Beiträge vom August, 2009

Ruta Puuc - Kabah

Freitag, 14. August 2009 15:26

Hauptattraktion ist neben dem Palastkomplex (El Palacio) insbesondere der Palast der Masken auf der Ostseite der Straße. Die rund 45 m lange Fassade des Palastes der Masken bzw. Codz-poop (Maya: aufgerollte Matte) wird von über 200 kunstvoll in den Stein gemeißelten Masken des Regengottes Chac Mol geziert. Steht man bereits staunend vor diesem Fries, sollte man sich noch vergegenwärtigen, daß die Maya lediglich über Steinwerkzeuge verfügten.

  • Mexiko Maya  Ruta Puuc   Kabah

Thema: Motiv Serien | Kommentare (5) | Autor: Martina

Ruta Puuc - Sayil

Freitag, 14. August 2009 14:46

Den größten Palast der Puuc Region findet man nur einige Kilometer von Kábah entfernt in Sayil (”Heimat der Ameisen”). El Palacio, der drei Stockwerke umfassende Palast bestand ursprünglich wohl aus über 90 Räumen. Verteilt über die 3 Ebenen und auf einer Grundfläche von ca. 85 x 35 soll er mehreren Hundert Menschen Platz geboten haben. Die beiden oberen Stockwerke mit ihren galerieartigen Fronten sind jeweils leicht zurückgesetzt; so dass die Dächer des jeweils unteren Stocks gleichzeitig als Terrasse für die darüberliegende Etage dienten. Wunderbar sind die im 8. Jahrhundert im typischen Puuc Stil geschaffenen Friese mit Abbildern des Chac Mol oder des Kukulkán.

  • Mexiko Maya  Ruta Puuc   Sayil

Thema: Motiv Serien | Kommentare (0) | Autor: Martina

La Ruta Puuc

Freitag, 14. August 2009 14:43

Puuc bedeutet wie im letzten Artikel schon gesagt in der Maya Sprache Hügel oder Hügellandschaft. Es bezeichnet die Region in der einige weitere sehr interessante Maya-Fundstellen liegen. Die wichtigsten Ruinen, die sich dort befinden sind Uxmal, Kabah, Sayil, X-Lapac und Labná.

Uxmal wurde während unseres Trips von Ahmed besucht und beschrieben - während ich mich in der Zeit auf weitere Entdeckungsreise der “kleineren” Mayastätten begeben habe.
Einen kleinen Makel gibt es leider dabei: die angeblich sehenswerteste Stätte Labná - habe ich leider nicht zu Gesicht bekommen, da ich mich mit ein paar anderen Entdeckern in Sayil verlaufen habe und der Bus dann leider ohne uns abgefahren ist. Na ja …

X-Lapak (gesprochen Schla-pak)

Nur ein einzelner Tempel aus der spätklassischen Zeit wartet in Xlapak auf den Besucher. Klein aber oho, denn der rund 20m langen Palacio, noch immer mit einigen sehr gut erhaltenen Chac Masken  bestückt.

  • Mexiko Maya  La Ruta Puuc

Thema: Motiv Serien | Kommentare (0) | Autor: Martina

Uxmal

Mittwoch, 12. August 2009 0:09

Weiter die Spuren der Mayas verfolgend, haben wir uns natürlich auch Uxmal (wird Uhsch-mahl ausgesprochen) und einige weitere Ruinen der so genannten Routa Puuc angesehen. Wie schon Chichén Itzá, ist Uxmal eine viel besuchte und gut restaurierte Stätte. Angesiedelt in der „hügligen“ Puuc Region. „Puuc“ heißt Hügel und ist Namensgeber der Architektur „Puuc Stil“. Tatsächlich sind viele der „Hügel“ überwucherte ehemalige Maya Gebäude!
Uxmal dürfte mit seiner ersten Ansiedlung in der späten frühklassischen Periode (500 v. Ch.) gegründet worden sein, jedoch ist der Großteil der Bauten erst zum Ende der klassischen Periode (600 – 1000 n. Ch.), mit Überlappungen in die post-klassische Periode errichtet worden. Dem entsprechend ist hier maßgeblich Puuc Stil mit einigen Einflüssen aus dem mexikanischen Hochland in der Symbolik zu sehen. Auch hier ergänzte sich Chac, Regengott bzw. Himmelsschlange, perfekt mit  Quetzalcóatl. Uxmal war zu ihrer Hochzeit quasi die Hauptstadt der Region, das politische und religiöse Zentrum das andere Städte (Sayil, Kabah, Xlapak und Labná) in der Region kontrollierte. Ein sagenhaftes Straßennetz aus Kalkstein, die weißen Straßen der Maya, sorgte dabei für regen Austausch.

Betritt man die Anlage, so ist das erste was man zu Gesicht bekommt der Wahrsagertempel. Eine Konstrukt das bis heute viele ungeklärte Fragen birgt. Am auffälligsten ist die ovale Bauweise der Plattform die einmalig für Mayatempel ist. Was wir heute sehen ist die Restaurierung der fünften „Überbauung“ des Tempels. Lediglich der Westeingang des oben angelegten Tempels ist noch aus der der vierten Version übrig und stellt eine große Chac Maske dar, durch dessen Mund man den Tempel betritt. Im großen und ganzen eine recht plumpe Erscheinung, deren schöne Stelle, der obere Tempel leider dem Besucher vorenthalten wird. Letzte Ausgrabungen deuten darauf hin das der Tempel für ganz besonderer heilige Zeremonien verwendet wurde, und die irdische Residenz von Chac gewesen sein sollte.
Unmittelbar hinter dem Wahrsagertempel eröffnet sich das so genannte Nonnenviereck, das den Besucher mit eine Flut von Details überrumpelt. Über den ursprünglichen Zweck ist man sich nicht ganz einig. Die Fülle an manifestierten Informationen lässt jedoch auf eine Art Akademie (evtl. königlich, vlt. militärisch?) schließen. Hier sollte man sich viel Zeit nehmen. Chac Masken an jeder Ecke,  Quetzalcóatl, diverse Muster (Schlange als Vorlage? - siehe letzten Artikel) und Hieroglyphen laden hier zum interpretieren und „rumspinnen“ ein Uxmal Mexiko Maya  Uxmal

Uxmal Mexiko Maya  Uxmal

Wenn man das Nonnenviereck Richtung Süden verlässt, überquert man den obligatorischen Pelota Platz (siehe letzten Artikel) und gelangt zum Puuc Meisterstück der Anlage – dem  Gouverneurspalast. Hier findet man quasi alles was den Puuc Stil ausgemacht hat. Heute ist das ehemals so wichtige Gebäude von zahlreichen Fledermäusen bewohnt, deren Kot-Gestank jedoch auch dafür sorgt das nicht zu viele Touristen die (tatsächlich langweiligen) Innenräume sehen wollen Uxmal Mexiko Maya  Uxmal
Direkt hinter dem Gouverneurspalast gelangt man zur Front der „großen Pyramide“, die wie so viele Gebäude mehrfach überbaut wurde. Offensichtlich hat man jedoch die letzte Überbauung gestoppt, die Gründe sind unklar. Geht man hinter die Pyramide, sieht man nur einen Puuc – einen bewachsenen Hügel, den ein ungeübter Mensch eben einfach für einen Hügel gehalten hätte. Das erklimmen über die Front lohnt sich jedenfalls, um einen guten Überblick über die Anlage zu gewinnen.
Uxmal hat darüber hinaus noch einige weitere offiziell begehbare Ruinen, die jedoch erstmal durch überwucherte kaum zu sehende Wege gefunden werden wollen. Die „Friedhofsgruppe“ z.B., deren Namensgeber die dort in Stein gehauene und noch zu sehenden Totenschädel und Gebeine sind, ist hier noch die leichteste Übung. Die Plattform der Stelen hab ich z.B. nur durch Zufall und „20 Minuten verirrt sein“ gefunden- Na ja, dieser Platz war ohnehin noch völlig unbearbeitet, hatte aber einige große Steintafeln voller Gravuren in schlechtem Zustand. Mehr was für richtige Archäologen Uxmal Mexiko Maya  Uxmal

  • Uxmal Mexiko Maya  Uxmal

Thema: Motiv Serien | Kommentare (0) | Autor: Ahmed

Chichén Itzá” & Exkurs zum Maya Kalender

Montag, 10. August 2009 21:25

Zu den „must do’s” für den kulturell interessierten Besucher der Yucatán Peninsular gehört mindestens ein Besuch einer der zahlreichen historischen Maya Stätten. Chichén Itzá stellt diesbezüglich die am besten restaurierte Stätte dar, die mit ihren Gebäuden einen guten Einblick in die Maya-Welt zwischen dem 8. und 14. Jahrhundert gewährt. Eine Zeit in der sich gerade im ersten Viertel aus Maya Sicht vieles veränderte. Die Zeit als die Toltec aus dem Norden Mexikos für das Ende der klassischen Maya Periode (250-925AD) sorgten und mit ihren technologischen und kulturellen Einflüssen die so genannte post klassische Periode (925-1530 AD) einleuteten. Dem entsprechend präsentiert sich Chichén Itzá durch eine konsequente Mischung aus klassischer Maya Puuc Architektur und dem mexikanischen Hochlandstil der Toltec. Abbildungen von sowohl Chac-Mool dem schlangenähnlichen Regengott der Mayas, als auch Quetzalcóatl, dem gefiederten Schlangengott der Toltec sind hier in großer Stückzahl zu finden. Blutige Opferrituale erfuhren zu dieser Zeit ihren Höhepunkt, auch dies ist auf zahlreichen Gravuren zu erkennen. Wenn man sie zu Gesicht bekommt, denn leider sind die Gebäude von Chichén Itzá mit einer einzigen Ausnahme z.Z. nur von außen zu besichtigen.

Mexiko Maya Kalender Maya Chichen Itza 2012  Chichén Itzá & Exkurs zum Maya Kalender

Das architektonische „Filetstück” in Chichén Itzá ist ohne Zweifel „El Castillo” bzw. die Pyramide des Kukulcán (Maya für Quetzalcóatl). Die wie ein Mantel auf einem klassischen Tempel (der bis heute einen roten Thron des Jaguars und ein Chac-Mool Bildnis beherbergt) gebaute Pyramide ist von außen wie die Säulenhallen von Chichén Itzá voll und ganz post-klassisch Toltec. So zieren Toltec Krieger die oberste Plattform und riesige gefiederte Schlangen (eben Kukulcán bzw. Quetzalcóatl) säumen den Treppenaufgang zu beiden Seiten. Und jetzt kommt’s, die Pyramide ist so ausgerichtet, das zwei mal im Jahr (20. auf 21. März und 21. auf den 22. September - die Frühlings und Herbst Wende, zwischen denen die Fruchtbare Zeit des Ackerbaus liegt) die Morgen- und Nachmittagssonne an den Kanten der Pyramide vorbei scheint und ein Schattenbild einer sich windenden Schlange erzeugt, das exakt auf die Schlangen am Treppenaufgang fällt und ihnen so „Leben” einhaucht. Die Maya hatten offensichtlich ein recht genaues Bild von kosmischen Konstellationen und konnten sehr genau voraussagen wann, welche Konstellation (mit welcher Auswirkung?!) zutrifft. Der Grund bzw. die Methode dafür ist ebenfalls in der Pyramide verewigt. Die Maya haben durch intensive Beobachtung der Sterne (Auch Chichén Itzá hatte wie andere Maya Niederlassungen ein Observatorium) einen legendären, auf Basis einer von Klapperschlangen (!) abgeleiteten Ordnung, außerordentlich exakten Kalender entwickelt bzw. verifiziert. Tatsächlich sind es 2 ineinander verzahnte Kalender, bestehend aus 3 verzahnten Ringen mit unterschiedlichen Zeitspannen von 13 Tagen (bitte merken), 260 Tagen (13×20, bitte merken) und 365 (18×20+5 - dazu später mehr) Tagen. Klingt verwirrend, ist es auch - am Anfang. Wichtig sind Zahlen 13 und 20 denn sie sind quasi das Geschenk der Schlange (Kukulcán bzw. Quetzalcóatl), das, oh Zufall oder nicht, mit der Astronomie bestens korreliert.

Mexiko Maya Kalender Maya Chichen Itza 2012  Chichén Itzá & Exkurs zum Maya Kalender

Die Pyramide des Kukulcán ist jedenfalls nichts geringeres als ein gigantischer, massiver in Stein gehauener Maya Kalender, der wie der Name schon sagt eine oder besser DER Schlange huldigt, indem gezeigt wird, das man die Sonne berechnen kann, indem eine bzw. DIE Schlange projiziert wird, die wiederum die Basis des ganzen Theaters ist - sozusagen… Jede der neun Ebenen der Pyramide ist durch einen Treppenaufgang durch zwei geteilt und stellen so die 18 Monate dar die ein vages Maya Jahr hat. Vage deswegen, da die Jahreszeiten nicht exakt an bestimmten Tagen beginnen. Die 18 Monate dauern immer 20 Tage. 20 Tage, genau die Zeit in der sich bei der Yucatan endemischen Crotalus Durissus Klapperschlange die Zähne erneuern. 18×20 sind 360 Tage, was nicht ganz mit dem astronomischen Jahr zusammenpasst. Es gibt dafür einen extra „Monat” mit 5 Tagen im Jahr der nicht als Monat gezählt wird, aber das Jahr auf 365 Tage komplettiert. Das ist wiederum etwas, das den Kalender frei von Nachjustierungen macht - im Gegensatz zu unserem Kalender.
Die Treppenaufgänge selbst haben auf jeder der vier Seiten der Pyramide 91 Stufen, mit der obersten Plattform sind das 365, die Anzahl der Tage eines astronomischen Jahres - der große Ring im Maya Kalender (365 Tage). Auf jeder Seite der Pyramide sind 52 Tafeln angebracht. 52 Jahre benötigen der mittlerer und große Ring um im Ausgangspunkt zu korrelieren und somit einen sog. langen Zyklus abzuschließen. Der innerhalb des mittleren Ringes liegende kleine Ring hat 13 Zähne, wie die 13 labialen Schuppen einer Klapperschlange. Labial heisst quasi über, und unter dem Mund, rechts oben 13, rechts unten 13, links oben 13 und links unten 13 macht in Summe 52. Jedenfalls ist die Zeitspanne des durch den kleinen Ring gesteuerten mittleren Rings 260 Tage. Quasi der Schlangenzyklus, der den großen Ring mit dem astronomischen Zyklus antriebt.
Ein weiteres in dem Zusammenehang (Schlange als Kalender-Grundlage) sehr gut passendes Indiz ist das Maya Schriftzeichen bzw. die Hieroglyphen für Uinal. Uinal ist das Maya Wort für 20 Tage. Maya Hieroglyphen gab es, insbesondere für Zahlen in zwei Varianten. Zum einen die reguläre und die Kopf-Variante. Kopf-Variante da sie immer einen Kopf beinhaltet hat. Und so sehen jednfalls die beiden Versionen für Uinal aus:
Mexiko Maya Kalender Maya Chichen Itza 2012  Chichén Itzá & Exkurs zum Maya Kalender bzw in der Kopf Variante Mexiko Maya Kalender Maya Chichen Itza 2012  Chichén Itzá & Exkurs zum Maya Kalender
Die erste Darstellung zeigt deutlich den Rachen einer Schlange, DER Klapperschlange Crotalus Durissus, mit den zwei Giftzähnen rechts und links, die sich - wie gesagt - alle 20 Tage erneuern. Die Kopfdarstellung hat zumindest eine Spirale am Kiefer. Ein Symbol der Erneuerung? Oder gar einer Spirale liegenden Schlange?
Das typische Rücken Muster der ruhenden (typischerweise im Ring liegenden) Yucatan Klapperschlange (Crotalus Durissus), ist übrigens ein gleichseitiges Rechteck mit mittigem Kreuz. Quasi die hier erwähnte Pyramide von oben, und wird von 13 (Hoppla) Hautschuppen pro Seite gebildet. Wer mit dem Hintergrundwissen durch die Ruinen geht, wundert sich jedenfalls nicht mehr über das immer und immer wiederkehrende Motiv bzw. Muster der Schlange und der Spirale.

Mexiko Maya Kalender Maya Chichen Itza 2012  Chichén Itzá & Exkurs zum Maya Kalender

Mexiko Maya Kalender Maya Chichen Itza 2012  Chichén Itzá & Exkurs zum Maya Kalender

Nun, bewiesen ist bis dato nichts. Es lässt sich einfach nicht garantiert sagen warum die Zahlen so gewählt wurden - ich persönlich finde die Schlangenerklärung jedenfalls mehr als plausibel. Die Mischung von Beobachtung der unmittelbaren biologischen Umgebung und des Himmelszelt als Verifikation und Ursprung der massiven Schlangenverherung. Andere Menschen bringen Schwingungen bzw. Frequenzen, Fraktale und kosmisches insider Wissen als Grundlage des kleinen Maya Kalenders ins Spiel. Nun ja, vor dem Hintergrund das die klassischen Mayas noch nichtmal in der Lage waren einen richtigen Torbogen zu bauen, finde ich das dann doch ein wenig zuuu technologisch. Mexiko Maya Kalender Maya Chichen Itza 2012  Chichén Itzá & Exkurs zum Maya Kalender
Im Übrigen korrelieren alle 3 Ringe des Maya Kalender nur höchst selten. Zum ersten mal seitdem dem modernen Menschen am 23.12.2012 - wenn wir das mit unserem Kalender überhaupt so genau sagen können. Ein Datum was einige als Untergang der Menschheit, andere als Aufbruch in ein goldenes Zeitalter durch die Wiederkehr von Quetzalcóatl (Der Schlangengott höchstpersönlich) prognostizieren. Wir werden sehen. Ist ja nicht mehr so lange hin. Der Maya Kalender ist jedenfalls ein überaus interessantes und facettenreiches Thema, das sich leicht im Internet recherchieren lässt. Auch wenn es nicht immer leicht fällt mit den Interpretationen nicht die Bodenhaftung zu verlieren - Viel Spaß Mexiko Maya Kalender Maya Chichen Itza 2012  Chichén Itzá & Exkurs zum Maya Kalender

Zurück zu Chichén Itzá. Ein weiteres nett anzusehendes Bauwerk ist das große Poleta Spielfeld. Poleta ist eines der ältesten professionellen Ballspiele dieses Kontinents und war ein überaus ernstzunehmendes Ereignis, das in zahlreichen Varianten gespielt wurde. Sinn war es einen harten Gummi Ball (Kautschuk oder ähnliches) durch einen an einer Wand verankerten Steinring hindurch zu befördern. Ellbogen, Knie, Hüften waren dabei die Impulsgeber, Kontakt mit den Händen oder Füßen war verboten. Es wird vermutet das diese Spiele zur Entscheidungsfindung bei kritischen Fragen politischer oder religiöser Natur ausgetragen wurden. Nun, fest steht, dass häufig zum Ende des Spiels ein oder mehrere Spieler „geopfert” wurden, ob aus dem Sieger- oder Verliererteam ist jedoch unklar.

Apropos Opfer, die Hauptwasserquellen für Chichén Itzás waren einige nahe Cenoten. Eine die heute durch ihr extrem grüngelbes Wasser auffällt haben wir besucht. In ihr wurden zahlreiche Knochen, auch von Kindern, gefunden. Auf einer Tafel wird behauptet die Mayas hätten dort Knochen geopfert… so, so… wer einen Blick in die noch erhaltenen bebilderten „Codex” wirft, wird dort ständig auf blutige Rituale stoßen. Ich persönlich glaube nicht das da „nur” Knochen rein geworfen wurden Mexiko Maya Kalender Maya Chichen Itza 2012  Chichén Itzá & Exkurs zum Maya Kalender
Ui, schon so viel geschrieben… Ok, ich mach’s jetzt kurz. Das Observatorium Chichén Itzás, weist wie alle gehobenen Bauwerke dieser Zeit eine interessante Ausrichtung gen Himmel, im Speziellen zur Venus auf. Das schöne ist, dass man speziell dieses Gebäude ohne Kenntnis sofort als solches erkennt. Na, wer findet es?

  • Mexiko Maya Kalender Maya Chichen Itza 2012  Chichén Itzá & Exkurs zum Maya Kalender

Thema: Motiv Serien, Perspektiven | Kommentare (1) | Autor: Ahmed