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Reserva National de Paracas - 335.000 Hektar nahezu florafreie Wüste und schattenlose Küste

Sonntag, 7. Februar 2010 7:00

An Perus Küste, unterhalb von Pisco liegt der Nationalpark Paracas. Zwar sehr arm an Flora aber dafür hat es hier Vögel². Die angrenzenden Inseln Ballestas werden diesbezüglich auch „Galapagos des armen Mannes“ genannt, was zum einen eben die Vogelvielfalt und Seelöwenfamilien, zum anderen den Kostenpunkt im Vergleich zu den Galapagos Inseln reflektiert. Den Park bzw. dessen Highlights, hat man als normaler Besucher in einem halben Tag erschlossen. Wüste, Küste, Wüste, Küste, Wüste, Wüste, kleiner Fischerhafen, Wüste. Peru Paracas  Reserva National de Paracas   335.000 Hektar nahezu florafreie Wüste und schattenlose Küste Uns hat es aber genau deswegen hier her verschlagen. Normalerweise assoziiert Süd-Amerika Dschungel, Amazonas, Anden… aber trockene Sand- und Gesteinsfelder so weit das Auge reicht? Dafür mussten zumindest wir etwas tiefer im Gedächtnis graben. Stimmt, da war was, sogar mit Superlativen. Atacama, die trockenste Wüste auf dem Globus, in Chile. Salar de Uyuni, der größte ausgetrocknete Salzsee der Erde, in Bolivien. Ja, das fehlt noch in unserer (eigentlich nicht vorhandenen) Checkliste für besuchte Klimazonen. Wir werden berichten, bis dahin ist dies ein kleiner Vorgeschmack.
Ach so. Das berühmte Steilküsten-Fotomotiv „The Cathedral“, mit dem häufig für den Park geworben wird, gibt’s nicht mehr. Ist leider vor 2,5 Jahren bei einem Erdbeben zur Hälfte eingestürzt, genauso wie den „alten“ Fischerhafen, der dann noch Opfer des anschließenden Tsunami wurde, welcher bis heute den Küstenabschnitt unterhalb des Dorfes unbefahrbar gemacht hat. That’s Peru Peru Paracas  Reserva National de Paracas   335.000 Hektar nahezu florafreie Wüste und schattenlose Küste

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Ankunft in Lima - Miraflores

Samstag, 6. Februar 2010 23:22

Nach unserer abwechslungsreichen Fahrt durch die Cordillera Blanca, die Wüste und weiter die Panamerikana an der Küste entlang bis Lima, sollte die peruanische Hauptstadt nur einen kurzen Zwischenstopp zu unserem nächsten Ziel darstellen. Da Cusco ja als Möglichkeit im wahrsten Sinne des Wortes “in’s Wasser” gefallen ist, wollten wir die 2 Tage in Lima nutzen, um uns eine sinnvolle Alternativroute zu überlegen, ohne uns dennoch zu weit von den Inkastätten zu entfernen…

Dementsprechend war unser Aufenthalt auch nicht zum Sightseeing gedacht. Das historische Lima hat sich uns trotzdem bereits bei der Anreise im Bus präsentiert, unsere Unterkunft hatten wir allerdings im etwas außerhalb gelegenen Stadtteil Miraflores, dem Businessviertel von Lima. Mit dem typischen Peru hat das allerdings sehr wenig zu tun. Alles modern, sauber, aufgeräumt und natürlich gleich 3mal so teuer wie gewohnt. Der einzige Spaziergang, den wir gemacht haben ging Richtung Malecon, um einen Blick auf das Meer zu erhaschen…

  • Peru Lima  Ankunft in Lima   Miraflores

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Peru ist und bleibt einfach abenteuerlich – Notstand am Machu Picchu!

Freitag, 29. Januar 2010 7:05

Während wir hier unsere Tour zum Machu Picchu planten, im ständigen Kontakt mit unseren vor-Ort „Korrespondenten“ Nicole und Phil (Hier geht’s zu ihrem Blog), kamen immer mehr Zweifel ob Machu Picchu zu diesem Zeitpunkt (Regenzeit) ein gute Idee sei.
Und ZACK, schon einen Tag später berichtet der Spiegel online: Tausende Urlauber sitzen am Machu Picchu fest „Die schwersten Regengüsse seit 15 Jahren haben für Überschwemmungen im Süden Perus gesorgt. Tausende Urlauber sitzen in der Nähe der Inkastadt Machu Picchu fest, Rettungshubschrauber sind im Einsatz - die Regierung rief für die Region den Notstand aus.“
Und tags drauf: Touristen müssen in Bahnwaggons übernachten „Stromausfälle, defekte Geldautomaten, Übernachtungen in Bahnwaggons: Nach den schweren Überschwemmungen müssen Peru-Touristen in Aguas Calientes weiterhin unter schwierigen Bedingungen ausharren. Auch Deutsche sitzen in der Nähe von Machu Picchu fest.“
Keine Ahnung warum der Spiegel „Übernachten in einem Bahnwaggon“ jetzt für eine sonderlich große Herausforderung hält, die eine Schlagzeile Wert ist. Einzige sinnvolle Erklärung: relativieren. Unsere deutsche Presse bringt leider bezüglich Peru (und so vielen anderen Ländern der Welt) stets nur emotional aufgebauschte Krisen, Katastrophen und Kriegs Meldungen aus x-ter Hand hervor. Was wir hier in den Medien sehen und von Menschen hören ist zwar auch sehr leidvoll, vor allem für die Einheimischen die ihre Häuser und alles Hab und Gut verloren haben, aber weitaus weniger katastrophal als es es sich im Spiegel liest. Vor allem und zu aller erst sind hier Touristen „gerettet“ worden, was bezüglich der offen ausgelebt zwei Klassen Menschen Einordnung noch ein Nachspiel haben dürfte. Vielfältige Hilfsmaßnahmen sind eingeleitet worden, keiner muss verhungern oder verdursten, schon gar nicht Touristen. Die Straßen, Schienen und Brücken sind unpassierbar oder weg gespült, aber die Luftbrücke steht. Sollte das Wetter nicht extrem stürmisch werden, wird alles gut. Ich denke für die meisten Touristen ist das bisher einfach nur ein großes Abenteuer das die Urlaubsplanung gehörig durcheinander bringt und darüber hinaus noch Einblicke in Standards des komfortlosen Backpackerurlaubs gewährt. Richtig gefährlich könnte es jedoch für die Leute werden, die trotz der gefährlichen Wetterlage vor einigen Tagen aufgebrochen sind, um auf den berühmten Inka Trail zu wandern. Zwei sind tragischerweise bei einem Erdrutsch ums Leben gekommen. Man vermutet, trotz offizieller Sperrung, weitere auf dem Trail. Von ihnen weiß man leider bisher nichts weiteres.

Nun, was heißt das für uns? Eigentlich nur, dass wir Machu Picchu nach hinten verschoben haben. Da der Wiederaufbau der arg zerstörten Infrastruktur wohl viel Zeit in Anspruch nehmen wird, werden wir in den nächsten zehn Tagen erst Zwischenstopp im Resreva Nacional de Paracas, den Islas Ballestas, den Ebenen von Nazca, der wunderschönen Stadt Areqipa, dem Cañon del Colca und natürlich beim Titikaka See einlegen. Da es bis dahin eher unwahrscheinlich ist, das wir schon in die Notstandsregion gelangen, werden wir ggf. zwei weitere Wochen Bolivien einlegen, bevor wir wieder nach Peru zurückkommen, um dann endlich Machu Picchu zu sehen und danach, Ende Februar, nach Chile weiter zu reisen.

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Von Huaraz nach Lima

Donnerstag, 28. Januar 2010 22:00

Eben noch im Hochland, schon in der Wüste, bzw. am Meer. Peru ist wie ein kleiner Kontinent. Die 8-stündige Fahrt durch Gebirge, Pampa, Zuckerrohrfelder so weit das Auge reicht, Wüste und noch mehr Wüste, an Steilküsten entlang, durch „dritte Welt Dörfer“ hindurch, um Schluss endlich in Limas modernen europäisch anmutenden Stadtteil Miraflores ein Herberge zu finden, war in einem Wort: eine „Sightseeingtour“. Wir haben versucht das in Bildern zu dokumentieren, leider ist das Ergebnis ein wenig ernüchternd wenn man durch polarisierend getönte Scheiben eines fahrenden Busses fotografiert Peru  Von Huaraz nach Lima Macht nichts, live war es einfach schön, Miraflores wird nachgereicht.

  • Peru  Von Huaraz nach Lima

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Clases de Español in Huaraz

Donnerstag, 28. Januar 2010 21:51

Peru Ancash  Clases de Español in Huaraz

Nuestra residencia que hemos elegido después del nuestro accidente, fue para tener todas  posibilidades sin buscar. Tuvimos una habitacion muy bonita (con 2 camas grandes y un escritorio), una maravillosa terraza para poder relajarnos (con vistas a las montañas cubiertas de nieve y con mucho sol), incluidos el servicio de desayuno, agencia de viajes (en la casa) y la posibilidad (una vez más) a tomar clases de español.

Y hemos hecho! Si no puede hacer otra cosa que dormir mucho, leer número de infinitos libros, navegar por el Internet - por qué no (si viajará por América del sur de un trimestere más) debería  (una vez más) mejorar un poco nuestro español!

Así hemos contactado la profesora de español de nuestro hostal y hemos acordado una reunión inicial. 2 horas al día debería ser suficiente para conversar mucho y para eliminar nuestros peores errores gramaticales.

La primera impresión de nuestra profesora de español “Ethel” fue muy positiva! Una joven mujer peruana de Huaraz, que es muy agradable, abierto y flexible y nos ha dado mucho información sobre su país y las tradiciones de las indígenas. Ella lo ha logrado especialmente que hemos hablado enteros 2 horas con ella sin darnos cuenta que el tiempo había pasado hace mucho tiempo.

Pero tambien nuestro “sujeto favorito gramatical”: el Subjentivo, se ha repetido con nosotros. Ahora es nuestra tarea usarlo bien con éxito… Pero dudamos que esté un problema Peru Ancash  Clases de Español in Huaraz

Las clases de las 2 semanas han pasado muy rápidamente y nos han forzado (con una forma muy positiva) a conversar mucho sobre todos los temas posibles, que sin duda nos ayudará en nuestro viaje mucho más!

Cualquier persona que (como nosotros) quiere tomar buenas clases de español en Huaraz, puede contactar Ethel directamente (por correo electrónico): ethelcarballido@gmail.com

Querida Ethel,
te damos gracias por tu clase interesante, divertido y muy informativo. Te deseamos para tu viaje a Holanda, todo lo mejor y muchos momentos interesantes! Díganos si su sitio en el internet está listo, entonces podemos vincular la a nuestro blog! Nunca olvida su marketing Peru Ancash  Clases de Español in Huaraz
Muchos recuerdos
Martina y Ahmed

Deutsche Version:

Unseren Aufenthaltsort nach dem Unfall haben wir so ausgewählt, dass wir in unserer Unterkunft alle Möglichkeiten vor Ort haben. So hatten wir ein sehr schönes, großes Zimmer (mit 2 riesigen Betten und Schreibtisch), eine wunderbare Dachterrasse (um mit Blick auf die Schneeberge in der Sonne relaxen können), Frühstücksservice inklusive, ein Reisebüro (in-house) sowie die Möglichkeit mal wieder Spanischstunden zu nehmen.

Das haben wir auch genutzt… Denn wenn man nichts machen kann außer den ganzen Tag schlafen, lesen, im Internet surfen - warum sollte man dann (wenn man noch ein viertel Jahr Südamerika bereisen wird) nicht auch mal wieder sein Spanisch wieder ein bißchen verbessern!

Also haben wir die Lehrerin unseres Hostals kontaktiert und ein erstes Treffen vereinbart. 2 Stunden am Tag sollten reichen, um sowohl viel zu kommunizieren als auch unsere schlimmsten Grammatikfehler auszumerzen.

Der erste Eindruck von unserer Spanisch Lehrerin Ethel war sehr positiv. Ein junge Peruanerin aus Huaraz, die sehr nett, offen und flexibel ist und uns sehr viele Informationen und Traditionen über ihr Land sowie deren Leute verraten hat. Sie hat es vor allen Dingen geschafft, dass wir uns an manchen Tagen die ganze Zeit mit ihr unterhalten haben ohne zu bemerken, dass unsere 2 Stunden schon lange überschritten waren. Aber auch unser Lieblingsgrammatikthema: den Subjentivo, hat sie mit uns wiederholt. Jetzt geht es nur darum ihn auch erfolgreich einzusetzen Peru Ancash  Clases de Español in Huaraz

Die 2 Wochen Unterricht sind sehr schnell vergangen und haben uns (auf sehr positive Art und Weise) gezwungen lange Unterhaltungen über alle möglichen Themen zu führen, was uns sicherlich auf unserer weiteren Reise sehr weiter helfen wird!

Wer genauso wie wir Lust hat in Huaraz Spanischstunden zu nehmen, der kann Ethel per mail direkt kontaktieren: ethelcarballido@gmail.com

Liebe Ethel,

wir danken Dir für Deinen interessanten, lustigen und sehr informativen Unterricht und wünschen Dir für Deine Reise nach Holland alles Gute und eine tolle, interessante Zeit! Lasse uns wissen, wenn Deine Homepage fertig ist, dann können wir sie gerne mit unserem Blog verlinken! Vergesse nie das Marketing Peru Ancash  Clases de Español in Huaraz
Viele Grüße
Martina & Ahmed

  • Peru Ancash  Clases de Español in Huaraz

Thema: Alltag, Unterwegs | Kommentare (0) | Autor: Martina