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Islas Galápagos, Floreana - Post Office Bay

Freitag, 8. Januar 2010 7:05

Am Nachmittag umrundeten wir die Insel mit dem Boot, um zur berühmten Post Office Bay zu gelangen und eine Lava Höhle zu besuchen. War es am morgen noch bewölkt wurde es zum Nachmittag erstaunlich sonnig und heiß.
Die Post Office Bay hat ihren Namen auf Grund eins Briefkastens erhalten der dort vor vielen vielen Jahren von englischen Walfängern aufgestellt wurde. Dort wurden Briefe mit entsprechender Zieladresse unfrankiert eingeworfen. Sinn und Zweck der Übung war, dass sobald ein Schiff hier ankerte das den Briefkasten nutzte, der Briefkasten auf Post durchsucht wurde deren Zieladresse in der Nähe eines der Besatzungsmitglieder war. Das Besatzungsmitglied hatte diese Post dann auszuliefern. Eine Tradition die heute mit Touristen fortgeführt wird. Ca. 90% der heutigen Karten sind übrigens an die USA adressiert. Dies entspricht in etwa unserem Eindruck den wir hatten, wenn man sich die Touristen bzgl. ihres (nervigen) Verhaltens anschaut und versucht Rückschlüsse auf ihre Herkunft zu ziehen. Die USA hatten hier übrigens schon mal als Reaktion auf Pearl Habour Militär stationiert – was heute noch durch stumme Zeugen von Schießübungs-Metallmüll bezeugt wird.

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Islas Galápagos, Floreana - Islote Champion

Freitag, 8. Januar 2010 7:00

Am zweiten Tag haben wir vor der Insel Floreana geankert, um den Vormittag auf der Insel zu verbringen. War der erste Tag noch geprägt von Dorfleben und Tourismus, so haben wir hier endlich die so viel gepriesene menschenfreie (bis auf uns, und zwei andere kleine Besuchergruppen) Natur vorgefunden. Kaum an Land gegangen ließ sich kaum ein Blick in irgendeine Richtung werfen ohne dabei auf ein Tier zu blicken. Das erstaunliche ist, das sich die meisten nicht die Bohne am Menschen stören. Gerade die Seelöwen und die meisten der Vögel (nicht Zugfögel!) betrachten den Menschen bestenfalls als nervigen Paparazzi.
Die auffälligsten Tiere hier waren die hier kampierenden Flamingos, die Galapagos Seelöwen, die Meeresschildkröten die gerade zur Eiablage hier waren und die überall rumwuselnde rote Klippenkrabbe. Die Flora war gewohnt karg.

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Islas Galápagos, Santa Cruz - Charles Darwin Station

Donnerstag, 7. Januar 2010 7:00

Nach reichlich Überlegungen haben wir uns dazu durch gerungen, die von allen Seiten so vollmundig angepriesene „lifetime experience“ namens Galapagos Archipel ebenfalls zu besuchen. Um kurz mal kurz den monetären Aspekt zu erwähnen: unter 1.300 US$, last Minute vor Ort in Quito gebucht, für Flug, „Cruise“ und Guide für 5 Tage geht hier wenig. Ein Möglichkeit bis zu 300 US$ zu sparen besteht darin, einfach den Flug zu nehmen und auf den Inseln nach einem Boot Ausschau zu halten. Unter Umständen dauert das jedoch, sodass ggf. anfallende Hotelkosten jegliche Ersparnisse wieder neutralisieren.
Egal, wir haben uns jedenfalls durch zahlreiche Erlebnisberichte andere Reisender überzeugen lassen und sind endlich am 27. gespannt wie die Flitzebogen um 4.30 früh gen Baltra aufgebrochen. Gute 4 Stunden später setzten wird dann den ersten Fuß auf Galapagos-Boden. Der erste Eindruck war in etwa „Oh, wie trostlos!“. Die Inseln präsentieren sich bzgl. der Flora auf den ersten Blick sehr karg und dürr. Schaut man jedoch genauer hin, so hängen an dürren scheinbar ausgetrockneten Zweigen durchaus Blüten. Spätestens im Hochland rings um die ehemaligen Vulkankegel wird es dann sogar richtig grün, wie wir uns bei der der Fahrt durch die Insel Santa Cruz Richtung Bootsanleger überzeugen durften.
Nach dem wir unser Gepäck verstaut und uns mit dem Boot und seiner Crew und unseren Mitreisedenden (16 Personen) bekannt gemacht hatten, war auch schon der erste Ausflug an der Tagesordnung: Die Charles Darwin Research Station, deren Highlight neben dem Museum die Schildkröten-Aufzuchtstation ist. In dieser lassen sich die berühmten Galapagos Riesenschildkröten beobachten. Lonesome George – der letzte seiner Art - war leider gerade nicht zu gegen. Die Schildkröten auf den Bildern sind übrigens geschätzte 150 Jahre alt.

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