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Der Norden der Ilha Santa Catarina

Montag, 19. April 2010 7:00

Juchu wir haben wieder ein Auto und juchu es regnet Ilha Catarina Brasilien  Der Norden der Ilha Santa Catarina
Die Reservierung haben wir bereits gestern bei strahlendem Sonnenschein gemacht (O-Ton in der Autovermietung: “Martschina es wird ein Vehiculo der Größe Fiatsch” – die portugisische Aussprache ist einfach nach wie vor sehr gewöhnungsbedürftig) und als wir heute morgen den VW Gol (Ja, Gol ohne f, Fiatsch war dann doch nicht mehr verfügbar) abholen wollten, da öffnete der Himmel bereits seine Schleusen… Dementsprechend war die Stimmung bei Hund sowie Mensch noch etwas träge was sich aber im Laufe des Tages verbessert hat.

Vorgenommen hatten wir uns den Norden der Insel zu erkunden, der im Vergleich zum ursprünglichen Süden sehr touristisch sein und über eine sehr gute Infrastruktur sowie Industrialisierung verfügen soll. Das können wir nur bestätigen, unsere erste Station galt gleich einem riesigen Supermarkt, in dem wir alles einkaufen konnten, was Barra da Lagoa mit seinen Minimercados leider gerade nicht zu bieten hat. Aber auch die an den Stränden gelegenen Orte  bieten dem anspruchsvollen Touristen jeglichen Luxus außerdem befindet man sich mitten im hiesigen, lukrativen Immobiliengeschäft.  Nichtsdestotrotz haben wir auch ein paar nette Ecken mit Wald bewachsenen Hügeln und kleinen Fischerbooten gefunden auch wenn diese leider nur sehr rar gesät waren. Gereicht hat es jedenfalls für ein Bad im Meer sowie in der Sonne, denn die hat sich netterweise im Laufe des Tages doch wieder blicken lassen…

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Lagoa da Conceição

Sonntag, 18. April 2010 7:00

Centro da Lagoa ist ein kleines Städtchen im Anschluss an den Praia Mole, direkt an der Lagune gelegen. Hier gibt es jede Menge Surfshops, Restaurants, Unterkünfte und es geht im Allgemeinen ein wenig hektischer zu als im ruhigen Barra da Lagoa. Aber alleine der Spaziergang dorthin lohnt sich und beschehrt schöne Blicke auf die Lagune und deren Wassersportler (hier ist alles von Kitesurfen, über Segeln bis hin zu Windsurfen möglich). Wer ausnahmsweise keine Lust auf Wassersport hat, kann sich auch im Sandboarding oder Zorbing (man steht dabei im Inneren der durchsichtigen Bällen von Bild #12 und rollt damit die hiesigen Sanddünen hinunter) versuchen. Ein Eis im Selbstbedienungsladen mit jeder Menge exotischer Fruchtsorten im Angebot ist ein Muss, bevor es mit einem der ständig verkehrenden Inselbusse (Surfboardmitnahmen sind herzlich Willkommen) für nur einen US Dollar wieder zurück nach Barra da Lagoa geht.

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Praia Mole

Samstag, 17. April 2010 7:00

Läuft man von Barra da Lagoa die Strasse Richtung Süden, so gelangt man an die Mündung des Kanals, der die Lagoa da Conceição mit dem Meer verbindet. Hier kann man vom Ufer aus den Fischern bei ihrem täglichen Geschäft zusehen oder einfach nur die typisch, brasilianische Landschaft genießen.

Nur zwei dschungelmäßig bewachsene Granithügel weiter, erreicht man den weitläufigen Strand “Praia Mole”. Eigentlich ein Surferstrand, nur dass die Wellen heute irgendwie nicht ganz mitspielen wollten. Macht aber nix, denn von einem der Beachclubs aus kann man auch ganz gechillt bei einer Caipirinha mit Cachaça die Aussicht genießen oder sich natürlich direkt in das kühle Nass stürzen.

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Barra da Lagoa – ein echt relaxtes Plätzchen

Dienstag, 13. April 2010 7:00

Witzigerweise haben wir das holländische Pärchen aus La Paz in unserem Hostel wieder getroffen, die uns auf die Idee mit der Rückreise per Schiff gebracht haben, für die wir uns ja letztendlich auch entschieden haben. Die Welt ist echt klein! Einen weiteren Tip hatten die beiden ebenfalls für uns parat, nämlich wo es auf der Ilha Catarina ein lauschiges Plätzchen zum relaxen hat. Und so ging es für uns bereits am kommenden Tag, deren Tip folgend, in Richtung Barra da Lagoa einem kleinen, relaxten Ort mit nettem Surferstrand und jeder Menge Pousadas. Der Ort ist klein und hat alles was man benötigt: einen Strand vor der Haustüre, perfekte Wellen, jede Menge Surfer, eine Hand voll kleiner Supermärkte, eine Bäckerei und einen Obst und Gemüseladen, ein ganzes Apartment mit Küche und Balkon für uns und das Wichtigste…die Uhren gehen hier wieder langsamer Ilha Catarina Brasilien  Barra da Lagoa – ein echt relaxtes Plätzchen Außerdem liegt er direkt an einem schönen Kanal, der eine der Lagunen im Inneren der Insel mit dem Meer verbindet, dementsprechend steht Fischen und frisches Seafood hier ganz hoch im Kurs. Das Einzige was leider die ersten 3 Tage nicht wirklich so toll war, war das Wetter. Es hat geschüttet, was das Zeug herhielt (Rio lässt grüssen), aber heute Morgen hatten wir den ersten Tag Sonne pur…

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Bem Vindo Brasilia!

Montag, 12. April 2010 15:04

Das letzte Highlight die Iguazú Falls haben wir bereits gesehen, der nächste Meilenstein heißt am 20. April im Hafen von Santos zu sein. Hier wird nämlich unser Schiff ablegen, welches uns in 18 Tagen zurück nach Europa (genauer gesagt Amsterdam) bringen wird. Die 2 dazwischen liegenden Wochen wollen wir einfach nur noch relaxt am Strand verbringen.

Aber erstmal geht es über die argentinisch-brasilianische Grenze, was sich als sehr einfach entpuppt, dank der ganzen Touristen, welche die Iguazú Falls sowohl von der argentinischen, als auch von der brasilianischen Seite mal eben in einem Tagesausflug besichtigen. Und am Busterminal von Foz do Iguaçu auf der brasilianischen Seite haben wir uns von der Verfügbarkeit der Bustickets leiten lassen. Curitiba, unser bevorzugtes Ziel, war leider schon ausgebucht, also haben wir uns spontan für Florianopolis auf der Ilha Catarina entschieden.

Die Stadt liegt am Eingang der Insel, die per Brücke vom Festland aus zu erreichen ist. Dort haben wir uns dort nach 16-stündiger Busfahrt erstmal eine Pause gegönnt, bevor wir weiter Richtung der Strände aufbrechen wollten. Ausschlafen, Wäsche waschen, ein paar Dinge besorgen und die letzten noch übrigen argentinischen Pesos in brasilianische Reais tauschen.

Was hier übrigens den Aufenthalt etwas erschwert, ist die portugisische Sprache. Nach nun über 8 Monaten Spanisch waren wir endlich dazu in der Lage mit den Menschen in deren Sprache zu kommunizieren, schon ist das leider wieder vorbei. Obwohl es heißt, dass Spanisch und Portugiesisch ähnlich sind, können wir das lediglich im Schriftbild in gewisser Weise bestätigen. Was die gesprochene Sprache angeht, so klingt das für uns immer noch irgendwie chinesisch. Was für ein Glück haben die Leute in unserem Hostel englisch gesprochen.

Ach ja, eine weitere nicht unwesentliche Neuigkeit hat uns hier ebenfalls erreicht. Sinnflutartige Regenfälle rund um, sowie in Rio de Janeiro mit bereits an die 100 Toten. Hatten wir das nicht gerade erst in Bolivien, Peru und Australien?! Na ja, mal sehen, wie der Regen unsere letzten 3 Wochen in Brasilien beeinflussen wird…

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