Beiträge vom Januar, 2010

Yungay - und das verheerende Erdbeben von 1970

Samstag, 23. Januar 2010 18:00

Das „alte“ Yungay, welches wir auf dem Weg zur Lagune Llaganuco besucht haben, wurde am 31. Mai 1970 mitsamt dem Großteil seiner 19.000 Einwohner durch einen gewaltigen Erdrutsch vollständig unter Massen von Schlamm, Geröll und Eis begraben.

Hervorgerufen durch ein sehr schweres Erdbeben mit der Stärke 7,8 auf der Richterskala lösten sich große Teile der vergletscherten Nordwestflanke des Huascarán-Massivs, der mit 6.768 m höchsten Erhebung Perus. Ungefähr 50 Millionen Kubikmeter Eis, Schlamm und Gestein donnerten mit verheerender Gewalt die Quebrada Llanganuco zu Tal, übersprangen einen 200 m hohen, vermeintlich schützenden Hügelkamm und ergossen sich über nahezu das gesamte Stadtgebiet. Lediglich der auf einem Hügel gelegene Friedhof blieb verschont. Hier überlebten 93 Menschen.

Die Gerölllawine legte nach Schätzungen des U.S. Geological Survey bis zu ihrem Stillstand nach etwa 14,5 km in vier Minuten mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 220 km/h zurück. Unterschiedlichen Quellen zufolge verloren 12000 bis 20000 Menschen ihr Leben; je nachdem, welche betroffenen Nachbarsiedlungen dazugezählt wurden.

Das Areal des zerstörten Yungay wurde bereits nach kurzer Zeit zu einer eindrucksvollen und vielbesuchten Gedenkstätte umgewandelt. Dazu wurde auf dem Friedhof eine Christus-Statue errichtet. Das unversehrte Portal der ansonsten zerstörten Kathedrale und ein mit Gestein ausgefülltes Autobuswrack zeugen von der gnadenlosen Wucht der Katastrophe.
Quelle: Wikipedia

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Thema: Motiv Serien | Kommentare (0) | Autor: Martina

Die Lagunas Llanganuco - Orte wie im Märchen

Mittwoch, 20. Januar 2010 17:00

Nur wenige Kilometer von Huaraz entfernt beginnt der Nationalpark „Parque Nacional Huascarán“. Er zählt zum UNESCO Weltnaturerbe und umfasst den größten Teil der Cordillera Blanca der über. 4000m Höhe liegt - etwa 3400 km² Fläche.

Peru Ancash  Die Lagunas Llanganuco   Orte wie im Märchen
Photo by http://www.eferesen.org

Er ist neben den Alpinisten bzw. „Andinisten“ ob seiner Flora und Fauna auch ein viel frequentiertes Ausflugsziel für nicht Bergsteiger. Die geologischen Gegebenheiten verursachen eine Vielzahl von mikroklimatischen Zonen, die dem Besucher eine ebensolche Vielzahl von Ausflugszielen mit immer neuem Ambiente bescheren.
Sehenswerte Juwelen sind zum Beispiel zwei Bergseen die hier Lagunas Llanganuco genannt werden und durch die vergletscherten Gipfel der Berge Huascarán, Huandoy, Pisco, Yanapaccha und Chopicalqui gespeist werden. Insbesondere der größere und leichter zugänglichere namens „Chinancocha“, am Fuße des Nevado Huarascán, begeistert mit wunderschönen Farben des Wassers und der hiesigen Pflanzenwelt. Wir kamen uns hier auf den (kurzen) Wanderwegen ein wenig wie in einem Fantasymärchen vor. Neuseelandfeeling in den Anden Peru Ancash  Die Lagunas Llanganuco   Orte wie im Märchen
Der zweite See namens „Orconcocha“ kann ebenfalls erlaufen werden, was wir aber nicht getan haben.

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Thema: Motiv Serien | Kommentare (1) | Autor: Ahmed

Huaraz am Fuße der Cordillera Blanca

Sonntag, 17. Januar 2010 7:00

Bei der Wahl unseres Genesungsortes haben die Berge das Rennen gemacht. Der Gedanke schwitzend mit Gips am Strand zu sitzen, ohne Option sich im Meer abzukühlen aber stets Sommer-Sonne-Strand-Preise zahlend, hat uns nicht nicht wirklich gefallen.
Da sind wir nun auf etwa 3100m Höhe, an der höchsten Gebirgskette des amerikanischen Kontinents, der Cordillera Blanca. Mit ihren vergletscherten über 50 zählenden Fünf- und auch Sechstausendern ein wahrhaft majestätischer Anblick, den wir von der Dachterrasse unserer schmucken Herberge in Huaraz zu genüge genießen. Hier gibt es TV, Bücher und Internet. Ich habe mir zahlreiche Computerspiele besorgt Peru Ancash  Huaraz am Fuße der Cordillera Blanca und außerdem haben wir einen weiteren Spanischkurs belegt. Im großen und ganzen geht es uns bereits viel besser, die Bewegungsfreiheit kommt Stück für Stück wieder und wir planen sogar die nächsten Tage einen kleinen Ausflug (mit dem Auto, dann nur eine Stunde laufen) zu einer nahe gelegenen Lagune zu machen.
Vielen Dank für die Genesungswünsche, sie haben offensichtlich gewirkt. Einzig die Fahrten mit den ganzen Bus fahrenden Möchtegern Michael Schuhmachers machen uns noch emotional zu schaffen. Da es sich hier aber schlecht anders fortbewegen lässt werden wir uns damit abfinden müssen. Zumindest meiden wir jetzt Nachtfahrten wo es geht.

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Thema: Unterwegs | Kommentare (6) | Autor: Ahmed

Unser verhängnisvoller „Rutsch“ in das neue Jahr

Mittwoch, 13. Januar 2010 14:30

So gerne wir auf dieses Erlebnis verzichtet hätten, so häufig kommt es in Südamerika vor – gerade und mit besonders hohen Opferzahlen in Peru: der verunglückte Reisebus. Keine Sorge, wir leben offensichtlich noch! Aber eins nach dem anderen…
Es begab sich zum 5. Januar, dass wir die Grenze Ecuador-Peru hinter uns bringen wollten. Wie 95% der typischen Süd-Amerika Reisenden taten wir dies mit dem Bus über die Panamerikana. Da die Gesamtdauer der Fahrt (Guayaquil/Ecuador nach Trujillo/Peru) ca.18 Stunden beträgt und dem entsprechend zu einem großen Teil über Nacht stattfindet, haben wir uns „der Sicherheit halber“ für den teuersten Anbieter entschieden. In der Regel verfügen diese Busse über einen zweiten Fahrer, mehr Komfort, eine „Stewardess“ die Mahlzeiten und Getränke reicht, einfach bessere Busse (Volvo, Mercedes), GPS Kontrolle etc. pp. - so saßen wir dann guter Dinge in einem Doppeldecker Bus, oben rechts, vorletzte Reihe, ich am Fenster.
Nun, am Morgen des 6. Januars um ca. 3:20Uhr morgens, 1,5 Stunden vor Ankunft am Zielort, 15 Minuten vor dem geplanten Fahrerwechsel in Chiclayo mitten in der hiesigen typischen küstennahen Wüste (zum Glück nicht in den Anden!) ist es dann passiert. Der Fahrer verlor die Kontrolle. Laut seiner Version hat ihn ein anderes Fahrzeug geschnitten!? Ich war jedoch zu dem Zeitpunkt wach, da war kein anderes Fahrzeug. Wir verließen einfach in einer links Kurve mit viel zu hoher Geschwindigkeit die Fahrbahn und holperten für einige Sekunden durch den mit größeren Steinen durchsetzten Sand. Dies wiederum weckte wahrscheinlich den Fahrer der reflexartig den dümmsten Zug machte den typischerweise Leute machen die gerade fahrend aus einem Sekundenschlaf aufgewacht sind und feststellen das sie von der Fahrbahn abgekommen sind. Nach meinem Empfinden wurde schlagartig das Steuer nach links gerissen, um wieder auf die Fahrbahn zu gelangen. Bei der Vorwärts-Geschwindigkeit, der Höhe des Busses und dem Untergrund wusste ich schon Sekunden bevor es geschah was nun folgen würde – was mich evtl. auch vor schlimmeren Verletzungen bewahrte. Die Räder „verkanteten“, der Bus wurde mit all der Kraft der Vorwärts-Bewegung auf die rechte Seite geworfen, um sich zu überschlagen. Motorradfahrer nennen das „Highsider“, maximaler Schaden für Mensch und Material. Das Überschlagen wurde jedoch wiederum durch das hohe Dach verhindert, das sich jedoch beim Aufprall auf dem Boden mit einem mächtigen Knall („explodierende“ Fenster) einen guten Meter nach links verschob und so alle Sitze und Menschen im Obergeschoss auf der rechten Fensterseite dem mit Geröll und Glassplittern übersäten Wüstenoden exponierte - über den sich der Bus noch kurz mit der verbleibenden Energie schob. Während dieses wahrscheinlich nur 2 Sekunden dauernden Vorganges, stemmte ich mich mit aller Kraft nach links um meinen Kopf vom Boden weg zu halten, „fing“ dabei mit Kopf und Handgelenk Martina ab, die (schlafend) vom Sitz neben mir ebenfalls voll Richtung Fenster geschleudert wurde. Als sich nichts mehr rührte kroch ich Stammhirn gesteurt schnell durch den wegen nicht vorhandener Fenster und verschobenen Dach entstandenen Spalt nach Außen. Martina wurde quasi im Sand stehend wach, kletterte ebenfalls aus dem Spalt und stand auch im Freien. Nach einem kurzem Schockmoment den wir gemeinsam im Sand saßen, glücklich und scherzend dies noch tun zu können, realisierten wir mit den zunehmenden verzweifelten und schmerzvollen Schreien anderer Insassen aus dem Bus heraus das Ausmaß dessen was gerade passiert war. Auch meldeten sich nach dem Schock schon sehr schnell unsere Gliedmaßen mit Schmerz und wollten verpflegt werden. Hierzu weiter unten mehr.

Der Rest, ist wie man so schön sagt, Geschichte. Und kann dem unteren Zeitungsartikel entnommen werden. Leider nur spanisch. Kurzversion in Deutsch: Über 20 Verletzte bei Busunglück, keine Toten, einer Frau musste die Hand amputiert werden, größtenteils Ausländer, wurden sofort in umliegende Krankenhäuser verteilt, Fahrer musste anderem Auto ausweichen, viel Bild Zeitungs Blahblah… Namen (S.3 linke Spalte unten bei den Verletzten) haben sie auch nicht richtig auf die Reihe bekommen.

Peru Ecuador Bus  Unser verhängnisvoller „Rutsch“ in das neue JahrPeru Ecuador Bus  Unser verhängnisvoller „Rutsch“ in das neue JahrPeru Ecuador Bus  Unser verhängnisvoller „Rutsch“ in das neue JahrPeru Ecuador Bus  Unser verhängnisvoller „Rutsch“ in das neue JahrPeru Ecuador Bus  Unser verhängnisvoller „Rutsch“ in das neue Jahr

Nichts vom übermüdeten Fahrer oder der mangelnden Notfallversorgung. Die Kommentare der peruanischen Leser hier nennen das Kind schon eher beim Namen.

Nochmal zurück zum Unfallort. Wir hatten zwar Schmerzen hier und da, waren aber sicher das nichts dramatisches mit uns passiert war (Prellungen, maximal Brüche aber keine inneren Verletzungen). Im Bus saß unter anderem ein Feuerwehrmann der erste Hilfe Maßnahmen bei einigen Mitfahrern vollzog. Auch waren schnell zwei Polizisten da, die geholfen haben. Nach dreißig Minuten kam dann der erste Krankenwagen, ein Privater, der richtig teuer bezahlt werden muss, aber trotzdem schon bald mit Notfällen belegt war. Nach weiteren zwanzig Minuten kam der offizielle Krankenwagen in dem für uns wegen anderen wahrscheinlich schwerer Verletzten aber ebenfalls kein Platz mehr war. Einige Polizisten haben uns und vier andere dann jedoch in ihrem Pick-Up, ich hinten mit unserem Hintermann aus dem Bus mit Verdacht auf Schädelbruch auf der Ladefläche, in die Notfallaufnahme gefahren. Etwa 1 Stunde und zwanzig Minuten nach dem Unfall. Soviel zur „sofortigen“ Verteilung der Verletzten. In der Notfallaufnahme, wurden unsere schmerzenden Stellen dann schon nach einer weiteren Stunde geröntgt, Martina hatte Prellungen, Schürfwunden, ein gebrochenes Schlüsselbein und ein blaugeschwollenes Ohr, sie wurde recht schnell in die Frauenchirugie verlegt. Ich saß noch geschlagene 7 Stunden mit Verdacht auf eine angebrochene Hüfte, angebrochenem linkem Handgelenk, mächtiger Torax-Prellung, Dreck und Splittern in der Hüfte in einem Rollstuhl in der Notaufnahme. Neben einer armen Peruanerin die im Bus hinter uns gesessen hatte, mit offenem Bruch am Arm, ohne Schmerzmittel, um die sich ebenfalls kein Schwein kümmerte.  Ihr musste im nach hinein, wie die Zeitung meldete, dann die Hand abgenommen werden. Wie wir am Folgetag erfahren haben war kein Arzt zugegen der die arme Frau und mich bei bestätigtem Verdacht hätte operieren können. Aber hin und wieder kam jemand, fragte nach meinem Namen, machte Al Qaida Anspielungen, fragte ob ich eine Bombe im Rucksack hätte und ging wieder. Irgendwann erbarmte sich ein Pfleger mir zumindest die Wunden zu säubern, er war schwul und fand mich sexy, dann bekam ich einen Gips für das Handgelenk und eine Spritze gegen die Schmerzen und nach mehrmaligem Nachfragen was denn nun mit mir passieren würde – den Entlassungsschein.
Zumindest hatte die Busfirma mir angeboten ein Hotel zu nehmen, was ich nach einem Besuch bei Martina auch tat. Am Folgetag humpelte ich morgens nochmal in das Hospital (nur 100m Entfernung), um Martina zu besuchen und da sah auf einmal alles ganz anders aus. Der deutsche Konsul war bereits seit einer Stunde vor Ort und Martina hatte ihn bereits über den gestrigen Tag und die seltsame Behandlung unterrichtet, das deutsche Außenministerium wusste bereits alles und auf einmal waren wir ganz wichtig. Zig Ärzte kamen vorbei und waren auf einmal sehr bekümmert, wollten auch nochmal genau wissen was ich habe und ob ich Medikamente bekommen hätte (nein!) u.s.w. Martina bekam sogar einen Gips und nun auch Schmerzmittel, die noch immer verdreckten Wunden mußten wir allerdings selbst (später im Hotel) behandeln. Die Busfirma wollte uns dann auch flugs in eine Privatklinik verlegen. Nach dem der Konsul und die Leute vom peruanischen Ministerio Publico dann gegangen waren, waren dann aber leider auch meine Röntgenbilder bis auf das meiner versorgten Hand auf einmal nicht mehr aufzufinden, husch, husch, Pfusch, vertusch – willkommen in Süd Amerika. Lange Rede kurzer Sinn wir hatten die Schnauze voll. Martina und mein Handgelenk waren versorgt, der Fakt das ich „gehen“ konnte und bei entsprechender Ruheposition keine Schmerzen verspührte nahm ich als Hinweis das sich der Verdacht mit der Hüfte nicht bestätigt hat und es ein weitere Prellung sei. Auch Martina hatte nach mehrmaligem bitten ihren Entlassungsschein bekommen, sodass wir uns wieder auf Busfirmenkosten in ein Hotel einquartieren konnten. Da sind wir nun und ruhen uns ein wenig aus. So wie es aussieht brauchen wir auch noch einige Zeit der Ruhe. In der Lage unsere Rucksäcke zu schleppen sind wir natürlich jedenfalls nicht gerade. Wir überlegen ob wir zum Erholen nochmal Richtung Norden ans Meer fahren oder uns in Huaraz in den Bergen einquartieren. Wenn dieser Blog-Eintrag erscheint sollten wir bereits unsere richtige Erholungsunterkunft erreicht haben und weiter genesen.
Nochmal, uns geht es nun soweit gut, wir sind versorgt, essen, trinken, schlafen, rauchen fleißig und amüsieren uns über unser früh-invalides Erscheinungsbild beim Zähneputzen und Aufstehen aus dem Bett. Die Reise jetzt abbrechen wollen wir jedenfalls ohne weitere Komplikationen nicht.
Scheiss Erlebnis, aber dabei auch mächtig Schwein gehabt. Alles wird gut.

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Thema: Unterwegs | Kommentare (22) | Autor: Ahmed

Islas Galápagos, North Seymour

Montag, 11. Januar 2010 7:00

Den letzten Vormittag unseres Galapagos Ausfluges verbrachten wir auf North Seymour. Hier ließen sich endlich auch die omnipräsenten Fregattfögel mit ihren roten Kehlsäcken näher betrachten. Anbei ein Einblick in ihre Kinderstube und auf die wohl schönste Brandung (auf purem Felsen – lust zu surfen anyone?) der Insel.

Hiermit verabschieden wir uns dann auch von den Galapagos Inseln. Was bleibt zu sagen?
Der Ausflug war sicherlich eines der natürlichen Highlights der gesamten Reise. Wo man in anderen beliebten Urlaubszielen hunderte Kilometer fahren muss um evtl. ganz vielleicht ein Tier der Gattung XY zu sehen, so wird einem hier eine unglaubliche Bandbreite, in greifbarer Nähe (im wahrsten Sinne des Wortes) präsentiert. Umrahmt von einer unwirklichen und auf ihre Weise sehr schönen Landschaft. Eine wahrhaft einmalige Erfahrung! Das Dilemma ist, machen wir uns nichts vor, dass wir und jeder andere Tourist dazu beitragen das sich die Inseln Stück für Stück von dem entfernen was sie so einmalig macht. Vom wahr gewordenen Traum für Biologen und Naturliebhaber hin zu einem weiteren mit seinen ökonomischen Interessen alles verschlingenden Pauschaltouristenziel. Für das Jahr 2010 rechnet man mit etwa 200.000 Touristen. Kreuzfahrtschiffe mit 500 Gästen sind bereits in Betrieb (wir hatten ein 16 Personen Boot) und fluten die Inseln regelmäßig mit Menschen die sich bzgl. ihrer Verhaltens nicht kontrollieren lassen. Der Countdown läuft…

  • Galapagos Ecuador  Islas Galápagos, North Seymour

Thema: Motiv Serien | Kommentare (0) | Autor: Ahmed