Beiträge vom September, 2009

Los Amigos - eine Oase in der Oase

Montag, 7. September 2009 8:10

Für uns sowie einige andere Reisende auf dem weg nach Tikal war auf Flores die Endstation ein Hostel namens „Los Amigos“. Von außen eher unscheinbar – innen allerdings eine wahre Oase! Nicht nur die Bauweise (Hängematten, viel Holz, Farben und vor allen Dingen Pflanzen, die einem Dschungel gleichen) sondern auch das zugehörige vegetarische Restaurant mit seinem fantastischen Fruchtshakes hat uns absolut überzeugt. Nicht dass wir Vegetarier wären aber, dass man es schafft in der Art und Weise zu kochen, dass man das Fleisch nicht mal mehr vermisst, ist schon was Besonderes. Abgerundet wurde unser Aufenthalt durch sehr angenehme Gäste (nein nicht 20-jährige Schulabgänger wie in Australien, sondern ausnahmsweise mal unser Alter). Beispielsweise 2 Schweden auf dem Weg nach Kuba, um Spanisch zu lernen (kommt uns irgendwie bekannt vor) und Craig aus „Sidnie“ (Australien), mit dem wir noch bis Antigua weiter gereist sind (und dort auch gemeinsam die Schulbank gedrückt haben) und den wir sicherlich auch in Costa Rica zum surfen wieder treffen werden.


  • Peten Guatemala  Los Amigos   eine Oase in der Oase

Thema: Motiv Serien, Unterwegs | Kommentare (3) | Autor: Martina

Flores

Sonntag, 6. September 2009 8:01

Die winzige Insel Flores mit 1km² Durchmesser und seinen überschaubaren 23.000 Einwohnern, liegt malerisch inmitten des Lago de Petén Itzá. Ein wenig touristisch zwar, aber dafür eine sehr gechillte Insel, auf der es sich wunderbar aushalten lässt und die nahe an den Ruinen Tikals liegt. Zudem bietet ein Bad im See (der sich übrigens vom Mittelpunkt der Insel in alle Richtungen in nur 5 Minuten erreichen lässt) eine wohltuende Erfrischung.

Die gesamte Region Petén, bestehend aus extrem schlechten Straßen und scheinbar undurchdringbarem Dschungel, war seit dem „Exodus“ der Mayas, mit ihren 50.000 Einwohnern (im Jahr 1950) insgesamt die am wenigsten besiedelte Region Guatemalas. Durch ein aufgesetztes Regierungsprogramm zur Neubevölkerung dieser Region, wurde rund um die Ruinen Tikal und El Mirador ein 1 Mio. Hektar großes Naturschutzgebiet (Maya Biospehre Reserve) errichtet sowie finanzielle Förderungen des Staates zugesagt. Mit Erfolg, denn die Region (mittlerweile sogar mit einem eigenen Flughafen ausgestattet) umfasst derzeit rund 500.000 Einwohner, wobei es nicht überrascht, dass hier die unterschiedlichsten Nationen und Kulturen vereint sind.

  • Peten Guatemala  Flores

Thema: Motiv Serien | Kommentare (2) | Autor: Martina

Der Grenzübergang Mexiko - Guatemala

Sonntag, 6. September 2009 8:00

Nun da mal wieder ein Länderwechsel ansteht, stellt sich uns die Frage: „Wie kommt man am Besten von Yaxchilán (Mexiko) in die Nähe von Tikal (Guatemala)“? Die Antwort ist ziemlich einfach!

  • Mit dem Collectivo fährt man eine knappe Stunde von Yaxchilán nach Frontera Corozal, am mächtigen Río Usumacinta gelegen. Hier befindet sich auch die Emigration, um den Ausreiseformalitäten zu erledigen.
  • In Frontera Corozal, nimmt man ein kleines Boot für die knapp einstündige Fahrt auf das andere Flussufer nach Bethel (Guatemala).

Die Fahrt auf dem Fluss ist sehr abenteuerlich, da sie sowohl von dem mächtigen Geschrei der im Dschungel lebenden Brüllaffen untermalt wird, als auch durch zahlreiche Stromschnellen und im Fluss schwimmenden Baumüberresten erschwert wird. Das Boot erinnert ein bisschen an den Grenzübergang von Vietnam nach Kambodscha über den Mekong, sprich eine kleine, voll gepackte Nussschale mit Leuten, bei der man nie weiß, ob sie den Launen des doch sehr breiten und eigenwilligen Río Usumacinta stand hält.

  • In Bethel ist erstmal warten angesagt, denn der Bus wird erst noch repariert und der Busfahrer schläft noch gemütlich in seiner Hängematte. Aber da die Uhr eine Stunde  zurück gestellt wird, hat man noch genügend Zeit in der Tienda ein Frühstück einzunehmen und zu einem schlechten Kurs die ersten Quetzales zu wechseln.
  • Im Bus geht es dann weiter zur Imigration (die sich als sehr einfach gestaltet) und dann über Straßen (habe ich Straßen gesagt??) nein es sind eher kilometerlange Buckelpisten, in einer 5 stündigen Fahrt nach Flores im Norden Guatemalas.

Wer direkt nach Tikal möchte, muss sich entweder für eines der sehr teuren Hotels ca. 3-5km vor den Ruinen entscheiden oder in Flores Stopp einlegen. Von dort aus ist es nur noch eine einstündige Fahrt nach Tikal und die Unterkünfte sind wesentlich günstiger.

Also alles in allem ziemlich easy, auch wenn man nach dem insgesamt 9 stündigen Trip heilfroh ist, endlich in seinem Hostel angekommen zu sein.

Mexiko Guatemala  Der Grenzübergang Mexiko   Guatemala

  • Mexiko Guatemala  Der Grenzübergang Mexiko   Guatemala

Thema: Unterwegs | Kommentare (3) | Autor: Martina

Bonampak

Samstag, 5. September 2009 8:00

Die im Vergleich kleine Stätte, beherbergt einmalig gut erhaltene Wandmalerei. Die Kammer mit den Opferritualen war leider geschlossen.


  • Mexiko Maya  Bonampak

Thema: Motiv Serien | Kommentare (0) | Autor: Ahmed

Yaxchilán

Freitag, 4. September 2009 8:00

Über eine halbstündige Bootsfahrt über den Rio Usumacinta, an der Grenze zu Guatemala, gelangt man zu dieser abgelegenen Ruine. Hier wurden zahlreiche wichtige Gravuren gefunden und entnommen (British Museum). Hier und da gibt es aber sehr schön anzuhende „Replicas“.  Die Innenräume haben eine stimmige Atmosphäre. Besonders wenn man draußen im Dschungel die Brüllaffen brüllen hört.


  • Mexiko Maya  Yaxchilán

Thema: Motiv Serien | Kommentare (0) | Autor: Ahmed