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Das wäre Ihr Preis gewesen - das bolivianische Amazonasbecken

Aber da haben wir uns wohl zu früh gefreut. Gleich bei unserer Ankunft in La Paz haben wir nach einigem Überlegen einen 1-wöchigen Trip in das bolivianische Amazonasbecken gebucht, um den dortigen Primär-Dschungel sowie die Pampa mit Ihrer aussergewöhnlichen Tierwelt beobachten zu können. Da wir uns noch immer nicht mit dem langen, andenüberquerenden Busfahren anfreunden können, haben wir entschieden die Strecke mit dem Flieger zurück zu legen.

Genau genommen mit einer kleinen Fairchild. Da der Flughafen in Rurrenambaque im Dschungel allerdings nur über eine ungeteerte Landebahn verfügt, sind die Flüge stark von den aktuellen Wetterverhältnissen abhängig. Und genau das wurde uns 2 Tage lang zum Verhängnis – die Regenzeit!

Am ersten Tag befanden wir uns nach einiger Wartezeit in der kleinen Propellermaschine auf dem Weg zur Startbahn… bis der Pilot plötzlich wieder in seine Parkbucht zurück gewunken wurde und uns mitteilte, dass eine Landung wegen heftiger Regenfälle am Zielort nicht möglich wäre. Wir sollten bitte wieder im Wartebereich des Flughafens Platz nehmen, man würde uns informieren, wenn es weiter gehe. Gesagt getan, dort haben wir nach weiteren Stunden Warten erfahren, dass alle Flüge für den heutigen Tag gecancelt wurden. Dies hieß für uns unsere Flüge umbuchen und unser Gepäck wieder abholen. Bei unserem Anruf am Flughafen am nächsten Morgen erfuhren wir, dass der Flug um eine Stunde verschoben wurde aber wohl gehen würde. Dies hieß also wieder mit dem Gepäck in den Bus und an den Flughafen. Dort angekommen war der Flug bereits auf 2 weitere Stunden nach hinten verschoben worden bis wir dann schließlich erfuhren, dass wieder alle Flüge für den Tag gecancelt wurden.

Wir haben daraufhin entschieden nicht 2 Wochen lang auf einen Flug zu hoffen, sondern das Amazonasbecken in der Regenzeit ganz von unserer Reiseliste zu streichen. Hierbei waren wir echt überrascht, dass die Fluggesellschaft Amazonas uns keinerlei Probleme bei der Rückerstattung unserer Kosten für die Flugtickets gemacht hat. Hut ab, nicht mal eine Bearbeitungsgebühr wurde uns berechnet und innerhalb von 20 Minuten war die Sache gegessen.

Zurück im Hostel haben wir dann allerdings erfahren, dass auch unsere organisierte Alternativtour in die Salzwüste Salar Uyuni nicht funktionieren würde, weil der Bus die komplette, kommende Woche wetterbedingt nicht fahren würde…. Und es kommt noch besser: wegen Karneval ist hier sowieso eine Woche lang alles rund um’s Reisen geschlossen!

Jetzt sitzen wir also hier in La Paz seit über einer Woche fest und kommen wegen dem Karneval und dem Regen in den umliegenden Gebieten einfach nicht weg. Nach Aschermittwoch werden wir einfach auf eigene Faust versuchen uns mit dem Zug den Weg über Oruro nach Uyuni zu bahnen.
Echt blöde, wir wussten ja das Regenzeit ist, aber das das solche Auswirkungen haben wird dachten wir nicht.

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Autor: Martina
Datum: Mittwoch, 24. Februar 2010 7:00
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Ein Kommentar

  1. 1

    es ist sicherlich ärgerlich, dass der flug wg. des wetters, bzw. karnevals nicht geklappt hat, doch wie sagst du, liebe martina, doch immer:

    es hat alles seinen grund, warum ihr
    zu diesem zeitpunkt nicht geflogen seid
    :=))))
    deine mama

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