Beiträge vom Dezember, 2009

Wer die wohl waren?

Sonntag, 27. Dezember 2009 7:00

San Augustín hat zahlreiche Ausgrabungsstätten die zeigen, dass hier bereits vor Christi Geburt und vor allem den uns bekannten Hochkulturen Südamerikas „moderne“ Menschen gesiedelt haben. Leider weiss man nicht die Bohne darüber wer sie genau waren. Es wird angenommen, dass sie etwa 3000 vor Christus aus Peru und/oder Equador einwanderten. Sie verblieben in der Region fuer etwa 4500 Jahre und verschwanden dann plötzlich. Das Einzige was man bis dato gefunden hat sind hunderte von Statuen verschiedenster Größe, Gräber mit Grabbeigaben aus Gold, getöpferte Behälter und einige Hinweise auf ihrer Unterkünfte. Es reichte jedenfalls, um in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen zu werden und so einen steten Touristenstrom zu generieren.
Anbei ein paar Schnappschüsse aus dem Parque Arquelógico.

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Thema: Motiv Serien | Kommentare (0) | Autor: Ahmed

Zuckerrohrverabeitung - Pueblo Style

Samstag, 26. Dezember 2009 7:00

Hier in den Hängen wächst neben zahlreichen anderen Nutzpflanzen überall Zuckerrohr, das hier in ebenso zahlreichen „Küchen“ verarbeitet wird. Zunächst wird der Strunk ausgepresst - der einzige maschinelle Vorgang in dem ganzen Prozess. Dann wird der Saft in mehreren Stufen durch erhitzen auf eine zähflüssigen Karamell-artigen Masse reduziert. Diese wird in 1kg Blöcke gegossen, getrocknet und dann für 50USCent an den Kunden verkauft. 100% Zuckerrohr, keine anderen Zutaten. So ziemlich alles süße hier hat dann Raspeln von diesem Zuckerblock in sich. Eine köstliche Limonade z.B.: Wasser kochen, ein wenig von dem Block darin auflösen, Zitrone/Limone dazu, kalt werden lassen und an heißen Tagen mit Eiswürfeln genießen. Delicious an refreshing! Hmmmm, oder Penner-Pancakes (unsere Erfindung): 1 Ei, 3 EL von dem Zucker, 5 EL Mehl, einen Schuss Milch, ab in die heiße Pfanne, ohne Öl – Feddisch! Schmeckt interessanterweise wie Vollkorn, richtig schön feucht teigig, nicht so trocken luftig, fluffig, fertigmischungsmäßig. Wenn man es dekadent mag, einfach mit Frischkäse und Honig bestreichen, Energie für eine ganze Woche Kolumbien  Zuckerrohrverabeitung   Pueblo Style

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Thema: Motiv Serien | Kommentare (0) | Autor: Ahmed

Die Region Huila

Freitag, 25. Dezember 2009 7:00

Unser letztes großes Ziel in Kolumbien war San Augustín in der wunderschönen Region Huila. Bekannt ist selbige für ihre archäologische Brisanz, aber dazu mehr in einem späteren Beitrag denn hier hat es neben Ausgrabungsstätten eine atemberaubende Berglandschaft mit zahllosen Wasserfällen und manchmal haarsträubenden - weil gefährlich tiefen und unbefestigten – Ausichtspunkten, die man in einer eintägigen Jeep-Tour erkunden kann.
Z.B. in der letzten Bilder-Reihe. Der Wasserfall ganz links, ihn galt es nicht nur aus Distanz von einem improvisierten Vorsprung zu bewundern. Nein, nein, es war natürlich auch angesagt sich auf die Kante zu stellen und einen Blick von dort ins Tal zu riskieren - siehe ganz rechts. Kolumbien  Die Region Huila

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Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch in das neue Jahr!

Donnerstag, 24. Dezember 2009 7:01

Wir wünschen eine besinnliche, schöne und erholsame Zeit. Vielen Dank für die vielen Kommentare und Mails die wir erhalten haben. Es ist immer wieder schön zu erfahren wie es sich anfühlt das sich Freunde und Familie einfach… kümmern – selbst wenn es nur virtuell im Internet stattfindet. Wir glauben schöner und reicher kann man nicht beschenkt werden. Da kommt tatsächlich ein wenig Heimweh auf Grüße  Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch in das neue Jahr!

Wie sieht es bei uns aus? Wir sind bereits seit einigen Tagen in Quito, Ecuador. Wir werden die Festtage weit weg jeglicher Zivilisation auf über 4000 Meter Höhe bei einer ecuadorianischen Einheimischen-Familie in einem kleinem Bergdorf mit Blick auf den Vulkan Cotopaxi verbringen. Direkt darauf werden wir bis zum 31.Dez ebenfalls etwas zivilisationsfern die Galapagaos Inseln umschippern, um die dortige Natur zu genießen. Silvester und Neujahr werden wir dann wieder in Quito verbringen um dort Politiker zu verbrennen. Also Politiker-Puppen natürlich, dass ist hier neben einem gigantischen Feuerwerk Tradition. Das wird dann auch der Zeitpunkt sein an dem wir uns hier wieder „live“ melden. Die Blog-Einträge der nächsten Tage sind die letzten Eindrücke die wir in Kolumbien und die ersten die wir in Quito mitnehmen durften. Sie werden bis zum Jahresende automatisch ohne unsere „Anwesenheit“ hier erscheinen.

Also dann… nochmals vielen Dank, alles Gute, yeeee-haaa und hang loose!
Martina & Ahmed

P.S.: Unser einziges Bild mit (Weihnachts)Hüten. Ja, so sind wir in Kolumbien wirklich rumgelaufen.

Grüße  Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch in das neue Jahr!

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Thema: Unterwegs | Kommentare (5) | Autor: Ahmed

Die Salzkathedrale von Zipaquirá

Donnerstag, 24. Dezember 2009 7:00

Passend, so kurz vor der Weihnachtszeit, haben wir in in Zipaquirá eines der Highlights der Region, ca. 50km nördlich von Bogotá, besucht. Die so genannte Salzkathedrale mit ihrem berühmten „Kreuzgang“ in dem Gläubige in überaus kitschigem Ambiente den Weg Jesu bis zur Kreuzigung und Wiederauferstehung nachvollziehen und dabei betend in sich gehen können.
In einen alten Salzstollen hinein gebaut, kann dieser unterirdische Komplex mit seinem 75m langem und 18m hohem Hauptschiff bis zu 8500 Menschen aufnehmen. Was im gläubigem Kolumbien auch durchaus sinnvoll ist. Wir haben uns dem entsprechen nicht an einem Sonntag dort eingefunden und den day-after abgewartet. An großen Feiertagen muss hier die Hölle los sein  - Haha!      
Alles in in allem ist es schon recht eindrucksvoll was dort insbesondere durch die Beleuchtungstechnik verwirklicht wurde. Das Hauptschiff, in dem bei unserem Besuch ständig gregorianische Choräle für passendes Schaudern sorgten, öffnet sich wirklich überraschend gewaltig mit seinen gigantischen Säulen, nach dem man durch die meist kleineren Kammern gelaufen und in der blauen Kuppel angekommen ist. Das rechte und linke Nebenschiff hat zwar hier und da ein wenig was vom Raumschiff Enterprise der Serie „Star Trek – Next Generation“ aber ein gewisses „huhuhuhuh dies ist ein ganz besonderer Platz“-Gefühl ließ sich trotzdem nicht leugnen.

Achtung: Wer dieses „religiös-spirituelle“ Gefühl nachhaltig mitnehmen möchte, sollte unbedingt darauf verzichten den anschließenden 3D-Film über die Salzstollen und den Salzabbau zu sehen, da er einem zeigt, dass man sich an einem artifiziellem Abfallprodukt ergötzt hat. Mit viel Dynamit und Maschineneinsatz „gebaut“ und tatsächlich bis auf das Marketing, die zahlreichen Kreuze und die Beleuchtung nur eine von hunderter anderer „Kathedralen“ bzw. einfach Stollen im gesamten Salzbergwerk. Wir haben so etwas auch in Deutschland, ich glaube bei uns lagert man da jedoch Atommüll.

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Thema: Motiv Serien | Kommentare (2) | Autor: Ahmed