Beiträge vom Januar, 2010

Islas Galápagos, Floreana - Islote Champion

Freitag, 8. Januar 2010 7:00

Am zweiten Tag haben wir vor der Insel Floreana geankert, um den Vormittag auf der Insel zu verbringen. War der erste Tag noch geprägt von Dorfleben und Tourismus, so haben wir hier endlich die so viel gepriesene menschenfreie (bis auf uns, und zwei andere kleine Besuchergruppen) Natur vorgefunden. Kaum an Land gegangen ließ sich kaum ein Blick in irgendeine Richtung werfen ohne dabei auf ein Tier zu blicken. Das erstaunliche ist, das sich die meisten nicht die Bohne am Menschen stören. Gerade die Seelöwen und die meisten der Vögel (nicht Zugfögel!) betrachten den Menschen bestenfalls als nervigen Paparazzi.
Die auffälligsten Tiere hier waren die hier kampierenden Flamingos, die Galapagos Seelöwen, die Meeresschildkröten die gerade zur Eiablage hier waren und die überall rumwuselnde rote Klippenkrabbe. Die Flora war gewohnt karg.

  • Galapagos Ecuador  Islas Galápagos, Floreana   Islote Champion

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Islas Galápagos, Santa Cruz - Charles Darwin Station

Donnerstag, 7. Januar 2010 7:00

Nach reichlich Überlegungen haben wir uns dazu durch gerungen, die von allen Seiten so vollmundig angepriesene „lifetime experience“ namens Galapagos Archipel ebenfalls zu besuchen. Um kurz mal kurz den monetären Aspekt zu erwähnen: unter 1.300 US$, last Minute vor Ort in Quito gebucht, für Flug, „Cruise“ und Guide für 5 Tage geht hier wenig. Ein Möglichkeit bis zu 300 US$ zu sparen besteht darin, einfach den Flug zu nehmen und auf den Inseln nach einem Boot Ausschau zu halten. Unter Umständen dauert das jedoch, sodass ggf. anfallende Hotelkosten jegliche Ersparnisse wieder neutralisieren.
Egal, wir haben uns jedenfalls durch zahlreiche Erlebnisberichte andere Reisender überzeugen lassen und sind endlich am 27. gespannt wie die Flitzebogen um 4.30 früh gen Baltra aufgebrochen. Gute 4 Stunden später setzten wird dann den ersten Fuß auf Galapagos-Boden. Der erste Eindruck war in etwa „Oh, wie trostlos!“. Die Inseln präsentieren sich bzgl. der Flora auf den ersten Blick sehr karg und dürr. Schaut man jedoch genauer hin, so hängen an dürren scheinbar ausgetrockneten Zweigen durchaus Blüten. Spätestens im Hochland rings um die ehemaligen Vulkankegel wird es dann sogar richtig grün, wie wir uns bei der der Fahrt durch die Insel Santa Cruz Richtung Bootsanleger überzeugen durften.
Nach dem wir unser Gepäck verstaut und uns mit dem Boot und seiner Crew und unseren Mitreisedenden (16 Personen) bekannt gemacht hatten, war auch schon der erste Ausflug an der Tagesordnung: Die Charles Darwin Research Station, deren Highlight neben dem Museum die Schildkröten-Aufzuchtstation ist. In dieser lassen sich die berühmten Galapagos Riesenschildkröten beobachten. Lonesome George – der letzte seiner Art - war leider gerade nicht zu gegen. Die Schildkröten auf den Bildern sind übrigens geschätzte 150 Jahre alt.

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Der Cotopaxi

Mittwoch, 6. Januar 2010 7:00

Das „Schmankerl“ unseres Ausfluges bekamen wir am dritten Tag zu Gesicht. Der Cotopaxi National Park mit seinem gleichnamigen (aktiven) Vulkan.
Der Nationalpark ist eine steppen artige Hochebene rund um den Vulkan, in der wilde Pferde leben und ohne Allradantrieb motorisiert kein Durchkommen ist. Umgeben ist die Ebene von zahlreichen majestätischen Zeugen vulkanischer Vergangenheit. DER Blickfang ist jedoch der Cotopaxi „himself“. Selbiger ist ob seiner Form und der Eiskappe quasi der Prototyp eines Kegelvulkans. Der Anblick bei der Annäherung ist einfach gigantisch! Ständig eröffnen sich dem Auge hierbei neue Details die mehr und mehr Aufschluss über den Vulkan und seine Beschaffenheit geben. Natürlich war es für uns mit einem bloßen Blick nicht getan, schließlich war Weihnachten und wir hatten uns beschenkt. Wir hatten auch die Besteigung bis zur Eisgrenze auf ca. 5.000m Höhe im Programm Ecuador  Der Cotopaxi
Ok, ok, genug Marketing. Das klingt viel dramatischer als es ist. Zunächst geht es mit dem Jeep auf 4.600m, dann (in Ermangelung an Sauerstoff äußerst anstrengende) 200 Höhenmeter zu Fuß zum Refugio Jose-Ribas, um danach erneute 200 Höhenmeter bis zum Gletscher zu meistern. Alles in allem etwa 1,5 Stunden. Der Aufstieg zum Krater soll sich mit entsprechender Ausrüstung (Eispickel und -krampen) in ca. 6-8 Stunden meistern lassen und der Weg ist durchaus auch für Anfänger geeignet.
Der Cotopaxi ist jedenfalls auch außerhalb einer mehrtägigen Tour ein sehr sehenswertes Ziel, das sich auch leicht in einem Tagesausflug von Quito aus erreichen lässt. Kostenpunkt mit Transport, erschwingliche 50 US$. Aber Achtung, kommt man z.B. direkt von der Küste, ist vorhergehende mehrtägige Akklimatisierung hier ein Muss.

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Quilotoa die Zweite

Dienstag, 5. Januar 2010 7:05

Auf dem Weg zum Nachtlager hat unser Guide, zur Feier des Tages, einen Umweg eingeschlagen der uns teilweise entlang des bekannten Quilotoa Loops an schönen Landschaften und ursprünglichen Dörfern vorbei führte. Da er neben Guide auch Landwirt ist, hatten wir während der Fahrt auch einen interessanten und kurzweiligen Exkurs bezüglich der Leute und der hiesigen Landwirtschaft – zum größten Teil Kartoffelanbau.

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Heilig Abend auf dem Quilotoa

Dienstag, 5. Januar 2010 7:00

Für den 24. Dezember haben wir uns nicht weniger vorgenommen, als den erloschenen Vulkan Quilotoa entlang des Kraters auf ca. 3.900m Höhe zu umrunden. Belohnt wurde dieses ca. fünf stündige Unterfangen mit einem im wahrsten Wortsinne atemberaubenden Blick in den 250m tiefen türkis, smaragdgrünen Kratersee der auch Quilotoa Lagune genannt wird.
Die Wanderung zählt definitiv zu den Highlights der zu Fuß „erfahrbaren“ Ausflüge in den ecuadorianischen Anden. Aber Achtung, die Höhe ist nicht zu unterschätzen. Ohne vorhergehende Akklimatisierung geht hier niemand große Schritte. Auch die Wege sind teilweise haarsträubend schmal und von beidseitigem tödlichem Abgrund „gesäumt“. Nichts für schwache Nerven, aber – we did it!

  • Ecuador  Heilig Abend auf dem Quilotoa

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