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Die MSC Orchestra - ein schwimmendes Monster

Ja da war er, der erste Tag an Board der MSC Orchestra beim Einschiffen in Santos… Bereits von außen  kam uns das Schiff mehr als gewaltig vor (der Versuch ein Gesamtfoto zu schießen ist uns aufgrund der riesigen Größe nicht gelungen)! 18 Stockwerke, 2 Pools, mehrere Jacuzis, 6 Restaurants, ein Fitnessstudio, ein Tennisplatz bzw. Basketballcourt, ein Theater, mehrere Bars, eine Bibliothek, Saunen mit Wellnessbereich, ein Friseursalon, eine Discothek, Shops ohne Ende, Platz für 3.000 Gäste und 1.000 Bedienstete, und, und, und, …

Vom Serviceangebot ganz zu schweigen: 6 mal am Tag Essen in den verschiedenen Restaurants, Animation rund um die Uhr, Basteln mit Antonella, Zimmerservice 4 mal am Tag (so oft wie unsere Betten gemacht wurden und Handtücher gewechselt wurden, so oft konnten wir sie gar nicht benutzen!).

Ja, tatsächlich sind wir hier in einer komplett anderen Welt im Vergleich zu unseren vergangenen letzten 15 Monaten gelandet! Schnell haben wir gemerkt, dass wir gar nicht über die erwartete Ausstattung von üblichen Kreuzfahrtgästen verfügen. Cocktailkleid, Smoking mit Fliege, Anzug mit Krawatte, sportlich legere Kleidung… Gott sei Dank haben wir das nicht einmal in unseren bisherigen Reiseländern gebraucht! Anstelle der Highheels und der auf Hochglanz polierten, schwarzen Lederschuhe haben wir allerdings Trekkingschuhe (mit Originalstaub aus 4 Kontinenten) und ausgelatschte Flip Flops (echte brasilianische Hawaianas). Sportliche Klamotten haben wir auch, allerdings belaufen sich diese auf Funktionshosen, Jeans mit erheblichen Restschäden noch von unserem Busunfall in Peru, 4 paar Hemden zum wechseln (auch nicht mehr die allerneusten) und Skiunterwäsche …

ABER wir haben beschlossen uns dadurch in keinster Weise beirren zu lassen und nichtsdestotrotz den Luxus unsere Innenkabine, den Basketballplatz, das Fitnesscenter, die Bibliothek (sind wir doch schon bereits seit 4 Wochen bücherlos!!!) und die ruhigeren Ecken auf dem Sonnendeck zu nutzen und die Kreuzfahrt auf unsere eigene Art zu gestalten. Über die abschätzenden Blicke der anderen, perfekt in Schale geworfenen Kreuzfahrtgäste können wir nur  lächeln. Mal sehen was das die nächsten 3 Wochen sonst noch so zu bieten haben. Jedenfalls fühlen wir uns dem wohlhabend, reservierten Europa bereits wieder um Meilen näher…

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Autor: Martina
Datum: Dienstag, 4. Mai 2010 10:23
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