz die Wolkendecke aufbrach… und es wurde grüüüüün.

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Kalksteinformationen

Mittwoch, 24. Juni 2009 7:19

Ein Kalksteingebiet an der Westküste wurde 1987 zum Paparoa Nationalpark erklärt. Hier lassen sich interessante Gesteinsformationen und Karstlandschaften betrachten, die Ergebnisse verschieden harter Bodensedimente und entsprechender Erosionprozesse bzw. Bodenerhebungen sind. Häufig sind hier auch so genannte „Blow Holes“ zu finden. Löcher im Gestein über einer großen Meereshöhle liegend, durch die bei Flut und entsprechender Dünung große Wasserfontänen in die Höhe schießen. Am bekanntesten sind diesbezüglich die „Pancake Rocks“. Warum sie so heißen ist offensichtlich, wer findet sie in den Bildern?

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Die Westküste der Südinsel

Mittwoch, 24. Juni 2009 7:11

Die Westküste, in Neuseelands schlicht „The Coast“ genannt, ist Basis für die folgenden drei Motiv Serien. Es ist ein unglaublicher Flecken Erde, mit riesiger Landschaftlicher Vielfalt. Innerhalb weniger Kilometer treffen alpine Gletscher hier auf Regenwald, der wiederum über Kalksteinklippen auf die wilde Tasmansee trifft.
In Richtung des Landesinneren durch die neuseeländischen Alpen isoliert, bewohnen diesen ungezähmten, von wilden Flüssen durchzogenen, mit kristallklaren Seen aufwartenden, mit undurchdringlichem Buschland bewachsenen, mit viel Sonne gesegneten, oft auch von sintflutartigen Regenfällen heimgesuchten und meist nur 30km breiten Küstenstreifen die Nachfahren von früheren Goldgräbern und Bergarbeitern – die „Coasters“. Freiheitsliebende Menschen, bekannt für ihre Fähigkeit bestens mit dieser urzeitlichen Landschaft leben zu können.  Geprägt von der Tatsache das die Westküste bis vor 20 Jahren ein gutes Domizil für alternatives Leben war, haben hier einige Leute ein besonderes Faible für den Marihuanaanbau, der hier ein nicht unbedeutenden Wirtschaftsfaktor darstellt und unter den klimatischen Bedingungen der Westküste ganz hervorragend gedeiht.

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Abel Tasman NP

Mittwoch, 24. Juni 2009 6:50

Der kleinste aller Nationalparks Neuseelands, aber der mit den wohl schönsten mehrtägigen Küstenwanderungen entlang kristallklarer Buchten und üppig grünem Buschland zu tollen Sandstränden. Hätte das Wetter mitgespielt hätten wir sehr gerne mehr Zeit verbracht. So haben wir nur zwei der schönen Sandstrände erlaufen.

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Interislander

Dienstag, 23. Juni 2009 20:21

Die Bootsfahrt von Nord- zur Südinsel, Wellington – Picton, über die Malborough Sounds zählt zu den spektakulärsten Fährrouten der Welt. Nun, ganz ehrlich, an uns ist das Spektakel irgendwie vorbei gegangen. Allerdings war die Ausstattung der Fähre nicht übel. Gerade nach den Indonesischen Wrack-Fähren ein sensationeller Luxus, so ein Kino, mehrere Restaurants, Videogames, ein Wintergraten und eine Lounge an Bord zu haben. Wie gesagt, den spektakulären Blick vom Sonnendeck durften wir leider nicht in voller Länge genießen, da es aus Sicherheitsgründen (starker Wind) geschlossen wurde.

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