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Quito - Basílica del Voto

Mittwoch, 30. Dezember 2009 7:00

Im Tal der Anden liegend, von umliegenden Vulkanen eingerahmt und auf 2.850 Höhenmetern gelegen, leben in Quito angeblich 1,4 Milionen Menschen (auch wenn es einem so vorkommt, als müßten es 5 Mio sein). Genauer gesagt leben sie entweder im historischen Zentrum (Unesco Weltkulturerbe!), im modernen Quito mit seinen Banken, Botschaften und Shopping Centern oder in den Außenbezirken.
Um uns erstmal einen Überblick über diese gewaltige aber schöne Stadt zu verschaffen, haben wir trotz Vorwahrnung, das der Aufstieg nichts für Menschen mit Höhenangst ist, die Basílica del Voto erklommen. Trotz meiner bestandenen Paraglidingprüfung habe ich es tatsächlich nicht auf den halsbrecherichen Leitern bis ganz oben in die Türme geschafft, aber zum Glück hat Ahmed alles fotografiert, so dass ich nichts missen mußte.
Als Belohnung für seine Tapferkeit durfte Ahmed übrigens beim Weihnachtsbenefizkonzert die Orgel spielen und hat sich dabei mächtig in’s Zeug gelegt (letztes Bild)  ;-)

  • Quito Ecuador  Quito   Basílica del Voto

Thema: Motiv Serien | Kommentare (0) | Autor: Martina

Grenzübergang von Kolumbien nach Ecuador

Dienstag, 29. Dezember 2009 7:00

Von San Agustin in Kolumbien wollten wir eigentlich schnellstmöglich über die Grenze nach Ecuador, Quito. Das die Vorstellung mit dem “Schnell” natürlich nur ein Wunsch bleiben würde, war uns schon klar. Alleine die ersten ca. 100km von San Agustin nach Popayan gehen mit dem Bus quer über die Berge via Schotterpisten aber durchaus sehenswerter Landschaft (Preis für Taxi nach Pitalito und Bus nach Popayan 30.000 Pesos p.P.). Das bedeutet 7 Stunden Fahrt, nach denen man das Gefühl hat, dass einem das Gehirn mächtig matschig gerüttelt wurde. Von Popayan aus (so sagte man uns) sollten eigentlich stündlich Busse nach Ipiales (nahe der ecuadorianischen Grenze) fahren. Tun sie auch zu genüge, nur ist das Problem, dass diese Busse bereits voll besetzt vom nördlich gelegenen Cali kommen und nur noch im absoluten Glücksfall über freie Sitzplätze für Zusteiger in Ipiales verfügen! Reservierungen sind nicht möglich (!?) und ob es freie Plätze gibt sieht man, wenn der Bus im Terminal ankommt. Wir haben also einen halben Tag am Busbahnhof verbracht, bis wir tatsächlich das Glück hatten abends um 21 Uhr zwei freie Plätze (35.000 Pesos p.P.) ergattern zu können. Morgens um 5:30 Uhr in Ipiales angekommen haben wir erstmal ein fettiges Frühstück am Bahnhofskiosk eingenommen, bevor es dann mit dem Taxi (5 Dollar – es gibt aber auch günstige Collectivos) weiter zur Emigration in Rumichara ging. Ausreiseformalitäten erledigen und dann zu Fuß über den Grenzfluß zur Imigration in Tulcan (Ecuador). Von dort aus (nach problemloser Einreise) mit dem Collectivo (0,75 Dollar) zum Busbahnof und dann endlich in den Bus um 9 Uhr morgens nach Quito (4 Dollar p.P.). Was für ein Ritt aber schlußendlich sind wir dann doch nach 1,5 Tagen “on the Road” müde aber happy in Quito gelandet.

P.S.: Ach übrigens noch ein Tipp woran man merkt, dass man von Kolumbien nach Ecuador gelangt ist: das Akkordeon weicht der Panflöte Kolumbien Ecuador  Grenzübergang von Kolumbien nach Ecuador

  • Kolumbien Ecuador  Grenzübergang von Kolumbien nach Ecuador

Thema: Unterwegs | Kommentare (0) | Autor: Martina