Beiträge vom Februar, 2010

Uyuni das Tor zur Salzwüste

Freitag, 26. Février 2010 7:05

Wir sind an unserem Ziel in Uyuni anzukommen - auch ohne (oder gerade deswegen?) eine Tour von unserem Hostel in La Paz aus zu buchen. Hätten wir das gleich versucht, hätten wir Karneval vielleicht nicht komplett in La Paz verbracht. Naja

Der Ort, der uns hier erwartet ist mehr als touristisch, denn jeder, der hier mit dem Bus oder dem Expresso del Sur ankommt, möchte den sagenumwobenen Salar de Uyuni besuchen. Für die Zwischenzeit gibt es zahlreiche Hostels und für das Vorhaben direkt ca. 80 verschiedene Touranbieter, die die Touristen in Jeeps zum Ort des Geschehens bringen. Am Abend vor der Tour kann man noch eine Pizza essen (denn es scheint in diesem Ort nichts anderes zu geben) bevor es dann morgens zwischen 10 11 Uhr in Jeepkarawanen in Richtung Wüste los geht.

  • Uyuni Bolivien  Uyuni das Tor zur Salzwüste

Sujet: Série d'entité | Commentaires (0) | Auteur: Hirondelle

Mit Zug durch das bolivianische Altiplano

Freitag, 26. Février 2010 7:00

Die Zugfahrt von Oruro nach Uyuni im Expresso del Sur ist hier in Boliven so etwas wie ein mini Orient Express und in der empfehlenswerten „Ejecutive Class“ stets ausgebucht. Dem entsprechend ist es ratsam einige Tage früher Tickets am Schalter zu besorgen. Es gibt sogar einen Restaurant-Waggon, der nach der Besucherfrequenz zu urteilen entweder Essen für lau oder Sterneköche zu bieten hat. Achtung, niemals Sitz 1 Et 2 in der Ejecutive Class nehmen. Sie liegen genau vor der Tür zum Speisewagen, so das nicht dreißig Sekunden vergehen werden ohne das Menschen lautstark an einem vorbei krakelen und die Türen entweder klappernd offen lassen oder mit einem Scheppern zuschlagen. Es fällt somit schwer das zu tun, was man tun sollte: Zurück lehnen und die Fahrt genießen. Kaum zu glauben aber diese Ebenen so weit das Auge reicht liegen auf etwa 3700m Höhe. In der Regenzeit häufig unter Wasser, im Sommer trockene Pampa. Ein sensationelles Panorama!

  • Bolivien  Mit Zug durch das bolivianische Altiplano

Sujet: Série d'entité, En route | Commentaires (0) | Auteur: Ahmed

Oruro Startpunkt für den Expreso del Sur

Donnerstag, 25. Février 2010 7:00

Ja ist es denn zu fassen? Heute stehen wir tatsächlich in La Paz am Busbahnhof und es sieht so aus, als würden die Busse wieder nach Oruro fahren

Wir haben für 30 Bolivianos  (7US$) 2 Tickets in das 3 Stunden entfernte Oruro ergattert und sitzen pünktlich  um 10 Uhr im Bus, der uns um 10:30 Uhr von La Paz wegbringen sollUm 10:50 Uhr allerdings teilt man uns mit, dass der Bus nicht fahren wird, da der Fahrer nach einer Nachtfahrt seine 4 stuendige Pause einhalten muss. Ich glaube man kann sich vorstellen wie schnell wir daraufhin die Flucht ergriffen haben! Auf noch einen schlafenden Busfahrer hatten wir absolut keine Lust mehr! Dass die anderen Passagiere sich auf’s Uebelste beschwert haben - ist uns echt ein RaetselUns jedenfalls war das Ueberleben der Fahrt wichtiger, als den Fahrplan einzuhalten.

Für uns hiess das jedenfalls ein neues Ticket einer anderen Gesellschaft kaufen (jetzt war der  Preis schon doppelt so hoch), noch ein bisschen warten, uns davon überzeugen, dass der neue Busfahrer ausgeschlafen ist und nach einer entspannten Fahrt endlich in Oruro anzukommen.

Oruro ist ein nettes Städtchen, was zum Karneval normalerweise aus allen Nähten platzt. Wir haben uns quasi dieNachwehendort angesehen  Ansonsten gibt es einen riesigen Markt auf dem man sich Stunden um Stunden aufhalten kann. Dort Mittag zu essen ist ein echtes Erlebnis und ein echter Gaumenschmaus noch dazu. Aji de Cordero (Lamm mit Knoblauch), Falso Carnejo (falscher Hase) wie andere Gerichte kommen sie frisch von den umliegenden Metzgerständen. Die Beilagen (Salsa, Enselada, Fidelios,  Papas, usw.) werden mit der Hand aus den riesigen Kochtöpfen geholt. Das man bei der selben Marktdame (ou. Hand der Dame) auch bezahlt, ist vielleicht nicht das hygienischste ABER das Essen ist trotzdem sehr vorzüglich! Danach gibt es noch einen frischen Jugo de Platano con leche, verbunden mit einem kleinen Plausch mit der Verkäuferin - echt entspannt

Für den Nachmittag werden noch ein paar frische Nüsse, Pancitos, Tomaten und Käse (selbes Procedere wie beim Almuerzo)  gekauft, um dann noch im Park ein paar alten Bolivianerinnen in Tracht beim geniessen Ihrer neongrünen Gelatine mit Sahne und Ihren Männern beim Schlafen unter den Büschen zuzusehen

Aber eigentlich sind wir hier, um den Zug nach Uyuni zu nehmen - das Tor in die Salzwueste – und das Ticket ist bereits gekauft

 

  • Oruro Bolivien  Oruro Startpunkt für den Expreso del Sur

Sujet: Série d'entité | Commentaires (0) | Auteur: Hirondelle

Das wäre Ihr Preis gewesen - das bolivianische Amazonasbecken

Mercredi, 24. Février 2010 7:00

Aber da haben wir uns wohl zu früh gefreut. Gleich bei unserer Ankunft in La Paz haben wir nach einigem Überlegen einen 1-wöchigen Trip in das bolivianische Amazonasbecken gebucht, um den dortigen Primär-Dschungel sowie die Pampa mit Ihrer aussergewöhnlichen Tierwelt beobachten zu können. Da wir uns noch immer nicht mit dem langen, andenüberquerenden Busfahren anfreunden können, haben wir entschieden die Strecke mit dem Flieger zurück zu legen.

Genau genommen mit einer kleinen Fairchild. Da der Flughafen in Rurrenambaque im Dschungel allerdings nur über eine ungeteerte Landebahn verfügt, sind die Flüge stark von den aktuellen Wetterverhältnissen abhängig. Und genau das wurde uns 2 Tage lang zum Verhängnis – die Regenzeit!

Am ersten Tag befanden wir uns nach einiger Wartezeit in der kleinen Propellermaschine auf dem Weg zur Startbahnbis der Pilot plötzlich wieder in seine Parkbucht zurück gewunken wurde und uns mitteilte, dass eine Landung wegen heftiger Regenfälle am Zielort nicht möglich wäre. Wir sollten bitte wieder im Wartebereich des Flughafens Platz nehmen, man würde uns informieren, wenn es weiter gehe. Gesagt getan, dort haben wir nach weiteren Stunden Warten erfahren, dass alle Flüge für den heutigen Tag gecancelt wurden. Dies hieß für uns unsere Flüge umbuchen und unser Gepäck wieder abholen. Bei unserem Anruf am Flughafen am nächsten Morgen erfuhren wir, dass der Flug um eine Stunde verschoben wurde aber wohl gehen würde. Dies hieß also wieder mit dem Gepäck in den Bus und an den Flughafen. Dort angekommen war der Flug bereits auf 2 weitere Stunden nach hinten verschoben worden bis wir dann schließlich erfuhren, dass wieder alle Flüge für den Tag gecancelt wurden.

Wir haben daraufhin entschieden nicht 2 Wochen lang auf einen Flug zu hoffen, sondern das Amazonasbecken in der Regenzeit ganz von unserer Reiseliste zu streichen. Hierbei waren wir echt überrascht, dass die Fluggesellschaft Amazonas uns keinerlei Probleme bei der Rückerstattung unserer Kosten für die Flugtickets gemacht hat. Hut ab, nicht mal eine Bearbeitungsgebühr wurde uns berechnet und innerhalb von 20 Minuten war die Sache gegessen.

Zurück im Hostel haben wir dann allerdings erfahren, dass auch unsere organisierte Alternativtour in die Salzwüste Salar Uyuni nicht funktionieren würde, weil der Bus die komplette, kommende Woche wetterbedingt nicht fahren würde…. Und es kommt noch besser: wegen Karneval ist hier sowieso eine Woche lang alles rund um’s Reisen geschlossen!

Jetzt sitzen wir also hier in La Paz seit über einer Woche fest und kommen wegen dem Karneval und dem Regen in den umliegenden Gebieten einfach nicht weg. Nach Aschermittwoch werden wir einfach auf eigene Faust versuchen uns mit dem Zug den Weg über Oruro nach Uyuni zu bahnen.
Echt blöde, wir wussten ja das Regenzeit ist, aber das das solche Auswirkungen haben wird dachten wir nicht.

  • Bolivien  Das wäre Ihr Preis gewesen   das bolivianische Amazonasbecken

Sujet: Série d'entité | Commentaires (1) | Auteur: Hirondelle

Buntes Markttreiben in La Paz

Mardi, 23. Février 2010 7:00

Läuft man entlang der Märkte von La Paz, merkt man gar nicht wirklich, dass man Peru eigentlich schon verlassen hat und sich bereits in Bolivien befindet. Sowohl die Handwerkskunst, die Waren des täglichen Gebrauchs als auch die Kleidung der Einheimischen ähneln sich hier sehr. Alles ist wunderbar bunt und eine Augenweide zum Fotografieren. Anstrengend hier zu laufen ist es allerdings schon, denn die Marktstrassen führen den Berg steil rauf und runter – aber dafür wird man wiederum mit traumhaften Ausblicken auf die Stadt belohnt.
Ganz interessant ist in La Paz übrigens der “Hexenmarkt”. Ein esoterischer Markt, auf dem Medizinfrauen und -männer ihre Kräuter, Talismänner, u.a. allerdings auch getrockenete Babylamas verkaufen – halt alles was Pacha Mama (Mutter Erde) so an Hilfreichem zu bieten hat

  • La Paz Bolivien  Buntes Markttreiben in La Paz

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