Beiträge vom Februar, 2010

Wie auf einem anderen Planeten I

Воскресенье, 28. Февраль 2010 7:00

Nach dem Salar de Uyuni haben wir uns gleich auf dem Weg nach Chile begeben. Dafür muss man die sagenhaften Altiplano Wüsten (z.B. Siloli) Boliviens gen Süd-Westen durchqueren, was wir in einem zwei Tages Jeep-„Ritt“ gemacht haben. Auf zwischen vier- und fünfeinhalbtausend Meter Höhe liegen hier Landschaften die optisch einfach fern ab unserer uns bekannten Erde erscheinen. Zahlreiche aktive und erloschene Vulkane stehen mächtig zwischen durch Mineralien und Algen unwirklich gefärbten Lagunen. Überall finden sich dabei urzeitliche Relikte und Hinweise auf Geschehnisse die vor langer Zeit vom Menschen ungehört und -gesehen das heutige Bild der Anden prägten. Bild 10 zeigt z.B. einen von vielen Kratern eines Meteoriden.
Diese Gegend ist heute Heimat des seltenen Andenflamingos, der sich hier zu hunderten in den Lagunen beobachten lässt. Ein weiteres Interessantes Tier das wir hier vor fanden ist Chinchilla-Art die ausschaut wie ein Karnickel mit Schweif Bolivien  Wie auf einem anderen Planeten I

  • Bolivien  Wie auf einem anderen Planeten I

Тема: Функция серии | Комментарии (0) | Автор: Ахмед

Aus gegebenem Anlass: Starkes Erdbeben in Chile, uns geht es gut.

Суббота, 27. Февраль 2010 15:20

Gestern noch über die Plattentektonik vor Süd Amerika schwadronierend, haben wir sie heute morgen direkt zu spüren bekommen. Die Nazca Platte schob sich heute morgen gleich einige Meter weiter unter die Süd Amerika Platte und löste so ein ein Erdbeben der Stärke 8,8 (Richterskala) im Pazifik vor der Küste Chiles aus. Die Großstadt Conception liegt direkt neben dem Epizentrum und hat so die schlimmsten Schäden erlitten. Auch die nördlich davon gelegene Hauptstadt Santiago wurde in Mitleidenschaft gezogen, so ist z.B. der Flughafen für eine Woche geschlossen worden. Die Zahl der Todesopfer wird bisher mit 80 beziffert. Der resultierende Tsunami war hier nicht so stark, könnte aber noch Schäden in Australien anrichten. Der heute morgen ausgerufene Katastrophenzustand sollte schon Wirkung zeigen. Chile ist im Vergleich zum Rest Südamerikas ein europäisch anmutendes, reiches Land mit guter Infrastruktur, Organisation und Notfallversorgung.
Wir sind zur Zeit 350km Luftlinie nördlich von Santiago, in der Küstenstadt La Serena und haben um etwa 3:45 Uhr morgens, im Bett liegend nur ein etwa 30 sekündiges, gespenstisches Wackeln unserer Unterkunft wahrgenommen. Hundegebell und ausgelöste Alarmanlagen, dann war der Spuk hier beendet. Aktuell ist hier noch Stromausfall, weswegen der Artikel erst so spät kommt. Wie sich der Vorfall auf unsere Reiseroute auswirken wird, wissen wir zur Zeit noch nicht. Wir hoffen inständig, dass die uns bekannten Freunde, die zur Zeit in Chile unterwegs sind ebenfalls mit dem Schrecken davon gekommen sind.

Mehr zum Thema (spanisch):
BBC Artikel

Update 2.März :
Chile-Beben hat Erdachse verschoben

Update 4.März :
Wir sind seit gestern in Valparaiso. Klasse Stadt! Hier gab es gestern noch einige Nachbeben mit Epizentrum direkt vor unsere Haustuer - sozusagen. Schon krass wie die Chilenen hier damit umgehen. “Back to normal, asap!” ist hier das Motto, sehr sympathisch, koennen sich die Deutschen mal ne Scheibe von abschneiden. Wir werden trotzdem morgen schon ueber die Anden nach Argentinien fahren.

Update 6.März :
Wir sind raus aus demRisikogebiet”. Bus-Megatrip nach Buenos Aires, erfolgreich gemeistert. Nachrichten aus Chile gibts ab jetzt jetz nur noch aus den News-Kanälen der üblichen Verdächtigen.

  • Chile  Aus gegebenem Anlass: Starkes Erdbeben in Chile, uns geht es gut.

Тема: Средства массовой информации, В пути | Комментарии (12) | Автор: Ахмед

Ansichtssachen

Суббота, 27. Февраль 2010 7:10

Nachdem wir das mit dem Ei aufstellen auf dem Äquator leider nicht hinbekommen haben, haben wir uns der Sache nochmal erfolgreich mit anderem Versuchsaufbau angenommen

  • Salar de Uyuni Bolivien  Ansichtssachen

Тема: Функция серии, Перспективы, В пути | Комментарии (0) | Автор: Мартин

нет, nicht die Arktis. Der Salar de Uyuni!

Суббота, 27. Февраль 2010 7:05

Was hier aussieht wie Schnee und Eis ist nichts geringeres als der größte getrocknete Salzsee der Erde. 12.000 km² Fläche, bis zu 30 Meter dicke Salzkruste, CA. 10.000.000.000 Tonnen Salz. Einst Meer, wurde diese Landschaft dadurch geschaffen, dass sich die ozeanische Nazca Platte vom Westen her tief unter die süd amerikanische Kontinental-Platte schob. Resultat war, neben dem größten Faltengebierge der Erde namensAnden”, das Altiplano, welches sich hier gute 3500m empor hob. Die hier bebilderte Region wurde so vom Meer getrennt und der prallen Sonne zum austrocknen überlassen. О 40 “Inseln“ hat derSee”, auf denen man neben 1000 jährigen Kakteen auch zahlreiche versteinerte Korallen aus der (ur)Zeit findet, in der es hier noch Meereslebewesen hatte.
Das Salz wird hier und da (im Vergleich verschwindend geringe 25.000 Tonnen jährlich) abgebaut. Was weiter Unten aussieht wie Konfekt, sind Salz Ziegel mit denen hier z.B. unser Salzhotel gebaut wird.

  • Bolivien  Nein, nicht die Arktis. Der Salar de Uyuni!

Тема: Неспециализированный, Функция серии | Комментарии (0) | Автор: Ахмед

Skurrile Eisenhaufen im Nirgendwo

Суббота, 27. Февраль 2010 7:00

Nur drei Kilometer von Uyuni entfernt liegen die stummen Zeugen Uyunis Vergangenheit, die Zeit bevor Touristen den Ort erschlossen. Auf dem Cemeterio de Trenes stehen ausrangierte französische und englische Züge, teils über 200 Лет, einst genutzt, um in der Umgebung geschürfte Mineralien zu transportieren. Nun rosten die einst edlen Stahlrösser hier im Niemandsland als Kletterpark für Durchreisende traurig und ausgeschlachtet ihrer vollständigen Auflösung entgegen.

  • Bolivien  Skurrile Eisenhaufen im Nirgendwo

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