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Pre-Inka und Inka Terrassen im Cañon Colca

Freitag, 12. Februar 2010 7:00

Am nächsten Morgen ging es weiter im Bus, den Canyon Colca entlang. Heutiges Ziel: „Cruz del Cóndor“, um – Überraschung – Condore zu sehen. War der gestrige Tag schon sehr sehenswert, gab es heute auf dem Weg echte Canyon Impressionen. Hier präsentierte sich uns eine Weite, die wir so nicht erwartet hatten. Hier verliert sich der Blick auf den Fotos schnell, so voll von winzigen Details sind sie – Terrassen, Fluss, Bäume, Dörfer… gerade die letzten 3 Bilder. Es wirkt live einfach am besten. Hat man eine Tour gebucht, so sollte man nicht zögern den Fahrer um eine Fotopause zu bitten. Aussichtspunkte mit Haltemöglichkeiten gibt es genug.

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Auf nach Chivay

Donnerstag, 11. Februar 2010 7:00

Wie erwähnt hat das Umland Arequipas einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten. So machten wir uns also auf den Weg zum bekannten Canyon Colca. Dies lässt sich am einfachsten über eine 2 Tages Tour bewerkstelligen. Den ersten Tag verbringt man dabei leider zu 80% im Bus sitzend, mit einigen Zwischenstopps, um zu essen oder anderen biologischen Notwendigkeiten nach zu gehen. Allerdings ist die Fahrt sehr „scenic“. Durch die Reserva Nacional Salinas y Aguada Blanca über kahle Anden Plateaus, die so genannten „altiplano“, überquert der Bus den höchsten Punkt bei eisigen 4.800m, um dann die Abfahrt nach Chivay zu meistern. Bis dort hin hat man Andenlandschaften wie aus dem Bilderbuch, Alpacas, Vicuñas und zahllose Lamas gesehen, sowie viele farbenfroh gekleidete „Indiginas“ mit ihren Bauchläden fotografieren dürfen – vorher etwas zu kaufen hilft.
Chivay ist mit ihren 4600 Einwohnern die Hauptstadt im Canyonland. Viele Unterkünfte, Restaurants und sogar einige irre lahme Internetverbindungen in Cybercafes zeigen, dass man sich hier auf Touristen eingestellt hat. Da es abends recht frisch wird, ist ein Besuch in den hiesigen Thermalquellen sehr empfehlenswert. Die Nacht lässt sich weiterhin mit dem Besuch einer der zahlreichen Peñas (folkloreistische Tanzshows zum Mitmachen, mit Essen und dem Nationalschnaps Pisco) etwas erwärmen.

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Monasterio Santa Catalina – In dem Kloster wären wir auch Nonne geworden

Mittwoch, 10. Februar 2010 7:00

Auch wenn man kurz vom Koloniale-Gebäude-Koller steht, hier sollte man reingeschaut haben. Kloster, ist allerdings ein wenig untertrieben. Es handelt sich eher um eine kleine Stadt in der Stadt.
1579 als Elite Kloster für die Töchter der best betuchtesten Familien gegründet, verlebten die angehenden Nonnen ihre Tage in „Saus und Braus“ mit dem gleichem Luxus und Komfort den sie von Zuhause gewöhnt waren. Allerdings hinter hohen Mauern, mehr oder weniger im Geheimen. Nach vielen Jahren wurde dies jedoch grundlegend geändert. Auch mittellose Novizinen wurden nun zugelassen, allerdings sank der Standard und Komfort dann auch auf das strikte enthaltsame Niveau anderer mittelloser Klöster. Bis 1970 „dümpelte“ das Kloster mehr oder weniger geheim und unbeachtet vor sich hin. Als es dann der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, fand man nicht weniger vor als ein riesiges lebendes Museum in dem die Zeit irgendwo zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert stehen geblieben zu sein scheint. Ein Viertel des Klosters wird nach wie vor genutzt und bleibt der Öffentlichkeit verschlossen.

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Arequipa, die weisse Stadt

Dienstag, 9. Februar 2010 7:00

Wenn einem die typischen Küsten nahen Städte Perus bekannt sind, bringt Arequipa im Schatten des aktiven Vulkans El Misti eine willkommene Abwechslung. Die zweitgrößte Stadt Perus hat es in sich. Sie ist das politische und kulturelle Zentrum des Südens. Sie hat auch nach zahlreichen zerstörerischen Erdbeben ihren kolonialen Charme erhalten können und zahlreiche feudale Gebäude und Höfe stehen dabei im krassen Kontrast zu dem was man bisher von Peru kennen gelernt hat. Das zum Bau verwendete vulkanische Gestein „Sillar“ ist im Vergleich zum typisch peruanisch rot-braun unverputzten Lehmziegel farblich eine erfrischende Ausnahme. Es „glänzt“ geradezu weiss in der Sonne, was Arequipa den bekannten Beinamen „die weisse Stadt“ beschert hat. Im historischen Stadtzentrum (UNESCO Weltkulturerbe) gibt es unzählige Museen, Handkunstwerk- und Antiquitäten Läden, die für Kenner (rund um das 16. Jahrhundert) sicherlich ein Schmankerl nach dem andern zu bieten haben. Zahlenmäßig übertrumpft werden diese Läden von Restaurants jeglicher Couleur. Wir waren zwar nicht häufig essen, das was wir jedoch probiert hatten war exzellent, wenn auch preislich stets kostspielig. Das schöne an an diesen Läden ist, dass sie versuchen das koloniale Ambiente beizubehalten und so den Charme der Stadt gut erhalten. Einige der größeren historischen Gebäude wurden an Banken verkauft, die das entsprechende Geld für Instandhaltung und Restauration mitbrachten und dafür garantierten das nichts verändert wird.
Neben der kolonialen Stadt selbst, lassen sich von Arequipa aus auch leicht andere Sehenswürdigkeiten und einige natürliche Highlights in der nahen Umgebung besuchen. Zum Beispiel, diverse pre-Inka und Inka Anbaugebiete, die hiesigen Vulkane, der tiefste Canyon der Erde, der zweit tiefste (der Colca Canyon, ca. 3.000m), um Condore zu beobachten. Aber mehr dazu in einem anderen Bericht. Wir fanden es hier jedenfalls Klasse, Arequipa ist ein must-see wenn man in Peru ist.

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Reserva National de Paracas - 335.000 Hektar nahezu florafreie Wüste und schattenlose Küste

Sonntag, 7. Februar 2010 7:00

An Perus Küste, unterhalb von Pisco liegt der Nationalpark Paracas. Zwar sehr arm an Flora aber dafür hat es hier Vögel². Die angrenzenden Inseln Ballestas werden diesbezüglich auch „Galapagos des armen Mannes“ genannt, was zum einen eben die Vogelvielfalt und Seelöwenfamilien, zum anderen den Kostenpunkt im Vergleich zu den Galapagos Inseln reflektiert. Den Park bzw. dessen Highlights, hat man als normaler Besucher in einem halben Tag erschlossen. Wüste, Küste, Wüste, Küste, Wüste, Wüste, kleiner Fischerhafen, Wüste. Peru Paracas  Reserva National de Paracas   335.000 Hektar nahezu florafreie Wüste und schattenlose Küste Uns hat es aber genau deswegen hier her verschlagen. Normalerweise assoziiert Süd-Amerika Dschungel, Amazonas, Anden… aber trockene Sand- und Gesteinsfelder so weit das Auge reicht? Dafür mussten zumindest wir etwas tiefer im Gedächtnis graben. Stimmt, da war was, sogar mit Superlativen. Atacama, die trockenste Wüste auf dem Globus, in Chile. Salar de Uyuni, der größte ausgetrocknete Salzsee der Erde, in Bolivien. Ja, das fehlt noch in unserer (eigentlich nicht vorhandenen) Checkliste für besuchte Klimazonen. Wir werden berichten, bis dahin ist dies ein kleiner Vorgeschmack.
Ach so. Das berühmte Steilküsten-Fotomotiv „The Cathedral“, mit dem häufig für den Park geworben wird, gibt’s nicht mehr. Ist leider vor 2,5 Jahren bei einem Erdbeben zur Hälfte eingestürzt, genauso wie den „alten“ Fischerhafen, der dann noch Opfer des anschließenden Tsunami wurde, welcher bis heute den Küstenabschnitt unterhalb des Dorfes unbefahrbar gemacht hat. That’s Peru Peru Paracas  Reserva National de Paracas   335.000 Hektar nahezu florafreie Wüste und schattenlose Küste

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