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Der Cotopaxi

Das „Schmankerl“ unseres Ausfluges bekamen wir am dritten Tag zu Gesicht. Der Cotopaxi National Park mit seinem gleichnamigen (aktiven) Vulkan.
Der Nationalpark ist eine steppen artige Hochebene rund um den Vulkan, in der wilde Pferde leben und ohne Allradantrieb motorisiert kein Durchkommen ist. Umgeben ist die Ebene von zahlreichen majestätischen Zeugen vulkanischer Vergangenheit. DER Blickfang ist jedoch der Cotopaxi „himself“. Selbiger ist ob seiner Form und der Eiskappe quasi der Prototyp eines Kegelvulkans. Der Anblick bei der Annäherung ist einfach gigantisch! Ständig eröffnen sich dem Auge hierbei neue Details die mehr und mehr Aufschluss über den Vulkan und seine Beschaffenheit geben. Natürlich war es für uns mit einem bloßen Blick nicht getan, schließlich war Weihnachten und wir hatten uns beschenkt. Wir hatten auch die Besteigung bis zur Eisgrenze auf ca. 5.000m Höhe im Programm Ecuador  Der Cotopaxi
Ok, ok, genug Marketing. Das klingt viel dramatischer als es ist. Zunächst geht es mit dem Jeep auf 4.600m, dann (in Ermangelung an Sauerstoff äußerst anstrengende) 200 Höhenmeter zu Fuß zum Refugio Jose-Ribas, um danach erneute 200 Höhenmeter bis zum Gletscher zu meistern. Alles in allem etwa 1,5 Stunden. Der Aufstieg zum Krater soll sich mit entsprechender Ausrüstung (Eispickel und -krampen) in ca. 6-8 Stunden meistern lassen und der Weg ist durchaus auch für Anfänger geeignet.
Der Cotopaxi ist jedenfalls auch außerhalb einer mehrtägigen Tour ein sehr sehenswertes Ziel, das sich auch leicht in einem Tagesausflug von Quito aus erreichen lässt. Kostenpunkt mit Transport, erschwingliche 50 US$. Aber Achtung, kommt man z.B. direkt von der Küste, ist vorhergehende mehrtägige Akklimatisierung hier ein Muss.

  • Ecuador  Der Cotopaxi
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Autor: Ahmed
Datum: Mittwoch, 6. Januar 2010 7:00
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