Beiträge vom Oktober, 2009

Wir haben Eigentum – Disfrutela!

Sonntag, 11. Oktober 2009 8:00

Trotz dass hier eigentlich alles in unmittelbarer fussnähe liegt, haben wir nach eingehender Überlegung entschieden uns in Cahuita Eigentum zuzulegen. 2 gebrauchte Cruizbikes… mit denen wir jetzt noch schneller an den nahe liegenden Stränden, im Park, in der Schule und auch beim Einkaufen sind. Das Schöne ist, dass beide Fahrräder, neben den abgefahrenen Lenkern und Gestellformen auch noch über ein Körbchen verfügen Cuhuita Costa Rica  Wir haben Eigentum – Disfrutela! D.h. Badezeug, Schulzeug oder Einkäufe eingepackt und schon kann’s los gehen… Die erste Tour ging an den Playa Grande, wo wir ein bißchen mit unseren beiden Golden Retrievern gespielt haben und um die Wette geschwommen sind… Auf dem letzten Bild sieht man den Fahrradladen, in dem wir unsere Schmuckstücke erstanden haben Cuhuita Costa Rica  Wir haben Eigentum – Disfrutela!

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Cahuita Nationalpark

Mittwoch, 7. Oktober 2009 8:00

Wie schon erwähnt, liegt der Eingang des Nationalparks direkt neben unserer Wohnung - perfekt also um mal eben „schnell“ in die ein bisschen auf Forschungstour zu gehen. Der Park ist zwar der kleinste NP in Costa Rica aber dennoch einer der am meist Besuchtesten. Wir sind nicht mal die gesamten 7 km gelaufen und waren schon von der Hälfte mehr als angetan. Ständig hört man außergewöhnliche Geräusche, findet (wenn man gut hin guckt) perfekt getarnte Tiere im Pflanzenwerk oder einfach „nur“ wunderschöne Fleckchen unberührten Strand…

Unsere ständigen Begleiter waren neben zahllosen Reptilien aller Art, sich über unseren Köpfen schwingende, brüllende und spielende Spider-, Howler- und White Face Monkeys, Massen an Krabben in tollen Farben die uns aus ihren Erdlöchern heraus beobachtet haben, 2 Hand große Schmetterlinge in tollen Farben (die sich aber leider nur in zusammen gefaltetem Zustand haben fotografieren lassen), und und und…

  • Costa Rica Cahuita  Cahuita Nationalpark

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Die Entscheidung erstmal in Cahuita zu bleiben

Montag, 5. Oktober 2009 21:29

Unsere ersten 5 Tage in den Cabinas Palmers und somit in Cahuita, ist wie im Fluge vergangen und wir hatten nicht im Ansatz die geringste Lust, dieses nette Fleckchen Erde direkt wieder zu verlassen. Unsere Nachbarn sowie einige weitere Leute hier haben wir recht schnell kennen gelernt, so das uns auch der nächste Schritt ziemlich schnell zugeflogen kam…

Ein kurzes Gespräch mit unserem Cabina Nachbarn Roberto genügte, um herauszufinden, dass er auf der Suche zur Miete eines günstigeren Appartements für einen Monat war, um von dort aus nach Eigentum in Cahuita Ausschau zu halten. Auch für uns klang günstige Miete und einen kompletten Monat bleiben nicht schlecht und so sind wir bereits 2 Stunden später in unsere neue Bleibe umgezogen. Aufgetan hatte diese ebenfalls Roberto und uns eigentlich nur geholt, damit wir ihm helfen Spanisch zu übersetzen. Da allerdings 2 Wohnungen frei waren ergab sich der Rest wie von selbst.

Ein 9 eckiger „Turm“ mit 3 zu vermietenden Etagen direkt am Meer und nur wenige Meter vom Eingang des Nationalparks entfernt, in dem sich die Miete pro Tag und Person gleich mal für uns halbiert hat. Von Vorteil war natürlich, dass wir mit Roberto zeitgleich 2/3 des gesamten Turmes gemietet haben. Unser Appartement hat also jetzt eine eigene Küche mit Meerblick,  5 Schlafplätze (davon ein Bett mit Herzspiegeln :-), ein Jacuzi (was allerdings nicht mehr funktioniert), einen 360° Balkon einmal um die gesamte Wohnung herum, jeder Menge Privatsphäre im Vergleich zu den vorherigen Cabinas, einen Pool in den wir von unserer Eingangstür aus direkt herein rutschen könnten (wenn er denn nur Wasser hätte) sowie einem Garten mit Bananen- und Mandelbäumen, in denen mal wieder die verschiedensten und interessantesten Tiere zu Hause sind. Unseren Fernseher haben wir bislang noch nicht einmal angeschaltet, dafür gucken wir zu jeder Zeit vom Balkon aus live „Animal Channel“: sich jagende Affen, kletternde Waschbären, einen halben Meter große Leguane mit interrassantem Kopfschmuck, ein turtelndes Kolibripäarchen, Blattschneideameisen (die schon fast das gesamte Blatwerk vom Baum zerschnitten und abtransportiert haben) und natürlich Geckos in allen Farben und Größen.

Im Erdgeschoss wohnt eine nette Dame aus Panama, die den gesamten „Turm“ managt, sich um alle kümmert (auch unsere Wohnung sauber macht, unsere Wäsche wäscht, uns spanisch beibringt…) und uns morgens mit ihren karibischen Rhythmen weckt und uns unser Abendessen versüßt. Die permanente Brandung zwingt uns zwar ununterbrochen mind. 2 Stufen lauter zu reden, beruhigt aber auch ungemein und wiegt uns jeden Abend angenehm in den Schlaf und sorgt für gute Träume. Unsere Küche bietet beim Kochen direktem Meer- und Palmenblick. Wer kocht da nicht doppelt so gerne? Noch zudem hier das Angebot an Obst und Gemüse einfach sensationell ist! Ok, Wasser gibt es manchmal halt nicht und den Strom genauso aber wir haben mittlerweile einen 20 Liter Kanister Agua pura sowie Kerzen. Kein Problem also. Auch ist das Appartement ist nicht mehr das neuste (eigentlich ist es nur 8 Jahre alt, nur war die Pflege scheinbar nicht die Beste) wir haben aber auf jeden Fall in Sachen Preis davon profitiert, da wir wohl die Ersten sind, an die es nach 2 Jahren Leerstand wieder vermietet wird.

Claudio ist zugezogener (kommt frisch vom Lago Atitlan, Guatemala) Italiener, der uns hier alle zwei Tage mit frisch gebackenem Körnerbrot auf seinem Fahrrad versorgt, beim Chinesen kaufen wir unsere Basislebensmittel (Frijoles, Arroz und Harina de Maiz) und Obst und Gemüse gibt es frisch und in sagenhafter Vielfalt entweder von dem kleinen Jungen, der dies immer freitags mit dem Fahrrad vorbei bringt oder in dem kleinen Shop, in dem uns der Besitzer mittlerweile die besten Stücke persönlich aussucht. Wir kochen einheimisch und vegetarisch mit viel Kokosnuss und Maismehl. Empandas, Maistortillas, Zopa negra und zum Nachtisch gibt es frischeste und süßeste Litschis, Pina, Papaya, Sandia, Kokosnuss und alles andere was sonst noch so angeboten wird.

Ein absolutes Highlight ist, dass es hier ebenfalls wieder mal eine Sprachschule gibt (ein ausführlicher Bericht hierzu folgt separat). Was bietet sich also hier besser an als direkt ein paar Stunden zu nehmen und das Gelernte direkt anzuwenden? Nach unserem Vorgespräch mit dem Schulleiter haben wir uns auch gleich für 2 Wochen eingeschrieben (die einzige Hemmschwelle, nicht gleich den ganzen Monat zu buchen war leider das liebe Geld). Das Schöne ist, dass wir in der Schule nach dem Unterricht gemeinsam kochen (unser Lehrer ist leidenschaftlicher Koch und weiht uns jeden Tag ein bisschen mehr in die Kochkünste Costa Rica’s ein) zudem lädt er zum Essen immer viele weitere Leute ein, so dass wir täglich immer wieder neue, interessante Menschen kennen lernen. Nach der Schule sind zwar noch immer reichlich Hausaufgaben zu erledigen aber es bleibt trotzdem genügend Zeit sich mal eben am Playa „Negra“, „Blanca“ oder „Grande“ zu erfrischen (disfrutela) und die Wellen zu reiten. Was soll man sagen? Nach wie vor echt paradiesisch…

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Thema: Motiv Serien, Unterwegs | Kommentare (3) | Autor: Martina

Black Sand Beach

Freitag, 2. Oktober 2009 8:00

Auf der anderen Seite der Landzunge und nur ca. 10 Gehminuten vom Dorfzentrum entfernt liegt der naturbelassenere Black Sand Beach. Hohe Palmen, einige Felsen an denen die Wellen brechen und leider einige lästige beißende Minifliegen. Auf dem Weg dorthin gibt es Cabinas zu mieten, ein paar Fischrestaurants und eine Reggae Bar. Nach was es einem auch immer gelüstet – es ist problemlos zu Fuß zu erreichen.

  • Karibik Costa Rica  Black Sand Beach

Thema: Motiv Serien | Kommentare (0) | Autor: Martina