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Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?

목요일, 4. 월 2010 7:00

Jetzt sind wir tatsächlich schon über ein Jahr unterwegs. Eigentlich war der Plan schon längst wieder in Deutschland zu sein, fleißig Bewerbungen schreiben und gestärkt durch einen langen Urlaub für Körper und Geist, einen Wiedereinstieg in einen verbesserten, hochwertigeren Alltag zu vollziehen.

Haben wir das wirklich so geplant? 왜? Was erwartet uns denn schon großes außer einer an einem Stab gebundene Möhre die uns vor den Karren gespannte Esel aufgebunden wird, die, egal wie schnell wir auch galoppieren stets im gleichen unerreichbaren Abstand lecker saftig vor unserem Maule baumeln wird?
Geld, ein künstliches und offensichtlich mittlerweile komplett entfesseltes Machtinstrument in privater Hand, ohne Rückkopplung an natürliche Ressourcen oder Wirtschaft, ohne Verfallsdatum und der Möglichkeit unendlich angehäuft zu werden. Ein wenig greifbares Papier und Münzen für das Volk aber zum Großteil nur virtuelle Bits und Bytes in den Kommunikationsnetzen der Banken. Trotzdem, in unseren Köpfen ist es als realer Wert zementiert. Wir wollen es, wir wollen viel, immer mehr davon. Augenscheinlich ermöglicht es jedem ein geordnetes Leben. Tatsächlich ist es die einzige Möglichkeit, um den global komplett aus jedem Verhältnis und Gleichgewicht geraten Besitzstand einiger weniger zu bewahren und über die Grenzen des natürlichen Ressourcen-Wachstums und -Verfalls hinaus mehren zu können. Als gäbe es unendliche Ressourcen, als würden wir ewig leben. Als gäbe es im Sarg ein Portemonnaie. Als könnte man Geld im Zweifelsfall tatsächlich essen.
Diese unsäglichen Illusionen und die daraus resultierenden global asozialen und Nachfolgegeneration aller Menschen missachtenden Verhaltensweisen der westlichen Zivilisation wurden uns vor allem in den armen Ländern zig-fach vor Augen gehalten. Zum einen durch die sichtbare Ausnutzung und Zerstörung der dortigen natürlichen Ressourcen inkl. 사람들. Zu Gunsten einiger weit weg sitzender, bei Lichte betrachtet in einer isolierten Traumwelt lebender Profiteure. Aber vor allem war es dadurch auffällig, dass solche „unendliches Wachstum“ Ansätze unter den ursprünglichen, quasi „Geld und Bank freien“ Völkern fehlten. Der Maßstab für menschliches Glück ist höchst individuell, wir sind uns jedoch sicher, dass das Bruttosozialprodukt nicht dafür taugt.

Nicht das das jetzt eine so große Überraschung oder etwas Neues für uns war. Wer hat nicht schon als „unbefleckter“ Teenager gegen die Ungerechtigkeiten dieser Welt protestiert? Wir haben schon zu Hause, und erneut nach einigen Erlebnissen in Asien beschlossen, bewusst die Augen von diesen Themen abzuwenden. Es ist jedoch eine Sache konditioniert „Daheim“ im gemachten Nest zu sitzen - mit durch Massenmedien, und Werbung weich gekochtem Gehirn - einerseits in ständiger Angst sein Einkommen zu verlieren und anderseits dem Bedürfnis zu konsumieren, ständig mehr zu wollen. Eine ganz andere Sache ist es, wenn mal tatsächlich weder fester Job oder großartig Geld vorhanden sind, man seinen Besitz auf dem Rücken trägt und Massenmedien nur homöopathisch konsultiert. Wenn man dann vor Ort sieht, was unser Wohlstand, unser wahrscheinlich arglos aber definitiv mit gierigen Hintergedanken zu Bank gebrachtes Geld über drei Ecken in aller Welt mit Mensch und Natur anrichtet. Wenn man auf Grund dieses neuen Status ebenfalls vor Ort mit darunter leidet, dass zerstört zwangsläufig den durch unseren physikalisch behüteten Alltag an trainierten Schutzschild unseres Gewissens und weckt neben Scham seiner selbst ein daraus resultierendes Bedürfnis zu helfen, es anders und besser zu machen.

Wir hatten ein Jahr, nichts dergleichen ist passiert. Das wir nun quasi unverrichteter Dinge wieder zurückkehren sollen, um uns erneut in eben diesen Sumpf mit all seinen internationalen Kausalitäten zu begeben, dass können wir uns zur Zeit noch nicht recht schön malen. Trotzdem, wir werden es schon bald müssen, wir können nicht anders. Als Teenager unterliegt man dem aktionistischen Glauben man wäre immens wichtig und könnte im Alleingang die Welt retten, man muss nur anfangen. Wir wissen jedoch, wir haben nichts dabei auf das die armen Länder dieser Welt gewartet hätten. Keine Lösung ihrer Probleme, kein außerordentliches Wissen, keinen Einfluss, nicht mal ausreichend Geld. Wir sind einfach weitere Touristen die Wasser predigen und Wein trinken. Wir kennen nur unsere paradoxe, Geld getriebene Wohlstandsgesellschaft. Wir sind und bleiben ein Teil davon. Sich darin erfolgreich (Paradoxien opportunistisch ausnutzend) zu bewegen, dass ist was wir gelernt haben, dass ist was wir können - worauf wir uns isoliert betrachtet sogar freuen weil es uns in unserem deutschen Mikrokosmos so „gut“ geht. Es ist schlicht das, was uns überhaupt erst diese Reise und so vieles mehr damit einhergehende ermöglicht hat.

Schade eigentlich, nimmt man landläufig nicht zunächst an, ein „Sabatical“ würde einer positiven geistigen Säuberung gleichkommen? Das einzige was bei uns gut gesäubert wurde, war der Glaube das sich Menschen gemeinschaftlich organisiert und langfristig aus ihrer kantschen „selbst verschuldeten Unmündigkeit“ befreien können, uns wie dargelegt nicht ausgenommen. Wir stolpern anscheinend lediglich von einer Unmündigkeit in die Nächste. Aber ist das nicht am Ende einfach das Leben? Und das Leben ist zumindest für uns zu kurz um es deswegen mit Groll gegenüber uns selbst zu füllen. Ein schwerer Unfall und eine Naturkatastrophe bei der Glück über Leben und Tod entscheiden haben, haben uns recht eindrucksvoll gezeigt wo im Zweifelsfall der Hammer hängt, 또는. 입니다. Nicht in unseren bescheidenen Händen. Jeder Tag könnte der letzte sein, man sollte ihn auch so genießen. Auch keine Neuigkeit, aber selten hat das so viel Sinn gemacht wie im letzten Jahr. Wir wollen versuchen dieses Gefühl zu konservieren.

Woran wir uns außerdem mit Freude erinnern werden, woraus sich Kraft und Motivation für die Zukunft schöpfen lässt, ist die Schönheit der Erde. Dieser Planet ist voll von natürlichen Wundern, atemberaubenden Landschaften, wunderschönen und anmutigen Tierenund eins steht fest, weil wir eben auch in Zukunft mehr davon erleben und sehen wollen, machen wir schon bald genau so weiter wie wir vor über einem Jahr aufgehört haben. Aber, in voller Akzeptanz unserer moralischen Scheinheiligkeit. So negativ es klingen mag, so ein große Erleichterung ist es. Als hätte man irgendwo gebeichtet.
Wir freuen uns!

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최종 노출 및 방출 - 코스타 Ricas Karibik

금요일, 20. 11월 2009 7:00

Costa Rica Cahuita  Abschließende Eindrücke und Auswürfe   Costa Ricas Karibik

난 이미 죽은거야과 낙원에 들어갈 것 - 또는 - 깨어 비슷해.
그러니 많은 경우에 서로 다른, 그것은 참으로 Cahuita에 낙원은 여기, 코스타리카. 전체적으로, 언제든지 그러한입니다. 여기 공기가 매우 꾀꼬리 같은 소리를 가득 카페트. Meeresrauschen, Grillenzirpen, 게코 - 개구리 노래와 통화, 야자수 나무와 아몬드 나무 꼭대기에서 부스럭, 여기 저기, 개 짖는 소리 또는 천둥, 조용한 시간을 또한 "코코스에서 생방송으로 레게 리듬을 연주"… 모두 여기서부터가 우리가 충분히 얻을 수없는 배경에 일몰 후 결합.
하루 코스에서는 모든 3 분 여기에 관한 말씀 드리고 여부. 특정 장소에 동물상입니다. 일찍부터 기적 원숭이들을 수있습니다 아침에. 만약 원숭이의 기적 소리를 하나의 일반적인 지식입니다 지금은 나도 몰라. 물론 인터넷과 구글의 맛이있다. 그것은 아주 이상한 소리, 깜짝 놀랄만한 선물 animalistic 열변.
아침 햇살이 걸릴 새가 가장 좋은 시간이다. 그것은 예를 들어있다. 아침에 자사하지만 아주 특별한 작은 아름다움이 집을 나가서, 발코니, 심지어 때때로,에서, 정원 최신 COLIBRI 허용 오신 것을 환영합니다, 실제로 빨간색과 달콤한 대형 - 시음 꽃에서 복무. 누가 시간이 걸릴 싶은 사람, 아래 간략하게 다시 그물 침대에 누워, 시계 및 수신. 그게 벌써 놀라운입니다 5 집 주위 미터 반경, 모든 일이있다. 우리는 그러한했다. 우리 아파트 눈높이에서, 나무에 나태하거나 큰부리새. 물론 이죠, 또한 많은 "너무"좋은 동물 뱀, 민첩 등과 같은, 독이있는 전갈, Geier, 다양한 손바닥 대형 곤충. 개미 사방, 수많은 모든 사이즈. 절연에, 거의 무서운 본, 문맥에서, 그러나, 항상 멋진 세부 사항.
날씨는 여기에 두 단어로 요약될 수있는 아주 잘 설명. "Immer T - 셔츠". 계절에 따라 크게 강우량에만 따라서 습도가 변경됩니다. 많은 열대 식물에 대한 환상적인 조건, 다양한 식용 과일 베어링 등. 예를 들어, 지금은 그냥 나가서 내 손바닥에서 코코넛을 잘라, 물이 그녀의 여린 살을 및 방향족 가벼운 내 갈증을 즐길 수. 아니 그건 내가 그런 짓을, 하지만 옵션을 가지고 아주 좋아, 특히 코코넛 잎을 요리에 적합. 바나나 - 두 농장, 뿐만 아니라, 야생의. 그래서 주민들은 이곳의 풍부한 피곤 자신의. 파인애플, 파파야, 멜론과 감귤류의 과일, 과정의,, 지역에서 약간의 돈을 위해 여기에있다면. 야채 즉시 인근 해안에서 온, 쿨러 산의 경사면이며, 또한 매우 좋은 싼.
돈 말하기, 마찬가지로 이미 이전 항목에 설명된, 코스타리카, 정말 비싸입니다. 있지만 언제 찍은 가능성 긴 수명 조직, 꽤 가능합니다 5-10 미국 $ 하루 좋은 시간을 보내고. 좋은 요리를 포함, 국립 공원에서 바다를 조망할 수 많은 활동이나 엄청나게 아름다운 카리브 해변 "레지던스. 모두 모두에서, 많은 사람들에게 매우 쾌적한 환경 매력의 모든 소스에서. 첫째, 항상 세계 각국에서 온 관광객, 코스타리카 캐리비안의 다른 해안에 좋은 장소를 미국의 "퇴직 명단에"지금까지했던 것 이상이야. 이것은 주민 Cahuita 항상 영어의 다채로운 믹스 - 사람이 말하기의 보장, 경험과 이야기를 나타냅니다, 하나 이상의 빠른 수집과 같은 것이라고 할 수 있는데.
Cahuita, 작은 크기에도 불구하고, 또는. 단지, 에 의해 영감을 흥미로운, 감탄뿐 아니라 수많은 개인의 운명은 비극적인. 편재하는 "타락한 존재"입니다, , 지출 하루의 대부분을 떠나, 관광객과 지역 주민 anzuschnorren.. 첫째, 대부분의 편파 사람들이 여기 와서 앞뒤가 많은 기존의 약물에 먹이를 떨어지고있습니다. 다른 한편에서, 원시 주민 대부분이 흑인, 동일한 경로를 찍. 그러나 일상의 영웅, 그들의 "거시기"가 이민을 통해 실행, 영원한 서핑. 이외에, 주인없는 집, 파나마 레이디, 로베르토 1, 2 및 3, 침묵 Strippenzieher, 늙은 어부의 가족과 멋진 대장. 여기에서 우리는 그냥 평범하게 살고 없어 - 익명. 좋다 2 코헨 형제의 캐리비안 Lindenstraße 개월의 우리의 일부 이사는 단서. 그것은 이곳이 일어 났다고해야합니다, 그것을 이해할 수 없다 (이다). 따라서 그것은 더 유명한 3 원숭이 태도를 훈련하고 필요와 함께 사는. 진짜 문제가 여전히 볼 수있습니다, 때 적당한 시간이 이렇게 우리의 기본 자세를 배운 측정과 일치합니다. 이 연습을해야합니다. 난 ""이론과 실천 사이의 긴장이 남미 "패러다임이 타임아웃을 부르는 것, 비록 연습 "제일위의 역할을 개최하고있다 - 특급 플레이 꽤 komliziert과 이라든지 Costa Rica Cahuita  Abschließende Eindrücke und Auswürfe   Costa Ricas Karibik
도덕적 딜레마, 전체적으로. 예, 저기있다. 경찰. 이것은 주로 마약 패키지와 놀라운 사람들이 해변을 발견하기 위해 고용입니다. 지역 근처에 실질적으로 마약 밀수에 대한 레몬 수관입니다. 코카 하나의 소포와 민간 Verhoek입니다 파인더에 대한 복권 당첨처럼. 경찰이 여기있습니다 6 달 변경됨. 모든 형태의 부패와 국가 기관의 수준에 만연입니다. 이러한 상황에서, 우리와 함께, 우리는 행복한 마지막을위한 잠, 턴. 와 마르 티나의 주머니 패스, 신용 카드 2 장, 여행자 수표, 캘리포니아. 500 미국 $, 나무 반지, 나의 더러운 티셔츠, 내 바지와 모자를 도난. Kammeras, Labtop., 모바일, 비록 그들 중 일부에 대해 거짓말을 내 서류가 영향을받지 않습니다. 후에 우리는 경찰이 켜져 하나는 분명했다, 그게 바로 위의 이유에 대한, 특히 안 법적 Lapalie 다루고있다 일어날 것입니다, 지금은 친구가 와서 그가 우리에게 도움이 될 것입 묻습니다. 우리는 이것이 도움이 경찰과 전혀 상관이 없소이다 알고. 하지만 우리 모두가 도움이 필요할 수있습니다, 새 여권과 신용 카드로 비용을 현재. 좋다 200 미국 $ (믿을수 사실이지만), 그는 우리가 이런 것들을 다시 변신하는 것이라고 약속. 하루 후, "경찰은"마르 티나의 패스를 발견, 카드, 반지, 내 바지와 마르 티나의 가방에서 모자를 해변에서. 언젠가 나중에 우리 병원은 상대적으로 과도한 인하와 함께 "범법자"발견. 환경에서 우리의 신뢰를 단 아웃 시간은 더 이상 찾을 수 지적 될 수. 하지만 그런 것들을 여기에 물론 놀라운 변화와 일상 생활만이 소폭와 일이. 우리 이웃, 우리가 여기 도착한 미국인, 이상, 남북 알리아, 20 베를린에서 2 년 동안 살았 지금은 은퇴를위한 속성이 여기에 자신의 아내와 찾고있습니다, 목표는 여기에 한 달 후, 얼음에서 첫 번째 해고 될 것입니다. 난이 비트에 대한 지나친 생각. 기본적으로, 당신은 여기에 간단하게 평화적으로 귀중품을 표시 포기 살고있을. 그리고이 간단한 훈련이다. 아무도 여기에 "의미 우리의 돈"상태 기호 걸립니다, 우리가 모르는, 심지어는 도둑이 가져가지 않았어요. 그리고 기다리고 중앙 아메리카 명시적으로 동의하지 않는 사람에게 "장소"잘되고있다, 또한, 쉬운 운동을해야합니다. 반대, 우리의 기준을 여기에, 행동뿐만 아니라 범죄자에 대한 목표를 분명하게, 뿐만 아니라 지역 주민과 관계자는 당국이 - 안의 모든 차례의 위험.
잘, 어떻게 우리가 천국에 맞지 않는? 개미와 마찬가지로. 절연되지 않습니다, 하지만 잘 내에서 전체적인 사진을. 지역 도덕적 실수 컨텍스트 특히, 혼란과 연결 범죄 의미뿐만 아니라 빛이지만 또한 매우 점령 집을 건설과 같은 긍정적인 요인에 대한 양성 반응이 나온다, 존재- 학교- 또는. 교육 재단에 기여. "결국 단순히 한국을 통해 미국의 패러다임을 떠나 연습 시대는 무시됩니다"문제를 해결하는 수단을 정당화됩니까, 도덕적으로 우리는 그렇게 그들은 행동을 자신의 자유의 한계에 도달했다 조금 완화 수있습니다. 장소에 대한 우리의 열정을 Cahuita, 코스타리카를 영구적으로 손상이 에피소드 적어도되지 않았습니다. 우리가하자에 대해 아무것도 없어, 그게 우리가이 대륙을 방문 국가의 최상의 시식. 유적은 코스타리카는 확실히 하나의 국가이다가, 어디 좀 더 시간을 할애해야한다. 잘 작동 지불 (지식 노동자) 불행히도, 산 호세에서만 찾을 수있습니다.

잘, 다음 번에 우리가 여기서 만나, 파나마 우리는 이미.
나중에 또 만나요!

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Was!? Schon drei Monate unterwegs?

수요일, 22. 4월 2009 15:15

Tatsächlich. Nunmehr drei Monate sind seit Beginn unseres Schulausfluges vergangen und wir haben das Kapitel Südostasien damit quasi abgeschlossen. Aus der das-Glas-ist-bald-halb-leer Perspektive ist das unheimlich schade, da dies bereits ein Viertel der geplanten Zeit ist. Andererseits können wir uns beide an keine drei Monate unseres bisherigen Lebens erinnern die so konzentriert neues, beeindruckendes, sehenswertes aber auch bedrückendes und erschreckendes mit sich gebracht haben. Uns kommt es so vor als wären wir ob der Fülle der Einrücke schon ein ganzes Jahr unterwegs. Eindrücke nicht aus TV oder in anderen Medien die durch die x-te Hand beeinflusst wurden, sondern live erlebte. Das Hirn und die Sinne arbeiten hier auf positiv prickelnde Art und Weise auf Hochtouren. Die Lernkurve wie man sich den verschiedenen Umständen und den dabei zu Tage tretenden Kontrasten und Problemen am besten anpasst war diesbezüglich enorm steil. Sicher kann man auch ohne diese Erfahrungen einfach so sein, aber nun, da wir die seelisch sehr wohlschmeckende Frucht der „unabhängigen intensiven Langzeitreise“ gekostet haben, wissen wir dass wir bis zum Begin der Reise etwas sehr fundamentales neben dem Aspekt der vielfältigen natürlichen Schönheit dieser Erde verpasst haben. Zum einen hautnah mitzuerleben wie sich die große Mehrheit von Menschen jenseits unserer westlichen Realität organisiert, anpasst, sich trotz aller Widrigkeiten zurechtfindet und dabei häufig viel glücklicher wirkt als wir es waren. Zum anderen das Gefühl sich weitestgehend vollständig frei zu fühlen und auch so zu handeln. Das dieses Gefühl natürlich in doppeltem Sinne nur auf Grund unseres bisherigen mehr oder weniger selbst gewählten Lebenswandels (berufliches, äußerst unfreies Rat-Race und entsprechende finanzieller Vergütung die hier richtig richtig viel Geld darstellt) möglich ist, ist uns dabei vollkommen klar.
Natürlich hatten wir innerhalb dieses Rahmens den einen oder anderen romantischen Ausstiegsgedanken. Aber schon zwei Minuten später wieder verworfen, 의 - 우리가하자에 대해 아무것도 없어 - dieser mit unseren finanziellen Mittel sehr wahrscheinlich endgültig wäre. Denn sobald man in die Spirale der lokalen Währung gerät, dass heißt die lokale Währung nach lokalen Maßstäben und Lohnniveau (Südostasien besteht fast ausschließlich aus Low Cost Countries) verdient, hat sich das mit dem Reisen sehr wahrscheinlich und das mit der Freiheit garantiert ein für alle mal erledigt. Zwar sehen wir, wie oben kurz angesprochen, hier trotz aller Widrigkeiten Tag täglich richtig glückliche und zufriedene Menschen, jedoch verschließt sich uns der Zugang zu diesem Glück, dass maßgeblich auf simplen tief verwurzelten Familienwerten beruht. Unser emotionales Fundament, antrainiert durch westliche, aufgeklärte Wohlstandssozialisation, auf Basis von ständigem materiellem Wettbewerb und Selbstverwirklichung, wurde durch diese drei Monate jedenfalls nicht erschüttert. Wir könnten  uns mit diesem „simplen“ Glück nicht zufrieden geben. Wir wissen (noch) nicht ob das für uns  persönlich gut oder schlecht ist. Wir wissen nur, dass weder unsere bisherige Wertevorstellung, noch die hier erlebte uns jede für sich alleine zufrieden stellen würde. Die wahrscheinlichste, geradezu trivial klingende Möglichkeit wird es sein eine Balance zwischen den zwei Aspekten zu leben.
Nach den ersten drei Monaten hier würden wir uns mit folgendem Zustand wohl in (recht opportuner) Balance befinden: Eine Arbeit und Lebensmittelpunkt im westlichen Wohlstand und so oft es geht das Geld was dort verdient wurde in Südostasien ausgeben. Irgendwann wenn es sich ausgearbeitet hat, evtl. den Lebensmittelpunkt vollständig nach Südostasien verlegen.
Hoppla. Das ist ja mal was gaaaaaanz Neues! Vietnam Thailand Malaysia Kambodscha Indonesien  Was!? Schon drei Monate unterwegs?

나 델린다, genug geschwafelt. Wir haben noch drei Viertel der Zeit und mehrere Kontinente vor uns. Das nächste mal wenn wir hier berichten wird dies aus Down Under sein. High Cost Country - Hurra!?

  • Vietnam Thailand Malaysia Kambodscha Indonesien  Was!? Schon drei Monate unterwegs?

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Abschied von Kho Phi Phi – Letzte Eindrücke und Auswürfe

금요일, 20. 월 2009 3:20

Nach nunmehr zwei Wochen echtem „Traumurlaubauf dieser fantastischen Insel, haben wir schweren Herzens beschlossen, uns weiter nach Malaysia zu bewegen - genauer gesagt für einige Tage nach Langkawi, bevor wir erneut einen weiteren Großstadtdschungel in Augenschein nehmen werden: 쿠알라룸푸르.

Nun sitze ich hier wie so häufig am Morgen in den letzten Tagen in D’s Book Shop mitten im Zentrum von Phi Phi Town, es ist bereits jetzt gute 26 Grad warm, und die ewig gleiche (einzige?) aber angenehme Jazz CD rotiert im HiFi und vermischt sich mit dem (verbrennungsmotorfreien) Geräuschen der Straße. Ich trinke einen Kaffee Latte, schaue mir die Leute an die hier recht entspannt barfüßig oder in Flip-Flops vorbeischlappen und schlurfen, und frage mich „Was ist hängen geblieben? Warum schweren Herzens?”.

Klar! Bei der Kulisse, wer würde da nicht gerne länger bleiben. Scheint hier die nächstliegende Antwort zu sein. Aber das war es nicht alleine, zumal wir eben nicht in einem Sterne Ressort oder einer Bungalowanlage residierten, sondern unseren Wünschen und Budget entsprechend in einem schlichten aber funktionalen Zimmer, nur mit Ventilator und Kaltwasserdusche, ohne Klimaanlage, Kühlschrank, TV und jeglichem anderen Komfort bzw. für diese Insel überdimensionierter Schnick-Schnack.

Zuallererst war es hier durch die Dauer des Aufenthaltes und der übersichtlichen Größe der Insel schnell möglich Menschen kennen zu lernen. Nicht die zahlreichen auch nach „größerensmall-talks namen- und gesichtslosen Touristen, die i.d.R. gerade hier nicht so sind wie sie sonst sind, sondern eher im karnevalsähnlichen Ausnahmezustand. Kennen gelernt haben wir einige Bewohner der Insel. Menschen die hier geboren sind, seit Jahrzenten hier leben, hier arbeiten und einen Alltag haben. Ein Tattoo Studio, Lederwarenladen, Restaurant, eine Bar oder ein Guesthouse betreibend oder betreuend.

All diese Menschen schienen eines gemeinsam zu haben, eine ausgesprochen ansteckende Ruhe. Ich weiß noch genau wie ich mich am ersten Tag geradezu störend aufgedreht fühlte. Ständig interessiert an der Uhrzeit, viel zu schnell redend, dauernd in Bewegung. 잘, schon nach kürzester Zeit bemerkten wir, das egal welche Uhr wir an einer Wand hängen sahen, sie alle verschiedene Uhrzeiten anzeigten. Nicht fünf Minuten Unterschied, nein die Zeit war mehr oder minder willkürlich eingestellt. An einer Uhr, war es halb zwei, zehn Meter weiter war es kurz vor sechs und wieder zehn Meter weiter Punkt zehn - und zwar immer, diese eine Uhr stand einfach still. Also legten auch wir unsere Uhren ab. Der Effekt war grandios. Wir lauschten einfach nur noch unserer inneren Uhr. Wir gingen zu Bett, wenn es „Zeitdafür war, und wachten absolut ausgeschlafen dann auf, wenn unser Körper das für richtig hielt. Das hieß nicht das wir geschlafen haben bis mittags um zwölf. In der Regel waren wir nachts zwischen elf und ein Uhr im Bett und wachten zwischen acht und neun Uhr morgens auf - wie sich herausstellte. Wir kauften frisch ein und aßen wenn wir Hunger hatten, wir schwammen im Meer oder liefen wenn wir uns bewegen wollten, wir lagen einfach nur im Schatten wenn wir liegen wollten. Dieser recht ursprüngliche Lebenswandel, mit viel Bewegung, viel Schlaf und viel nachdenken beim täglichen kräftigen Gewitter am Abend, ließ uns sehr bald sehr ruhig werden - im positivsten Sinne. Gerade jetzt während ich diese Zeilen schreibe fühle ich mich rundum so richtig wohl. Man fokussiert sich sich auf sich selbst und sein nächstes Umfeld. Viele der Ereignisse die einen sonst täglich schon beim lesen der Nachrichten ins Unglück stürzen sind jetzt tatsächlich so weit weg, wie sie es de facto nun mal sind: Zu weit weg um irgendwie Einfluss darauf zu haben. Hier ist mir zum ersten mal richtig klar geworden das ich gerade völlig frei von beruflicher Hackordnung bin. 잘, machen wir uns nichts vor, die gesellschaftliche Hackordnung lässt sich nicht ausblenden, auch hier nicht - aber man rutscht hier fast automatisch in eine zurückhaltende Beobachter-Position. Kein Gedanke bleibt dabei auf der Strecke. Man denkt hier vieles was einen gerade beschäftigt einfach zu Ende und lässt es dann auf sich beruhen. Kein abendliches Zähneputzen mit unbeantworteten Fragen des durchexerzierten Tages, keine großen Sorgen mehr. Einfach müde, satt und zufrieden einschlafen und sehen was der nächste Tag bringt. Leben im „jetztund vor allem im „hier”. Ich hatte noch nie so etwas wie eine Kur - aber ich würde sagen die Zeit hier war eine. Vor allem die Gewissheit die Dauer dieser Kur selbst bestimmen zu können, wirkte ausgesprochen befreiend.

Wie sehr dabei Körper und Geist voneinander abhängen wurde mir ebenfalls deutlich vor Augen geführt. Ich hatte seit Ende 2008 einen Hautausschlag, von dem ich angenommen habe, dass er psychosomatisch bedingt war. Ich war mir sicher, sobald ich gekündigt habe wird es bessere. Das wurde es nicht. Tatsächlich war er in Phnom Penh immer noch da. Zwei Wochen hier, und nichts davon ist übrig. Einfach verschwunden. Ohne Medikation im wörtlichen Sinne.

 Eines ist gewiss, dass war nicht unser letzter Aufenthalt in dieser Ecke Thailands. Und da wir nicht wegen Visa Problemen mit unserem bereits verlängerten Visa auf die schwarze Liste wollen (gibt’s wirklich), müssen wir leider jetzt auch schon weg.

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Vietnam – Abschließende Eindrücke und Auswürfe

화요일, 24. 2월 2009 5:20

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Zusammenfassung:

Vietnam kann ich persönlich jedem uneingeschränkt weiter empfehlen, der mindesten drei der vier folgende Sätze ohne langes nachdenken bejahen kann:

  • Eigeninitiative empfinde ich nicht mühevoll und stressig sondern als identitäts- und sinnstiftend
  • Der Begriff „Qualitätist für mich situationsbedingt und muss differenziert benutzt werden
  • Wenn ich Preise nicht in Frage stelle und ggf. nachverhandle zahle ich eindeutig zu viel
  • Stress der mich nicht betrifft und Lärm anderer Menschen kann ich nach kurzer Zeit einfach ausblenden

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Vietnam ist ein Land der Gegensätze. In nahezu allen Belangen. Tradition trifft auf Moderne, Sozialismus auf Marktwirtschaft, Bambushütten auf Hochtechnologie, alt auf jung, arm auf reich. Das Spannungsfeld was sich hierbei jeweils auftut, scheint im Zeitraffer durchschritten zu werden. Als hätten die Vietnamesen die Gabe, sich mit allen Hindernissen irgendwie besonders schnell arrangieren zu können. Vietnam ist dem entsprechend eine aufstrebende Nation (캘리포니아. 85 나의. 인구) mit einem unglaublichen Bevölkerungswachstum, das Durchschnittsalter im Mekong Gebiet beträgt beispielsweise gerade mal 26 Jahre. Und das liegt nicht daran das dort früh gestorben wird (Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall), sondern einzig an der Vermehrungsfreudigkeit der Einwohner.

Es hat jedoch den Anschein das Vietnam über keine sogenannte Mittelschicht verfügt. Die meisten Menschen bewegen sich zwischen sehr arm und arm. Einige wenige zwischen reich und sehr reich. Ein eindeutiges Zeichen lässt sich diesbezüglich in den Metropolen Hanoi oder Saigon beobachten. Zwischen den endlosen Massen an Mofas und Fahrrädern, die das typische Straßenbild prägen, entdeckt man immer wieder von Vietnamesen gefahrene luxuriöse Statussymbole wie Porsche Cayenne, Mercedes AMG, BMW X6 oder gar einen Lamborghini. Ich weiß nicht wie die sehr reichen zu dem gekommen sind was sie heute besitzen. Nahe liegend sind Mobilfunk, Textilien für den Westen, Karaoke Zubehör und Tourismus. Oder aber das Erbe des sich in Auflösung befindlichen politischen Regimes. Die Länder in denen der Sozialismus mehr oder weniger nur noch auf dem Papier (Zeitungen) existiert, scheinen jedenfalls alle an den gleichen „Symptomenzu leiden: Turbokapitalismus für einige, Hungertuch für die Masse - aber immerhin mit der theoretischen Option auch mal viel Geld verdienen zu können

Bildung gibt es bis zu einem Grundniveau gratis, alles weiter kostet jedoch viel Geld, sodass für die meisten Vietnamesen ein Abitur oder eine Hochschule unerreichbar ist. Ähnliches gilt bei der Gesundheitsfürsorge. Gute Zähne und ein für unserer Augen „schönesLächeln, sind in Vietnam eher selten. Trotz dieser Widrigkeiten scheinen sie den augenscheinlich „reichenTouristen nicht zu verachten, oder gar zu hassen (bis auf einige Bergdörfer im Norden). Tourismus wird, um ihn anzukurbeln (zu kontrollieren?), sogar staatlich gefördert.

In der Mentalität lässt sich durch die jüngere Geschichte bedingt ein gewisses Nord-Süd Gefälle bemerken. Sind die Menschen im Norden noch reservierter so begegnet man einem im Süden etwas herzlicher, jedoch auch verstärkt mit dem Hintergedanken das sich nicht etwas Geld aus dem Touristen herausschlagen lassen könnte. Jegliche Preise verdoppeln sich sofort, sobald man der Sprache nicht mächtig ist.

Die Jugend in Vietnam ist hungrig nach Technologien wie dem Internet und seinen (Spiele)Möglichkeiten. Mobile Kommunikation in all ihren Ausprägungen mit modernstem Equipment noch in den entlegensten Gegenden des Landes lassen einige westliche Länder „altaussehen. Wer einen Job hat, hat ein fanzy Handy und zuhause neben dem TV eine Karaokemachine - bei einer Arbeitslosenquote von ca. 2%. Funk-Technologie ist in Vietnam zweifelsohne bereits jetzt das Rückgrat der Kommunikation. Allerdings blieb dem Land auch wenig anderes übrig, denn für weitere Kabel ist einfach kein Platz mehr. Bereits jetzt sind die Städte mit einem Netz aus zigtausend Kilometer Freiluftkabel geschmückt, deren Zuverlässigkeit nicht die höchste sein dürfte.

Zurück zur Tradition, die für viele junge Vietnamesen ebenfalls sehr wichtig ist. Heiraten und Kinder bekommen ist nach wie vor das große Ziel und ein absolut erfüllender Lebensinhalt. Dabei ist es der Mann der für sämtliche Kosten und den Unterhalt der Freundin aufkommen muss - bis die  beiden verheiratet sind. Ich weiß nicht genau was danach (außer erfolgreichem Kinder machen) hinter verschlossenen Türen passiert, auffällig war für mich jedoch, dass die vietnamesischen Frauen allesamt ausgesprochen geschäftstüchtig waren. Sie machen die Preise und führen die Verhandlungen während sich die Männer weitestgehend zurückhielten. Ein junger Mann in Hanoi, hat einmal Martina Geld zurückgegeben, das sie ihm zu viel gegeben hatte weil sie ihn beim Preis erfragen falsch verstanden hat. Darauf hin wurden wir Zeuge einer für diesen armen Kerl wahrscheinlich sehr unangenehmen Beschimpfung durch die Frau des Nachbarstandes. Die einzige Männerdomäne scheint alles rund um den Verbrennungsmotor zu sein. Machinenbau, -bedienung und -wartung, hier und bei der Personenbeförderung dürfen sich die Männer die Finger schmutzig machen. Möchte man sich jedoch ein Mofa ausleihen, kommt man wiederum nicht an der Frau des Hauses vorbei.

Apropos Verhandlungen. Mir war nicht klar was der sehr weit verbreitete und recht paradoxe Spruch „same same - but differentzu bedeuten hat, der es auf T-Shirts getragen mittlerweile einmal um die Welt geschafft haben dürfte. „Same sameist DER Standartspruch in einer Verhandlung, der ausdrücken soll, dass die Leistung (Transport, Zimmer, Essen, Ausstattung , Kondition jeglicher Couleur,…) die man gerade erfragt das gleiche beinhaltet wie das Angebot das man von einem anderen Anbieter hat, 또는. das man sich ad hoc ausgedacht hat, um eine Wettbewerber vorzutäuschen weil der erste Preis unrealistisch ist. Fakt ist: Es war niemals „same”. Nie! Egal wie vertrauenerweckend die Person schien die nicht müde wurde „same samezu wiederholen.Die erworbene Leistung war für uns stets „differentals vorher ausgemacht - leider im negativen Sinne und somit ein Enttäuschung. Da man den  „same sameSituationen jedoch nicht entkommen kann wenn man einmal das Verhandlungsgebaren und den fantasievollen „ersten Preisder Vietnamesen (der  übrigens definitiv ebenfalls ein „differentErgebnis zur Folge hätte) durchschaut hat, blieb uns nichts weiter übrig als die ganze „same sameGepflogenheit mit Humor und Ironie zu sehen. Ich denke das ist generell eine gute Reaktion auf ein Paradoxie. So erklärt sich wahrscheinlich auch der Erfolg des T-Shirts „same same - but differentdas hier in Vietnam häufiger bei Touristen zu sehen war. Sie scheinen unmissverständlich signalisieren zu wollen „same same - schon klar, mach halt einen realistischen Preis und gut is”.

Nun zum Essen. Das Essen in Vietnam ist fantastisch. Weniger würzig und scharf als in Thailand aber intensiver am Gaumen als in Japan, haben viele Speisen einen sehr feinen und trotzdem wohl differenzierten Geschmack. Die Basis stellt fast immer Reis und Gemüse dar. 여행, Reisnudeln, Reissuppe, Reispapier, 여행…Schleim(?) - gekocht, gebraten, geröstet oder umgedreht. Dazu kommen Sojabohnen, Pfefferminzblätter, Spinatblätter, kleine Salatblätter, Kohl und ggf. noch weiteres Gemüse, das wir jedoch nicht identifizieren konnten. Dazu gibt es verschieden Saucen. Chilli süß sauer, Squid-Souce (fischig süß) mit oder ohne Knoblauch, Sojasauce und der gleichen. Für die meisten Vietnamesen bleibt es dann auch dabei, da Fleisch Luxus ist den man eben nicht jeden Tag hat. Eventuell ein Ei dazu, aber häufiger kommt Tofu zum Einsatz, den man mit entsprechenden Saucen zu echtem Soulfood (wie z.B. Spare Ribs - kein Fleisch drann, aber viel Geschmack drumherum) aufwerten kann. Wenn es Fleisch gibt so wird es in der Regel gegrillt, gebraten oder in der „besserenAusführung paniert. Vom  geschlachteten Tier wird so ziemlich alles verwendet. So kann man auf Märkten Stände finden, die das Verkaufen was bei uns in Deutschland bestenfalls als Hundefutter Verwendung findet. Im Zweifelsfall auch selbigen Hund. Ich finde das persönlich weder verwerflich noch anstößig. Tatsächlich empfinde ich die Doppelmoral mit der viele westliche Touristen auf das vietnamesische Fleischangebot reagieren und das lauthals, teils aggressiv,  den Einheimischen verkünden verwerflich und anstößig. Ich erinnere mich da an eine Australierin, fett wie 5 VietnamesenRind, Schwein, Fisch, Huhn, Ente in Unmengen in sich rein schaufelndaber als ihr ein vietnamesischer Bub zeigen wollte wo es Hund zu kaufen gibtich nehme an, er dachte sich in einem durchaus logischen Schluss, dass das Monsterweib liebend gerne auch noch viel  Hund essen würde Vietnam Reisebericht  Vietnam – Abschließende Eindrücke und Auswürfe

잘, wir jedenfalls haben fast ausschließlich an der Straße gegessen und getrunken. Obst, Fleisch, Gemüse, alle Sorten von Beilagen. Es war ausnahmslos alles sehr lecker. Wir haben einfach das bestellt was gut gerochen und ausgesehen hat. Je mehr Einheimische dort gegessen haben umso größer war das Bedürfnis es ihnen gleichzutun. Wir wussten zwar nicht immer genau was es war (gerade bei den panierten Dingen) aber wir leben noch, sind wohl genährt und hatten keine einzige Magenverstimmung oder ähnliches. Die Prämisse die wir uns gesetzt haben war: Nicht viel fragen, sondern mindestens einmal ein wenig probieren.

Neben der kulinarischen (여행)Vielfalt ist mir vor allem die geografische Vielfalt sehr positiv in Erinnerung geblieben Von Bergwandern, über Dschungeltouren bis Sandstrand unter Palmen hat Vietnam sicher für jeden Geschmack und die damit verbunden Ansprüchen etwas zu bieten. Ich denke das die Bilder des Blogs zum Thema Vietnam diesbezüglich recht aussagekräftig sind. Auch Fauna und Flora bietet für gute Beobachter täglich faszinierende Entdeckungen. Für Photographen ein Schlaraffenland! Mir hat die Zeit in Vietnam ausgesprochen gut gefallen und ich bin dankbar für das was ich hier erleben durfte. Ich bin außerdem froh genau zu diesem Zeitpunkt hier gewesen zu sein, wo Pauschalreisen noch die absolute Ausnahme sind. Ich denke, dass dieses Land schon in 10 Jahren (unter Berücksichtigung des Tempos in dem hier Dinge passieren eher 5 Jahre) kaum wieder zuerkennen sein wird. Speziell um die UNESCO „zertifiziertenSehenswürdigkeiten wird der Massentourismus und die geradezu dramatische Umweltverschmutzung das zerstören, was man heute noch als liebenswert erleben kann.

Die Kosten für drei mit Aktivität voll gepackte Wochen beliefen sich pro Nase auf ca.600€ (ohne Flug). Dazu sei gesagt, dass wir bewusst nicht die günstigsten Alternativen bzgl. der Hotel/Hostel Zimmer gewählt haben.Wer hier zu weiteren Kompromissen bereit ist (und evtl. nicht so viel Bier und Cola  trinkt wie wir) kommt ohne weiteres mit weit unter 500€ zurecht.

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주제: 안녕히, 표제 | 댓글 (4) | 저자: 아메드