Beiträge vom Mai, 2009

Outback Impressionen

Sonntag, 3. Mai 2009 11:42

Anbei einige weitere Schnappschüsse, die vor allem die Einsamkeit im Northern Territory, aber auch ein wenig die hier überall wo Menschen anzutreffen sind sichtbare „Pionier Romantik“ reflektieren.

  • Outback Australien  Outback Impressionen

Thema: Motiv Serien | Kommentare (2) | Autor: Ahmed

Uluru – The Ayers Rock

Sonntag, 3. Mai 2009 11:24

Ich denke viel muss man zum Uluru, wie er von den Ureinwohnern (mit der Betonung auf der letzten Silbe) genannt wird nicht mehr sagen. Er ist mit der Oper von Sydney einfach das Wahrzeichen Australiens. Die verschiedenen Theorien zu seiner Entstehung sind sehr spannend und leicht im Internet zu recherchieren. Wikipedia ist ein guter Anfang. Er ist von sehr großer spiritueller Bedeutung für die Aboriginals und sollte mit großem Respekt behandelt werden. Zwar besteht die Möglichkeit auf den Uluru herauf zu klettern, jedoch stellt die eine maßlose Respektlosigkeit gegenüber den traditionellen „Besitzern“ dar. Zahlreiche Schilder, alle möglichen Guides und nahezu sämtliche Literatur bzgl. des „Felsens“ bitten einen dem entsprechend es nicht zu tun. Tatsächlich hat es auch schon zahlreiche (36 in den letzten Jahren) teils nicht mit rechten Dingen zugehende Todesfälle gegeben. Nicht das wir besonders abergläubisch wären, aber wir spielten trotzdem mit dem Gedanken herauf zu klettern, und, just an dem morgen war das Besteigen auf Grund von starkem Wind verboten. Es sollte nicht sein.

Naja, beim Umrunden des Felsens wundert einen nichts mehr. Zahlreiche Plätze und Ansichten sehen einfach zu „strange“ aus… hier ist das Übersinnliche tatsächlich greifbar Uluru Ayers Rock Australien  Uluru – The Ayers Rock Viel Platz für Geschichten und Mythen. Leider haben die Aboriginals niemals wirklich die schriftliche Überliefrung entdeckt, sondern „erzählen“ alles von Generation zu Genration weiter. Nicht Aboriginals sind dabei strickt ausgeschlossen. Selbst hier geborene wissen nur wenig über die wirkliche Bedeutung des Felsens und der dort unter strengem Ausschluss der Öffentlichkeit nach wie vor stattfindenden Rituale und Zeremonien.

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Thema: Motiv Serien | Kommentare (1) | Autor: Ahmed

Kata Tjuta – The Olgas

Sonntag, 3. Mai 2009 11:00

Die Kata Tjuta („viele Köpfe“, 36 mächtige kuppelartige Felsen) sind das Pendant zum Ayers Rock und liegen mit ihm, und dem auf Privatgrundstück und deshalb wenig touristisch erschlossenen Mnt. Conner, auf einer Linie.

Der erste weiße Entdecker der Kata Tjuta nannte sie Olgas, nach der damaligen (1872) würtembergischen Königin. Wenn man sich die ersten zwei Bilder genau anschaut, wird klar warum und wieso sie weiblich sind. The Olgas Kata Tjuta Australien  Kata Tjuta – The Olgas

Man geht davon aus das die Olgas wie der Ayers Rock mal ein riesiger „Kiesel“ waren, durch weitere Erosion aber zu dem wurden was sie heute sind. Aus der Ferne sehen die Olgas wie eine belanglose Ansammlung von Felsen, erst aus der Nähe wird klar warum sie für die Aboriginals eine so große Bedeutung – jenseits des Sexualkundeunterichts für die Jungen – hatte. Tatsächlich finden hier heute noch geheime Zeremonien statt.

  • The Olgas Kata Tjuta Australien  Kata Tjuta – The Olgas

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Kings Canyon

Sonntag, 3. Mai 2009 10:39

Der Kings Canyon stellt zusammen mit dem Ayers Rock eines der Hauptattraktionen im Herzens Australiens dar. Der Canyon ist nicht, wie z.B. der Grand Canyon, durch eine ständige Fluss oder Wasserstrom bedingte Erosion entstanden, sondern durch starke tektonische Aktivitäten, die das Gestein gespalten haben. Im Nachgang haben natürlich Wind, Sand und Regenwasser insbesondere an den Kuppen ihr übriges getan, aber die über 100m hohen steilen Felsklippen bzw. Bruchkanten sind immer noch gut zu sehen. Für einen Australier ist das die einzig wahre Entstehungsgeschichte für einen Canyon – alles andere sind bestenfalls Gorges Kings Canyon Australien  Kings Canyon

In mitten des Kings Canyon liegt entlang eines - wie so oft - meist trockenem Bachlaufs der so genannte „Garden of Eden“ dessen Name nicht zu viel verspricht. Neben üppigem grün findet sich dort ein (sehr) kühle Erfrischung bietendes Wasserloch.

Die Abbruchkanten des Canyons sind übrigens nicht abgesichert, und das Gestein ist nicht immer so stabil wie es scheint. Hier ist große Vorsicht geboten. Auch der Aufstieg ist gerade zur Mittagszeit sehr anstrengend. Wir wurden hier Zeuge eines mit Verdacht auf Herzinfarkt kollabierenden Japaners - die übrigens, warum auch immer, bei Anstrengung in aller Regelmäßigkeit umfallen wie die Fliegen.

  • Kings Canyon Australien  Kings Canyon

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West MacDonell Ranges & Gorges

Sonntag, 3. Mai 2009 10:27

Ein sehr guter Einstiegsausflug für einen an der Alice Springs Umgebung Interessierten, stellt eine One-Day-Tour zu den MacDonell Ranges dar, die die hiesige Landschaft stark prägen. Im wesentlichen wird man hier zu den entsprechenden Highlights gefahren und bekommt ein wenig Zeit für Erkundungen auf eigene Faust. Anbei eine Auswahl. Das was wir für sehenswert hielten.

Die ersten drei Bilder wurden im Standley Chasm aufgenommen. Ein i.d.R. ausgetrockneter sehr pittoresker Bachlauf, der in einer spektakulären Felsspalte mündet. Hier ist einer der zwei verbliebenen Flecken auf der Erde, die für den urzeitlichen Cycadeen Palmfarn bis heute eine Heimat ist. Kommt man zur rechten Zeit am Tag, gegen 8 am morgen oder 4 am abend, erstrahlt die Felsspalte in einer Vielzahl von rot-Tönen.

Die zweite Zeile der Motiv Serie zeigt eine so genannte Ochre Pit, die bis heute den Aboriginies als Farbenlieferant (rot bis gelben Ocker) für Zeremonien und ihre Kunst dient. „Just ad water“. Wenn man noch Fett hinzufügt, glänzt die Farbe mehr und hält länger. Aber Achtung, es ist strengstens untersagt, als nicht Aboriginal hier etwas Ocker zu entnehmen.

Die dritte Zeile zeigt einen Blick auf den Ormiston Gorge. An einem meist trockenem Bachbett entlang kann man hier zum Ende der Schlucht wandern und ggf. dabei sogar eines der scheuen schwarzfüßigen Rock-Wallabies sehen. Zum Ende des Weges erwartet einen ein eiskaltes Wasserloch, in dem man sich hervorragend erfrischen kann.

Die letzte Zeile zeigt den Glen Helen, der durch ein durch hier seltenes Schilfgras gesäumtes Ufer einen außergewöhnlichen Anblick bietet. Ausserdem hat’s hier mitten im Nirgendwo eine Raststätte und einen Pub mit abendlicher live Musik.

  • MacDonells Range Australien  West MacDonell Ranges & Gorges

Thema: Motiv Serien | Kommentare (1) | Autor: Ahmed