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Fundstueck aus dem Gaestebuch

(8) Alexander v. Humbled

Mon, 2 February 2009 17:27:55 +0100

Konstruktivismus und Weltreise (drunter mach ich’s nicht)

Also pass auf: Messer sind Konstruktionen, deshalb: gleich die Axt nehmen: Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. Vom Franz, der mit den Pornoheften. Aber sonst, ein reiner Titan. Jetzt Frage, ist das Watzlawick- Messer die Axt für unser gefrorenes Meer oder sind Axt, Meer und Messer ein und dasselbe? Konstruktivismus ist ja auch erst mal `ne Axt. Aber: auch schon wieder problematisch, weil Problem der Rekursivität, weil Konstruktivismus auch nur viable Konstruktion und so weiter. Also gleich Foucault und Münchhausener Trilemma und der ganze Spaß, dann wenigstens aufrichtiger infiniter Regress. Jetzt pass auf, Zusatzproblem: vollständig verständlich sowieso erst mit dem unverständlichen Unvollständigkeitssatz vom Kurti.

Apropos Foucault: Das Autorenbild vom A. ist ja auch der Inbegriff, drunter macht er’s nicht. Aber schon wieder gut. Bloß, der Autor ist ja tot, weil er ja nur Sklave vom ordre du discours. In der Sprache gefangen. Die Welt endet da, wo die Sprache aufhört, insofern keine Welt außer allem, was der Fall ist. Sagt der Ludwig. Insofern interessant: Weltreise. Kann man also auch zu Hause machen. Der Kant ja immer nur in Königsberg hinterm Ofen und trotzdem Kritik der reinen Dings. Aber Weltreise ist gut fürs Gehirn, insofern gut für Alles. Weil je breiter der Weg der Viabilität, desto besser. Gut, Coelho ist ja der Inbegriff für Wege und so weiter, aber esoterische Selbstfindung ist eben auch schon wieder absoluter Dings. Aber Gehirn! Besser selber Godot sein, als ewig warten und dann wundern, dass niemand kommt. Weil Godot ja sowieso reine Konstruktion. Deshalb Goethe/ v. Goethe statt Coelho. Und in Italien war man schon, insofern heutzutage: Weltreise.

Gute Reise!

Hahaha! Danke fuer diesen philosophischen Roundhousekick. Bist Du das Philipp?
Jedenfalls sind die Dinge manchmal trivialer als sie scheinen. Spassgesellschaft, Hedonismus, Realitaet die so weit reicht wie der angewachsene Arm und so. Kann man mal machen, aber mindestens fuer ein Jahr, drunter mach ich’s nicht mehr, da hast Du Recht. Alles andere waere bestenfalls Fasching, nicht gut fuer’s Gehirn. Hier gab es offensichtlich ein Perzeptionsproblem. Allerdings ist das mit dem Titel und der Autorenseite auch ne miese Faehrte die da ausgelegt wurde Philosophie Gehirn Chuck Norris  Fundstueck aus dem Gaestebuch

Cheers!
Ahmed

P.S.: Schau mal wieder rein.

  • Philosophie Gehirn Chuck Norris  Fundstueck aus dem Gaestebuch

Autor: Ahmed
Datum: Mittwoch, 11. Februar 2009 11:40
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