Beiträge vom Juni, 2009

Fiordland

Mittwoch, 24. Juni 2009 7:52

Am südöstlichen Zipfel der Südinsel liegt das Fiordland. Zunächst abgeschreckt durch die Information das diese Region mit Abstand mit der höchste Niederschlagsmenge aufwartet – und wir hatten bis dahin schon viel Regen – haben wir uns von Berichten anderer davon überzeugen lassen das sie ebenfalls die geballteste Konzentration an atemberaubenden Landschaften zu bieten hat, die, ähnlich wie am Gletscher erlebt, erst durch das Wetter vollständig wirken. Tiefe, eisige von Bergen umrahmte Seen und eine durch Gletscher geformte von 15 schmalen Fjorden durchzogene Westküste bilden hier ein  Gebiet der Superlative. Wie die meisten Touristen haben wir uns den mit dem Auto erreichbaren Milford Sound ausgewählt. Der Highway 94, den man diesbezüglich befährt, ist allerdings gerade im Winter nicht so einfach zu meistern, Schneeketten müssen auf polizeilicher Anordnung stets mitgeführt werden. Bei der Rückfahrt nach Einbruch der Dunkelheit hatten wir vor allem mit der vereisten Fahrbahnen zu kämpfen.

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Gateway to Paradise

Mittwoch, 24. Juni 2009 7:47

Das ebenfalls zu Otago gehörige und sehr verschlafene Nest Glenorchy lag am Ende des in der letzten Bilderserie angepriesen Weges und ist tatsächlich straßentechnisch quasi eine Sackgasse, es gibt genau noch einen Ort den man hiernach erreichen kann: Paradise. Diesen Umstand hat man sich für die Begrüßung auf dem Ortsschild sehr hochstaplerisch zu nutze gemacht – siehe Überschrift Südinsel Neuseeland  Gateway to Paradise
Wenn man mal den immensen Trouble in Queenstown in ruhigere Gefilde entfliehen möchte, kann es hier aber tatsächlich auch sehr paradiesisch sein! Von hier starten fantastische Mehrtageswanderungen über die umliegenden Gebirge bis nach Fiordland. In dem Tal hat übrigens erneut Peter Jackson eine geeignete Kulisse für seine Filmtrilogie gefunden. Isengard! Ja, genau hier wurde Sarumans Turm digital eingefügt. Ständig stolpert man hier in der Ecke über Drehorte. Wie sich herausstellte war sogar ein Campingplatz auf dem wir auf der Rückfahrt Richtung Queenstown nächtigten mal Kulisse für Ithilien Südinsel Neuseeland  Gateway to Paradise

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Umgebung um Queenstown

Mittwoch, 24. Juni 2009 7:41

Nach dem wir die Alpen überquert hatten und dachten wir hätten das landschaftlich beste schon gesehen, kam auf einmal aber geplant Central Otago, Queensland und der Lake Wakatipu, an dem man Richtung Westen entlang fahren konnte. Und es verschlug uns sprichwörtlich die Sprache. In diesem Sinne nur einige Worte: Dies war landschaftlich der coolste „drive“ mit den besten Panoramen den wir bis dahin gefahren sind. Das nochmal im Sommer mit einem Motorrad – ein Traum! Bitte die Bilder mal anklicken, die Vorschu gibt nicht wirklich etwas des fantastischen Panaoramas wieder.
 
Eins noch, die sehr einprägsamen Berge auf den letzten Fotos sind die „Remarkables“. DIE Kulisse (mit gelben Feld und einigen „Gefährten“ davor die von rechts nach links wandern) für die Herr der Ringe Verfilmung die irgendwie jeder kennt – stimmts?

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Westküste Hinterland

Mittwoch, 24. Juni 2009 7:34

Na ja… Hinterland ist bei dem schmalen Streifen den die Küste darstellt ein wenig übertrieben. Was hier zu sehen ist, ist nicht selten gerade mal 1-5km von einer pittoresken Steilküste und der tosenden See entfernt.

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Düstere Gletscherwelt

Mittwoch, 24. Juni 2009 7:25

Ein weiteres Highlight der Westküste sind zwei leicht zugänglichen Gletscher (von rund 60 häufig weniger gut zugänglichen), die sich ihren Weg vom Gebirge bis hinunter zum dichten Regenwald der Küstenebene bahnen. Innerhalb weniger km fällt hier das Gelände von 3000m auf Meereshöhe ab. Auf Grund dieser Steigung präsentieren sich die zwei Protagonisten mit den lieblichen Namen „Franz Josef“ und „Fox“ nicht wie von anderen Gletschern gewohnt, dreckig und mit Geröll bedeckt, sondern in strahlendem weiß mit vielen eis-grünen und blauen Nuancen – wenn die Sonne scheint. Wir haben einen dieser finsteren Tage bei unserem Ausflug erwischt, mit tief hängenden, dunkelgrauen, mit Wasser bis zum Anschlag gesättigten Wolken. Mit eiskalten, sowohl horizontalen als auch vertikalem Regenfällen die einem ob ihrer Temperatur und Menge eine Gänsehaut nach der anderen beschert haben… Und trotzdem oder gerade deswegen ein unvergesslicher Anblick. Das riesige Trümmerfeld der Gletschermoräne in dem man sich mehrere Tage auf der Suche nach interessanten Steinen aufhalten hätte können. Die unzähligen Wasserfälle,  die überall zur rechten und zur linken an, über und in die durch beständiges lecken dieser riesigen eisigen Zunge geschliffenen Felswände hinunterstürzten. So viel Atmosphäre hätte ein sonniger Tag mit tausenden Besuchern die sich via Helikopter zum Sektfrühstück dort treffen sicher nicht hergegeben.
Bei der Witterung und dem Regen auf dem Objektiv war das mit den Fotos dann auch eher Zufall; genauso wie die Tatsache das wir uns NICHT erkältet haben. Die letzten vier Bilder sind übrigens in der selben Ecke entstanden, nur das da kurz die Wolkendecke aufbrach… und es wurde grüüüüün.

  • Südinsel Neuseeland  Düstere Gletscherwelt

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