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Die Linien von Nazca und der Flug mit der Cessna

Montag, 8. Februar 2010 7:00

Die Nazca-Linien  sind riesige Scharrbilder (Geoglyphen) in der Wüste bei Nazca und Palpa in Peru. Die Nazca-Ebene zeigt auf einer Fläche von 500 km² schnurgerade, bis zu 20 km lange Linien, Dreiecke und trapezförmige Flächen sowie Figuren mit einer Größe von zehn bis mehreren hundert Metern, z. B. Abbilder von Menschen, Affen, Vögeln und Spinnen. Oft sind die figurbildenden Linien nur wenige Zentimeter tief. Da die meisten Scharrbilder durch deren enorme Größe nur aus großer Entfernung zu erkennen sind, haben wir uns entschieden einen halbstündigen Flug mit einer Cessna über die Nazca Linien zu buchen. Da das erkennen der Bilder dann manchmal doch nicht so einfach ist, hier ein kleine Hilfestellung:

- (#10) Astronaut          Spannweite 35 Meter
- (#11) Babycondor
- (#12) Baum                 Spannweite 70 Meter und Hände Spannweite 50 Meter
- (#13 + 14) Kolibri        Spannweite 97 Meter
- (#15) Affe                    Spannweite 90 Meter
- (#16) Papagei             Spannweite 230 Meter
- (#17) Spinne               Spannweite 46 Meter
- (Rest) Trapeze            Spannweite bis zu 3 Kilometern

Mehr Infos unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Nazca-Linien

  • Peru Nazca  Die Linien von Nazca und der Flug mit der Cessna

Thema: Motiv Serien | Kommentare (2) | Autor: Martina

Reserva National de Paracas - 335.000 Hektar nahezu florafreie Wüste und schattenlose Küste

Sonntag, 7. Februar 2010 7:00

An Perus Küste, unterhalb von Pisco liegt der Nationalpark Paracas. Zwar sehr arm an Flora aber dafür hat es hier Vögel². Die angrenzenden Inseln Ballestas werden diesbezüglich auch „Galapagos des armen Mannes“ genannt, was zum einen eben die Vogelvielfalt und Seelöwenfamilien, zum anderen den Kostenpunkt im Vergleich zu den Galapagos Inseln reflektiert. Den Park bzw. dessen Highlights, hat man als normaler Besucher in einem halben Tag erschlossen. Wüste, Küste, Wüste, Küste, Wüste, Wüste, kleiner Fischerhafen, Wüste. Peru Paracas  Reserva National de Paracas   335.000 Hektar nahezu florafreie Wüste und schattenlose Küste Uns hat es aber genau deswegen hier her verschlagen. Normalerweise assoziiert Süd-Amerika Dschungel, Amazonas, Anden… aber trockene Sand- und Gesteinsfelder so weit das Auge reicht? Dafür mussten zumindest wir etwas tiefer im Gedächtnis graben. Stimmt, da war was, sogar mit Superlativen. Atacama, die trockenste Wüste auf dem Globus, in Chile. Salar de Uyuni, der größte ausgetrocknete Salzsee der Erde, in Bolivien. Ja, das fehlt noch in unserer (eigentlich nicht vorhandenen) Checkliste für besuchte Klimazonen. Wir werden berichten, bis dahin ist dies ein kleiner Vorgeschmack.
Ach so. Das berühmte Steilküsten-Fotomotiv „The Cathedral“, mit dem häufig für den Park geworben wird, gibt’s nicht mehr. Ist leider vor 2,5 Jahren bei einem Erdbeben zur Hälfte eingestürzt, genauso wie den „alten“ Fischerhafen, der dann noch Opfer des anschließenden Tsunami wurde, welcher bis heute den Küstenabschnitt unterhalb des Dorfes unbefahrbar gemacht hat. That’s Peru Peru Paracas  Reserva National de Paracas   335.000 Hektar nahezu florafreie Wüste und schattenlose Küste

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Thema: Motiv Serien | Kommentare (0) | Autor: Ahmed

Ankunft in Lima - Miraflores

Samstag, 6. Februar 2010 23:22

Nach unserer abwechslungsreichen Fahrt durch die Cordillera Blanca, die Wüste und weiter die Panamerikana an der Küste entlang bis Lima, sollte die peruanische Hauptstadt nur einen kurzen Zwischenstopp zu unserem nächsten Ziel darstellen. Da Cusco ja als Möglichkeit im wahrsten Sinne des Wortes “in’s Wasser” gefallen ist, wollten wir die 2 Tage in Lima nutzen, um uns eine sinnvolle Alternativroute zu überlegen, ohne uns dennoch zu weit von den Inkastätten zu entfernen…

Dementsprechend war unser Aufenthalt auch nicht zum Sightseeing gedacht. Das historische Lima hat sich uns trotzdem bereits bei der Anreise im Bus präsentiert, unsere Unterkunft hatten wir allerdings im etwas außerhalb gelegenen Stadtteil Miraflores, dem Businessviertel von Lima. Mit dem typischen Peru hat das allerdings sehr wenig zu tun. Alles modern, sauber, aufgeräumt und natürlich gleich 3mal so teuer wie gewohnt. Der einzige Spaziergang, den wir gemacht haben ging Richtung Malecon, um einen Blick auf das Meer zu erhaschen…

  • Peru Lima  Ankunft in Lima   Miraflores

Thema: Motiv Serien | Kommentare (0) | Autor: Martina

Peru ist und bleibt einfach abenteuerlich – Notstand am Machu Picchu!

Freitag, 29. Januar 2010 7:05

Während wir hier unsere Tour zum Machu Picchu planten, im ständigen Kontakt mit unseren vor-Ort „Korrespondenten“ Nicole und Phil (Hier geht’s zu ihrem Blog), kamen immer mehr Zweifel ob Machu Picchu zu diesem Zeitpunkt (Regenzeit) ein gute Idee sei.
Und ZACK, schon einen Tag später berichtet der Spiegel online: Tausende Urlauber sitzen am Machu Picchu fest „Die schwersten Regengüsse seit 15 Jahren haben für Überschwemmungen im Süden Perus gesorgt. Tausende Urlauber sitzen in der Nähe der Inkastadt Machu Picchu fest, Rettungshubschrauber sind im Einsatz - die Regierung rief für die Region den Notstand aus.“
Und tags drauf: Touristen müssen in Bahnwaggons übernachten „Stromausfälle, defekte Geldautomaten, Übernachtungen in Bahnwaggons: Nach den schweren Überschwemmungen müssen Peru-Touristen in Aguas Calientes weiterhin unter schwierigen Bedingungen ausharren. Auch Deutsche sitzen in der Nähe von Machu Picchu fest.“
Keine Ahnung warum der Spiegel „Übernachten in einem Bahnwaggon“ jetzt für eine sonderlich große Herausforderung hält, die eine Schlagzeile Wert ist. Einzige sinnvolle Erklärung: relativieren. Unsere deutsche Presse bringt leider bezüglich Peru (und so vielen anderen Ländern der Welt) stets nur emotional aufgebauschte Krisen, Katastrophen und Kriegs Meldungen aus x-ter Hand hervor. Was wir hier in den Medien sehen und von Menschen hören ist zwar auch sehr leidvoll, vor allem für die Einheimischen die ihre Häuser und alles Hab und Gut verloren haben, aber weitaus weniger katastrophal als es es sich im Spiegel liest. Vor allem und zu aller erst sind hier Touristen „gerettet“ worden, was bezüglich der offen ausgelebt zwei Klassen Menschen Einordnung noch ein Nachspiel haben dürfte. Vielfältige Hilfsmaßnahmen sind eingeleitet worden, keiner muss verhungern oder verdursten, schon gar nicht Touristen. Die Straßen, Schienen und Brücken sind unpassierbar oder weg gespült, aber die Luftbrücke steht. Sollte das Wetter nicht extrem stürmisch werden, wird alles gut. Ich denke für die meisten Touristen ist das bisher einfach nur ein großes Abenteuer das die Urlaubsplanung gehörig durcheinander bringt und darüber hinaus noch Einblicke in Standards des komfortlosen Backpackerurlaubs gewährt. Richtig gefährlich könnte es jedoch für die Leute werden, die trotz der gefährlichen Wetterlage vor einigen Tagen aufgebrochen sind, um auf den berühmten Inka Trail zu wandern. Zwei sind tragischerweise bei einem Erdrutsch ums Leben gekommen. Man vermutet, trotz offizieller Sperrung, weitere auf dem Trail. Von ihnen weiß man leider bisher nichts weiteres.

Nun, was heißt das für uns? Eigentlich nur, dass wir Machu Picchu nach hinten verschoben haben. Da der Wiederaufbau der arg zerstörten Infrastruktur wohl viel Zeit in Anspruch nehmen wird, werden wir in den nächsten zehn Tagen erst Zwischenstopp im Resreva Nacional de Paracas, den Islas Ballestas, den Ebenen von Nazca, der wunderschönen Stadt Areqipa, dem Cañon del Colca und natürlich beim Titikaka See einlegen. Da es bis dahin eher unwahrscheinlich ist, das wir schon in die Notstandsregion gelangen, werden wir ggf. zwei weitere Wochen Bolivien einlegen, bevor wir wieder nach Peru zurückkommen, um dann endlich Machu Picchu zu sehen und danach, Ende Februar, nach Chile weiter zu reisen.

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Thema: Unterwegs | Kommentare (3) | Autor: Ahmed

Von Huaraz nach Lima

Donnerstag, 28. Januar 2010 22:00

Eben noch im Hochland, schon in der Wüste, bzw. am Meer. Peru ist wie ein kleiner Kontinent. Die 8-stündige Fahrt durch Gebirge, Pampa, Zuckerrohrfelder so weit das Auge reicht, Wüste und noch mehr Wüste, an Steilküsten entlang, durch „dritte Welt Dörfer“ hindurch, um Schluss endlich in Limas modernen europäisch anmutenden Stadtteil Miraflores ein Herberge zu finden, war in einem Wort: eine „Sightseeingtour“. Wir haben versucht das in Bildern zu dokumentieren, leider ist das Ergebnis ein wenig ernüchternd wenn man durch polarisierend getönte Scheiben eines fahrenden Busses fotografiert Peru  Von Huaraz nach Lima Macht nichts, live war es einfach schön, Miraflores wird nachgereicht.

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Thema: Motiv Serien | Kommentare (0) | Autor: Ahmed